Montag, 2. September 2013

Oristaler OL

Sonntag, den 1. September auf der Schafmatt bei Zeglingen. Angenehmes Spätsommerwetter. Den Läufern wurden von der OLG KAKOWA, wie üblich, harte Bahnen vorgelegt. Die H65 Bahn war mit 5.8 km Länge und 220 Höhenmeter recht happig. Der Kartenmassstab 1:15'000 war für die meisten Augen dieser Altersklasse nicht gerade von Vorteil. Ok bis P.3, aber nach den happigen Steigungen ( etwa 150m) zu P.1 und P.2 schon arg angeschlagen. Zu P.4 zu weit rechts durch die Brombeeren gelaufen. (2 min) P.5 total falsch angelaufen. Links dem Waldrand entlang und zum Posten hinunter wäre schneller. (3min) Keine optimale Routen zu P.7 zu hoch und P.8 zuerst linke Baumgruppe angelaufen. (2min) Dann noch zwei Suchaktionen bei P.11, etwas zu weit unten gesucht und zum P.8 zu früh den Weg verlassen und auf falschem Hügel gesucht. (5min) Gesamtfehler etwa 12 Minuten
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Montag, 26. August 2013

7. Nationaler OL und Schweizermeisterschaft im Sprint

Am Sonntag folgte das Sprintrennen in Delémont. Nach einer Nacht im Zelt auf dem Zeltplatz von Rebeuvelier, begab ich mich mit leichten Rückenschmerzen an den Start. Das Wetter hat inzwischen freundlichere Züge angenommen,bei meinem Start schien gar die Sonne. Wie fast üblich hatte ich Mühe das Startdreieck auf der Karte zu finden und legte gleich mit etwa 15 Sekunden Zeitverlust zu P.1 los. Danach ging es ordentlich bis zu P.6 Zu P.7 passierte mir ein grober Fehler. Vermutlich lass ich zu einem anderen Posten, ob zu P.8 oder zu P.9 weiss ich nicht. Jedenfalls verlor ich für geraume Zeit die Orientierung. Natürlich war für mich nach diesem Fehler die Motivation dahin. Verlorene Zeit etwa 3 1/2 Minuten. Einige Routen waren nicht optimal. 8 bis 9 wäre rechts herum schneller. 11 bis 12 rechts um den Block ebenfalls schneller. Gesamtfehler etwa 4-5 Minuten.
Der 7. Nationale OL fand am Samstag, den 24. August im neu kartierten Wald von Les Lavoirs, bei Bassecourt, bei garstigem Wetter statt. Mit einer frühen Startzeit und bei starkem Regen pflügte ich mich meist mühsam durch Brombeeren und Brenneseln. Schon zu P.1 ein grosser Zeitverlust. Zuerst lief ich in die falsche Schneise, bemerkte den Fehler aber sogleich. Die zweite Schneise habe ich übersehen und lief dann bis zur Gabelung. Nach etwa 150 Meter ab in die Brombeeren. Etwa 10 Meter unterhalb Posten vorbeigelaufen. Wieder auf den Weg zurück und neu eingefädelt aber Posten wieder nicht auf Anhieb getroffen...Eine richtige Quälerei war es zu den Posten 2,3,4 und 5 es ging fast nur über Totholz und durch Brombeerenfelder. Der Pfad zu P.4 hinauf war total mit Brombeeren zugewachsen und das Wasser stand teilweise Knöcheltief. P.6 bis P.9 einigermassen ok. Zu P.10 etwas zu weit auf dem kleinen Pfad gelaufen und grossen Weg übersehen. Im Postenraum im Dickicht versauert. Etwa 3 Minuten verloren. Gesamtfehler ca. 13-15 Minuten.
Foto:Mario Ammann,OLG St. Gallen/App.

Montag, 12. August 2013

Aargauer 3 Tage OL

An dem alljährlich stattfindenden Anlass herrschte durchgehend prächtiges Sommerwetter. Die Laufgelände typische Mittellandwälder, mit reichlich Dornenfelder sonstiges Kraut und Fallholz. Das Wettkampfzentrum befand sich in Bremgarten. Der Anlass begann am Freitagabend mit einem Sprint OL. Der erste Teil war in einem militärisch genutzten Waldstück, nach der Flussüberquerung ging es noch in die Altstadt von Bremgarten. Da ich als zweitletzter startete (19:00) waren manchmal schon Spuren vorhanden, auch falsche, und im düsteren Wald war Kartenlesen schon sehr mühsam, zudem machte mir die beschlagene Brille Probleme. Mir gelang kein optimaler Lauf. Schon bei der Startflagge habe ich etwas die Orientierung verloren und ich bin 90° in die falsche Richtung gelaufen. Auch zu P.2 mit der Kartensignatur noch nicht im klaren. Bis zu P.7 etwa 2 Minuten Zeitverlust. Zu P.8 zu weit nach links geraten. (1') Zu P.10 nach dem Fluss die Route links die Treppe hinauf genommen. Rechts herum wäre schneller gewesen. (1')Dann noch eine Unsicherheit zu P.13, ich wollte zuerst rechts in die Hauptgasse laufen, sah dann die rote Markierung auf der Karte und entschloss mich für die Route links herum. Etwa 40 Sek. Zeitverlust. Gesamtfehler etwa 4 Minuten, reichlich viel für einen Sprint.

Am zweiten Tag ging es per Bustransport in den Wagenrainwald bei Wohlen. Die ersten Posten gelangen mir recht gut. Zu P.4 etwas in den Brombeeren versauert. Auch wo die Karte weiss ist hatte es meistens Dornenfelder. Dann ein 180° Fehler zu P.5, ich bemerkte es erst vor der Böschung zur Strasse! Anstatt über den Weg untendurch, lief ich wieder über P.4 und dem Hügel entlang zum Posten. Hier gute 3-4 Minuten verloren. OK bis zu P.8; P.9 im Postenraum etwa 1 Minute gesucht. Trotzdem lag ich hier noch auf Zwischenrang 6! mit etwa 10 Minuten Rückstand auf Platz 1. Dann ein grosses Problem bei P.10 Ich meinte den breiten Weg überquert zu haben, dem war aber nicht so. Es dauerte lange bis ich den Irrtum bemerkte, ich dachte kurz ans aufgeben. Hier etwa 7 Minuten verloren und auf Zwischenrang 15 abgestürzt. Auch am 11er, eine Kuppe in den Büschen, 1' Zeitverlust. Gesamtfehler etwa 14 Minuten!

Ein Novum am Aargauer. Zur dritten Etappe im Erdmannlisteinwald gings per Bahn bis zur gleichnamigen Station. Ich hatte wieder einen recht guten Beginn. Bei P.6 lag ich noch auf Zwischenrang 5, mit knapp 2.5 Minuten Rückstand. Dann erste Probleme am P.7 Eine Mulde in den Brombeeren nicht auf anhieb gesehen und umkreist. Etwa 2' Zeitverlust. Nächstes Problem war der Posten 9 ein kleiner Fels. Etwa 2' Zeitverlust. Dann schlechte Route zu P.11 Den Weg zu früh verlassen und im Fallholz Posten überlaufen. Gesamtfehler etwa 5-6 Minuten.
Rangliste 1. Etappe
Rangliste 2. Etappe
Rangliste 3. Etappe

Freitag, 2. August 2013

O-Ringen

Weiter ging es mit OL in Schweden. Der O-Ringen fand in Boden nur wenige Kilometer südlich des Polarkreises statt. Mit Total 12907 Teilnehmern eine Mammutveranstaltung. Trotz dieser vieler Teilnehmer lief alles mehr oder weniger reibungslos ab, dies auch dank dem hervorragenden Wetter.
Tag1 Das Laufgelände,im ersten Teil lichter Pinienwald mit vielen ruppigen Steigungen und Felsformation, im Schlussteil sandiger Pinienwald mit vielen Wegen, schnell zu belaufen. Ab der Alterskategorie 65 hatten alle eine Karte im Massstab 1:7'500 was sicher von Vorteil war. Trotzdem passierte mir zum ersten Posten ein blöder Fehler. Ich faltete die Karte zu klein und stellte den Kompass anstatt vom Startdreieck zu P1 von P1 zu P2. Dadurch stimmte die Richtung nicht. Erst als ich die sehr grossen Felsen sah bemerkte ich den Irrtum. Ca. 8 Minuten eingebüsst. P2 bis P4 sehr vorsichtig gelaufen und Posten relativ gut getroffen. Von P4 hätte ich mehr links den Hang hinablaufen sollen. Ich verlor zu viel Zeit durch das Steinfeld hinab. Dann noch Probleme bei der Bachüberquerung gehabt. Fand nicht auf anhieb eine passierbare Stelle. Böschung war sehr steil und der Bach an dieser Stelle etwa 1.5 m breit und ebenso tief. Aber Posten 5 im Dickicht gut getroffen. Der Schlussteil war mehr oder weniger gut. Von P8 zu P9 beim See noch Wadentief durch den Sumpf gewatet.
Gesamtfehler etwa 10-12 Minuten.
Tag2 Gleiches Laufgelände wie am Vortag. Nach den gestern über 4 km Anmarsch zum Start waren es heute nur noch 2.7 km. Der Start gelang mir fast perfekt. Zu P1 wollte ich zuerst über den Weg und die Pfade rechts gehen. Entschied mich dann aber für die Route dem Sumpf entlang den Posten direkt anzulaufen, was mir optimal gelang. Auch P2 und P3 gut getroffen. Zu P4 zu weit nach links getrifftet und auf falschem Weg gelandet. Etwa 2 Minuten verloren. Auch P5 ein grosser Felsen im Dickicht nicht auf anhieb gesehen. (1') P6 etwa 1 Minunte im Postenraum gesucht. Ich sucht zu nahe an der Strasse. Dann ein Stupider Fehler zu P7. Anstatt auf die Nase lief in die Senke hinunter. Mein Posten war auch keine Bachende wie auf der Karte eingekreisst sondern ein Schützengrabenende. Korrektur war am Start vermerkt. Mindestens 5-6' verloren. Gesamtfehler etwa 10 Minuten.

Etappe 3 und 4 waren etwa 35 km nördlich von Boden. Die Autoparkplätze lagen etwa 5 km vor der Wettkampfarena. Von hier erfolgte ein gratis Transport mit Autobusen. Je nach zugewiesenem Parkplatz waren es bis zu 1 km Fussmarsch bis zur Bushaltestelle, resp. bis zur Warteschlange. Und diese war an beiden Tagen etwa 300 m lang.(4er Kolonne) Wartezeit jeweils ca. 30 Minuten. Es wurden dutzende von Cars eingesetzt aber eine solche Menge von Leuten, alle mit Rucksäcken, Stühlen Sonnenschirmen etc. bewaffnet in nützlicher Frist zu befördern geht wirklich nicht ohne Probleme.
Tag3 Laufgelände mit voralpinem Karakter teilweise ruppige Steigungen und Abhänge. Schlussteil teilweise über Skihänge, sehr steinig und mit vielen abgesägten Sträuchern was schwer zu belaufen war. Ich hatte einen miserablen Start. Zu P1 zu weit nach rechts in den Hang gelaufen und den Posten viel zu früh gesucht. Den Kartenkontakt lange zeit verloren. Etwa 10 Minuten Fehler. P2 ok. Auf dem langen Teilstück zu P3 nach der Strasse zuerst auf falschen Posten getroffen. Etwa 2 Minuten gesucht. Zu P4 bis zur Schneise viel Zeit im sumpfigen Terrain verloren. Zu P5 zu weit hinunter an den See geraten. Dann etwa 30 Meter Steigung hinauf zum Posten. Zu P6 die Skipiste hinunter gekrochen, es war fast nicht belaufbar, unten angelangt wieder etwa 30 Meter Steigung hinauf zum Posten. Rechts herum über die obere Piste und dann zum Posten hinunter wäre sicher schneller gewesen. Dann noch die Schräghang Passage P6 zu P7 im Gänsemarsch. Hier hatte es unglaublich viele Leute unterwegs. Gesamtfehler etwa 20 Minuten.
Tag4 Ähnliches Gelände wie am Vortag. Wieder stahlblauer Himmel. Heute mit Spätstart, zweitletzter meiner Kategorie. Bis Posten P5 guter Lauf. Dann der obligate 1o Minutenfehler. Am Posten untendurch vorbeigelaufen. Viel zu lange auf falscher Höhe gesucht. Noch ein Fehler bei P11, etwas zu tief gesucht (1-2,) Gesamtfehler etwa 10-12 Minuten.
Tag5 Schlussetappe mit Jagdstart in der nähe von Boden. Die Läufer mit weniger als 90 Minuten Rückstand aus vier Läufen starten mit dem effektiven Rückstand, alle andern im 15 Sekunden Abstand, wie ich. Direkt nach dem Start ging es durch Dickicht und Sumpf zu P1. Diesen Posten überlaufen und 1.5 Minuten gesucht. Trotz 15 Sekunden Startintervall den Läufer vor und nach mir nicht mehr gesehen. P2 ok. Zu P4 wollte ich zuerst zwischen den beiden Speergebieten durchlaufen. Habe mich auf dem Weg anders entschieden. Dadurch weniger Steigung gemacht. Suboptimale Route zu P6 gewählt. Auf dem Pfad durch den Sumpf bis zu Hüfte im Schlamm versunken. Etwa 2 Minuten bis zur Weggabelung liegengelassen. Bei der Getränkestelle dann für die Route links um die Burg entschieden. 2-3 Minuten in der ersten Felsenpartie verloren. Der Schlussteil für einmal ganz passabel. Gesamtfehler etwa 5-6 Minuten. Mein bestes Resultat.
Fotos im Link Skandinavien 2013 links

Sonntag, 28. Juli 2013

Kainuu Orienteering Week (WOC 2013 spectator event)

In der Region von Vuokatti ca. 550 km nördlich Helsinki findet parallel zu den Weltmeisterschaften der Elite ein 4-Tage-OL für Zuschauer statt. So kann man die Erfolge der SchweizerInnen, resp. von Simone Niggli verfolgen und selber in den gleichen Wäldern auf Postensuche gehen. Vuokatti ist ein bekannter Wintersportort. Es hat Sprungschanzen in allen Grössen, Skipisten und vor allem ein riesiges Langlaufgebiet. Auch im Sommer ist Langlaufen möglich. In einem Tunnel von ca. 1250 Meter Länge herrschen bei -4°C beste Kunstschneeverhältnisse!!
Die beiden ersten Etappen fanden etwa 30 km Kilometer ausserhalb Vuokatti statt. Technisch waren die Bahnen sehr anspruchsvoll. Das Laufgelände meist steinig und mit Heidelbeeren überwachsen konnte nicht allzu gut belaufen werden. Das Wetter an beiden Tagen prächtig.

Etappe1 Das Rennen gelang mir nicht gut. Zu P2 lief ich bis etwa 50 Meter vor den Posten gut. Anstatt nach rechts etwas den Hang hinunter lief ich nach links den Hang hinauf. (Karte falsch in der Hand?) Etwa 8' verloren. Zu P5 der zweite grobe Fehler. Ich geriet ins Dickicht kam kaum voran und geriet zu weit nach rechts. (4-5') Weiter ging's mit der Fehlerorgie. Zu P7 lief ich zur unteren anstatt zur oberen  Waldecke. Für kurze Zeit verlor ich den Kartenkontakt. Zum Posten musste ich dann ein gutes Stück wieder hinauflaufen. (3') Auch P8 vermasselt. Laut GPS nur wenige Meter am Posten vorbeigelaufen und im Sumpf umhergeirrt. (4-5') Gesamtfehler mindestens 20 Minuten....Rang 19 von 22 H65B

Etappe2 mit Zieleinlauf in die gleiche Arena wie am Vortag. Das Rennen gelang mir etwas besser. Bis P4 keine grossen Fehler aber etwas zu zaghaft gelaufen. Hier noch auf Zwischenrang 10 gelegen. P5, nur ein Stück von etwa 100 m, überlaufen. Etwa 3' Fehler und auf Zwischenrang 14 abgerutscht. Zu P6 schlechte Route genommen, weitere 3' eingebüsst und auf Rang 18 durchgereicht. Noch einen Haken vor P8 eingebaut. (1') Gesamtfehler etwa 7-8 Minuten Schlussrang 16 von 23


Die 3. und 4. Etappe fanden in der Nähe von Vuokatti statt. Insbesondere die 3. Etappe behagte mir gar nicht. Das Terrain war sehr ruppig teilweise mit dichtem Bodenbewuchs und sehr viel Totholz. Etappe vier war wieder um einiges besser belaufbar.

Etappe3 Vom Start weg ging es gleich bergauf. P1 noch gut getroffen. Zu P2 eine veritable Kletterpartie. Ich geriet im Dickicht und mit viel Fallholz übersäten Teil viel zu weit nach rechts. Ich verlor für Minuten den Kartenkontakt. Mit fremder Hilfe konnte ich meinen Standort eruieren. Ich war etwa 150 Meter von der guten Linie abgekommen. Etwa 10-12 Minuten verloren. Auch die Posten 3 und 5, eine Kuppe und ein kleiner Fels gesucht. Der sehr grüne Schlussteil gelang mir auch nicht optimal. Gesamtfehler etwa 20 Minuten. Rang 20 von 24 H65B :-(((

4. und letzte Etappe. Endlich mit dem finnischen Terrain Frieden geschlossen. Das Rennen gelang mir recht gut, lediglich bei den Posten 6-8 beging ich kleinere Fehler was mich etwa 3-4 Minuten kostete. Schlussrang 6 von 21 noch klassierten Läufern.
Fazit: Kartentechnisch schwierige Läufe, Das Terrain meist steinig mit Heidelbeeren bewachsen. Gute Wetterbedingungen.
Zielarena Tag 1+2

Die Zeit bis zum 5 Tage OL in Boden Schweden nutzten wir mit einem Ausflug über den Polarkreis. Zuerst fuhren wir wieder nach Kuopio zurück. Von Kupio flogen wir via Helsinki nach Ivalo. Tags darauf ging es per Kleinbus mit 8 Amis weiter nach Kirkenes. Unterwegs sahen wir auch einen Elch. An einem Wasserfall konnte man den Lachsen beim Springen zusehen. Nach einer Nacht im feudalen Hotel Thon gingen wir an Bord der MS Kong Harald. Auf Deck 6 hatten wir eine sehr gute und bequeme Kabine. Glück hatten wir mit dem Wetter. Als wir das Nordkap passierten schien die Sonne 24 Stunden. Die Fahrt bis Harstadt dauerte 3 Tage. Bis Narvik gelangten wir per Flybuss. Von Narvik über Kiruna nach Boden mit der Bahn. Die Fahrt dauerte 6 1/2 Stunden.

Mehr Fotos im Link Skandinavien 2013 links

Montag, 17. Juni 2013

5. Nationaler OL

Sonntag, den 16. Juni in Dällikon/Altberg. Erstes Rennen nach einer sechs wöchigen Verletzungspause (Oberschenkelzerrung) Die physischen Anforderungen waren recht hoch, bedingt durch den sehr tiefen und matschigen Boden und die hohen Temperaturen die zu meiner Startzeit um 12:30 herrschten. Ich hatte einen eher mässigen Lauf. Durch den langen Trainings und  Wettkampfunterbruch, lief ich dauernd im roten Bereich.
P.1 und P.2 ok
P.3 und P.4 jeweils etwas überlaufen (4 min)
P.5 bis P.8 ok
P.9 Route rechts herum wäre schneller gewesen.
P.10 und P.11 ok, war aber konditionell am Ende und konnte sogar auf den Wegen teilweise nur Schritttempo gehen. (2 min)
P.12 etwas zu früh Posten erwartet (2 min)
Mit letzten Kräften noch über die restlichen drei Posten ins Ziel gekämpft.


Rangliste

Donnerstag, 16. Mai 2013

Tessiner Weekend

Der 3. und 4. nationale OL fanden in Cunardo/Italien, nahe bei Ponte Tresa, bei idealem Wetter statt. Nachdem es am Freitag noch sintflutartig geregnet hatte war das Terrain teilweise sehr matschig. An beiden Tagen physisch und technisch sehr anspruchsvolles Gelände und Bahnen. Leider behinderte mich immer noch die Oberschenkelzerrung, so dass ich beide Läufe nur im leichten traben/gehen absolvieren konnte. Trotzdem kam ich nicht fehlerlos über die Runden.
Am Samstag startete ich gut. Bis P.4 ok. Vor P.5 ein Haken nach rechts. P.6, 7, 8. 9, 10 ok. Zu P.11  einem H65 Läufer gefolgt und prompt die gute Richtung verloren. Etwa 3-4 Minuten gesucht. Rest wieder alleine und ok.

Am Sonntag machte sich die Zerrung wieder etwas fester bemerkbar sodass ich noch vorsichtiger laufen musste. Der Start misslang mir komplet. Auf dem total durchnässten Weg zu P.1 war nur gehen möglich. Zu allem Überfluss stieg ich dann noch den falschen Hang hinauf, ich hatte die Karte falsch in der Hand.  Zu P.4 Route obenherum gewählt und im Dickicht den Kartenkontakt verloren und wenige Meter am Posten vorbeigelaufen. Weit unten an der Weggabelung von einem Läufer den Standort erfahren. Von P.3 hinab auf den Weg wäre die einfachere und bessere Routenwahl gewesen. P.5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ok. Auf den langen Teilstrecken natürlich viel Zeit verloren und die zerrung behinderte je länger je mehr. Zu P.12 zu lange Route über den Startpunkt gewählt. Ich hätte den Weg vor dem Startpunkt rechts hinunter nehmen sollen. Die letzten vier Posten ok. Fazit, trotz Verletzung konnte ich beide Läufe absolvieren.

Rangliste Samstag
Rangliste Sonntag

Dienstag, 30. April 2013

Huttwiler OL

Sonntag, den 28. April. Der erste Teil fand auf dem Blattenberg statt. Schöner Mittellandwald mit zahlreichen Rinnen und dichtem Wegnetz. Danach ging es es nach einer langen und steil abfallenden Übergangsstrecke mit Kartenwechsel ins Landstädtchen Huttwil.
Im Wald kam ich bis zu Posten 4 gut voran. Bei P5 etwa 1 min im Postenraum vergeben. Dann zu P6 vermutlich zu P7 gelesen, 3 min verloren. Zu P7 180° Fehler, 1.5 min eingebüsst. Zu P8 zu weit nach rechts geraten und im Tannendickicht versauert. 1 min liegengelassen. Dann suboptimale Route zu P9, nochmals 1 min eingebüsst.


Im urbanen Teil schnitzerte ich bei P2, zuerst falschen Posten erwischt, dann etwas zwischen den Gebäuden umhergeirrt, gute 1 min verloren. Jetzt begann es noch im rechten Oberschenkel zu zwicken. Restliche Posten noch verhalten angelaufen.
Gesamtfehler etwa 7-8 Minuten.


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Sonntag, 21. April 2013

Murtener OL

am Samstag, den 20.4. im Challnechwald bei Kerzers. Hudelwetter, Nieselregen, Nebel und Kälte vermiesten den Spass. Im Wald stand teilweise das Wasser knöcheltief. 204 Unentwegte wagten sich trotzdem an den Start. Wieder einmal musste die Bahn abgezeichnet werden. Pech dass mein 'write-4-all' pen auf der nassen Karte nicht gut funktionierte. Schon beim Start war die eingezeichnete Bahn kaum mehr sichtbar. So verlor ich jeweils viel Zeit nach der Suche der Posten auf der Karte. Nach einem Sturz in den Brombeeren zu P4 war die Karte total verschmutzt. Von P6 zu P7 machte ich wieder mal einen 180° Fehler. Gegen Schluss konnte ich die Postennummern nicht mehr lesen. Von P11 las ich zu P2, bemerkte den Fehler als ich auf den Weg traf. P13 auf der Karte nicht gesehen und nochmals P2 angesteuert! Nach langem Suchen auf der Karte doch noch so etwas wie einen Kreis an einem Wägende gesehen und diesem P13 zugeordnet! Alles in allem ein Lauf zum vergessen. Etwa 10 Minuten nur für das suchen auf der Karte verwendet, beschlagene Brille erschwerte das Ganze noch.

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Montag, 15. April 2013

Nat. OL Weekend in Weinfelden TG

Am Samstag auf dem Ottenberg bei frühlingshaften Temperaturen. Nasser, tiefer Boden und viel Fallholz erschwerten das vorwärts kommen sehr. Ich begann den Lauf sehr zögerlich.
P1: zu früh gesucht(1min)
P3: etwas zu weit nach links geraten (1)
P5: zu weit nach rechts in die falsche Mulde gelaufen (3)
P12: 180° Fehler (1.5)
P13: zu lange Route,von der guten Richtung abgekommen (1)
P14: kurz vor Postenraum, zwei ander Posten besucht (1.5)
P15: schlechte Route, links über den Weg wäre besser gewesen (1)
Ergibt total etwa 10min Fehler!

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Am Sonntag Sprint im Städtchen Weinfelden. Fast sommerliche Temperaturen. Auch hier lief es mir nicht besser als am Vortag. Noch einigermassen ok bis Posten 4.
P5: zuerst in falsche Gasse abgebogen (40 Sek)
P6: ein Häuserblock zu weit gelaufen (15 Sek)
P8: zuerst in falsche Richtung gelaufen (50 Sek)
P11: in falschen Hof eingebogen (40 Sek)
P13: schlechte Route und zuletzt in falschen Hinterhof eingebogen ( 90 Sek)
Fehlertotal etwa 4-5 Minuten.
Alles in allem ein recht entäuschendes Wochenende in 'Mostindien'


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Montag, 8. April 2013

Bucheggberger OL

Sonntag 7. April bei Arch bei guten aber immer noch kalten Wetterbedingungen. Die Bahn auf der Karte Lerchenberg-West technisch eher leicht. Viel Totholz und grosse Brombeerenfelder erschwerten das laufen. Gleich zu Beginn, zum ersten Posten einem V-Loch, hatte ich einen gröberen Schnitzer. Ich glaubte bereits zu weit gelaufen zu sein und lief wieder etwa 50 m zurück. Aber weit und breit kein Posten. Ein nach mir gestarteter Läufer verriet mir dann den Standort. Ca. 3 min verloren. Das Loch war meiner Meinung nach auf der Karte zu weit rechts eingezeichnet. Dann ok bis Posten 5. Posten 6 etwas zu früh gesucht. Eine Schneise vor dem Posten fehlte auf der Karte. 1 min. verloren. Dann sehr schlechte Route zu Posten 15. Ich versuchte die direkte Schneise durch das Grün zu erwischen. Dabei geriet ich zu weit nach rechts auf die lange Schneise die auf die grosse Wegkreuzung führt. Hier verlor ich in dichten Brombeerenfeldern etwa 2 Minuten. Noch ein kleiner Haken vor Posten 18, zuerst fremder Posten besucht. Total etwa 6-7 Minuten Fehler.
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Montag, 25. März 2013

Bülacher OL

Sonntag, den 24.3 auf dem Gnüllberg bei Eglisau. Kaltes Wetter. Allgemein gut belauf barer Wald. Nach dem langen Winter liegt die Vegetation 1-2 Wochen zurück und somit immer noch gute Weitsicht im Wald was das Postensuchen etwas erleichtert. Ich kam praktisch fehlerfrei über die Runde. In den Aufstiegen machte sich allerdings das fehlende Lauf-Training in den letzten Wochen bemerkbar, meistens schleppte ich mich nur mühsam hinauf.

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Montag, 18. März 2013

Fricktaler OL

Samstag, den 16. März auf dem Sonnenberg-Schönenberg bei Zeiningen. Noch keine Spur von Frühlingswetter, im Gegenteil, Temperaturen knapp über null Grad und es blies ein eisiger Wind. Der Wald war schlecht belauf bar, es lag viel Fallholz und die Nordhänge waren schneebedeckt, teilweise gefroren und dadurch sehr rutschig. Mit 220m Steigung war der Lauf ziemlich anstrengend, dies umso mehr als ich die ganze Woche wegen einer aufgetreten Gürtelrose starke Medikamente nehmen musste und ich mich recht schlapp fühlte. Mit etwa 4-5 Minuten Fehler,(1.5 und bei P3)und zwei suboptimale Routen zu P9 und P13 blieb der Zeitverlust im Rahmen. Zu P13 wäre die Umlaufroute über den oberen Weg schneller gewesen, da weniger Steigung.

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Montag, 11. März 2013

Langenthler OL

Sonntag, den 10. März im Sängeliwald bei Bützberg/Langenthal bei schönem und mildem Wetter. Eine technisch und physisch recht anspruchsvolle Bahn mit vielen Posten. Läuferisch war ich etwas besser unterwegs als noch vor einer Woche. Die ersten vier Posten ging ich recht vorsichtig an. Zu Posten5 den Weg etwas zu früh verlassen. Auch den etwas grünen Schlussteil gut gemeistert. Im Ganzen ein guter Lauf ohne grössere Fehler was zu Rang 8 von 25 Läufern reichte.
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Dienstag, 5. März 2013

Suhrentaler OL

Sonntag, den 3 März in der Lenzhard. Boden gefroren teilweise Schneebedeckt, gut belaufbar. Zwei Wochen nach der Rückkehr aus Portugal Start zur Schweizer OL Saison. Es gelang mir ein recht gutes Rennen ohne gröbere Fehler. Nicht überall erwischte ich die optimale Route und läuferisch hatte ich etwas Probleme mit dem hohen Puls. In den beiden Wochen seit der Rückkehr von Portugal war kein regelmässiges joggen möglich. Viel zu gefährlich auf den vereisten Waldwegen. So war ich mit meiner Leistung einigermassen zufrieden.


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Donnerstag, 21. Februar 2013

MOC 2013 in Osso da Balaia

Nach der letzten Etappe am POM fuhren wir von Monsanto via Castelo Branco, Serta und Tomar nach Fatima ins Hotel Dom Goncalco**** Hier konnten wir uns im Wellness Bereich den Dreck von der letzten Etappe wegwaschen und etwas erholen. Am anderen Morgen ging die Fahrt weiter nach Figueira da Foz ins Hotel Wellington*** Hier trafen wir teilweise wieder die gleichen Leute wie in den Hotels zuvor, auch Schweizer natürlich. Die Tage bis zum ersten Training am Freitag verbrachten wir mit Sightseeing in der Umgebung. Am Freitag machten wir ein Training in Leirosa. Am Nachmittag waren die Temperaturen schon sehr frühlingshaft.

Die 1. Etappe am Samstag in den Dünenwäldern von Osso da Baleia fand ebenfalls bei schönem und warmem Wetter statt. Wiederum hatte ich einen mässigen Start. Schon den ersten Posten verfehlt. Leider bemerkte ich erst nach dem Ziel dass der Kartenmassstab 1:7500 und nicht wie üblich 1:10000 war, was einige Fehler erklärten. Zu Posten 4 etwas die Richtung verloren und nur mit Glück Posten getroffen. Posten 6 über den grossen Weg am Kartenrand angelaufen und super gefunden. Dito zu Posten 7, wieder Umlaufroute über den Weg rechts gewählt. Diese Variante war aber nicht optimal. Route viel zu lang und auf dem oberen Weg am Kartenrand blieb ich fast im Sand stecken. Das war sehr mühsam. Bis dahin etwa 5 Minuten Fehler. Zu Posten 8 einem Teilstück von kaum 100m benötigte ich volle 5:20. Der Posten eine Mulde war in dichtem Fallholz versteckt. Ich bin wahrscheinlich wenige Meter daneben vorbei gelaufen. Der Wald sah in diesem Teil schrecklich aus. Das Gebiet erlebte Mitte Januar starke Stürme (Lothar mässig) Teilweise waren riesige Flächen flach gelegt. Auch zum Posten 9 geriet ich in Schwierigkeiten. Etwa 4 Minuten eingebüsst. Nicht viel besser ging's zum Posten 10, im dichten Grün die Richtung verloren an bei meinem Posten 11 gelandet. 2 Minuten eingebüsst. Zu Posten 13 zuerst falsch vom 12er weggelaufen. Dann den Posten etwa 50 m zu früh erwartet und umhergeschaut. Etwa 2 Minuten eingebüsst. Gesamtfehler etwa 15 Minuten


 
Am Samstagabend fand in Costa de Lavos noch ein Nachtsprint statt. Mit Ausnahme des Teilstückes von P9 zu P10, ich las von P9 zu P3, gelang mir ein guter Lauf. Max. Fehler etwa 1-2 Minuten.

Etapp 2 am Sonntagmorgen, gleiches Gebiet etwas offener und besser belaufbar. Totaler Wetterumbruch in der Nacht. Grau in grau und leichter Regen während des ganzen Laufes. Mir gelang ein gutes Rennen. Ich startete sehr vorsichtig. Kurz vor P1 wurde ich vom nach mir gestarteten Läufer eingeholt. Kurz vor P3 musste ich ihn ziehen lassen. Kurzer Haken vor P8, konnte mich aber an der Lichtung orientieren. Ca. 1.5 Minuten verloren. Auch den Schlussteil ohne grosse Fehler bewältigt. Total Zeitverlst etwa 3-4 Minuten.

Fazit der 18 Tage in Portugal.


8 OL Läufe in mehr oder weniger schönem Gelände.
3 Städtchen Sprints (2x Nacht
Das Wetter machte auch mit, meisstens Sonnenschein. In der ersten Woche verdarb allerdings ein kalter Wind etwas die Stimmung

Mittwoch, 20. Februar 2013

Portugal 'O' Meeting in Idanha-A-Nova

Am Montag den 4. Februar fuhren wir nordwärts nach Castelo Branco ins Hotel Tryp Colina do Castelo****(3 Nächte) resp. Hotel Rainha D. Amelia***(5 Nächte). Ersteres war leider nur noch für die Zeit vor den Wettkämpfen frei. Frühstück und Abendessen (Buffet € 14.-/p.P.) waren hervorragend und die Lage zu Oberst auf dem Hügel ebenfalls. Es war meine 7. Teilnahme an dem POM.
Vor Wettkampfbeginn machten wir zwei Trainings bei Idanha und bei S. Pedro de Vir bei Monsanto, immer bei schönstem Wetter.

Etappe 1 am Samstag bei Idanha-A-Nova bei sehr schönem Wetter. Offenes Gelände abwechselnd mit Felspartien und dichterem Bewuchs, teilweise sehr sumpfig. Es war mein 502. Lauf, aber so was passierte mir noch nie. Als ich meine Si-Card löschen wollte stellte ich mit Schrecken fest dass ich diese nicht bei mir hatte. Also joggte ich schnellstens die gut 1000 Meter zurück zur Zielarena um diese zu holen. Ich erschien dann ca. 8 Minuten und total ausgepumpt am Start. Der Beginn des Rennes gelang mir gut. Zu Posten 1 bereitete mir lediglich eine ca. 1.5m hohe Mauer mit Stacheldraht etwas mühe. Ich war hier aber absolut im roten Bereich...Bis Posten 5 war ich gut unterwegs. Zu Posten 6 ein Felsen im dichten Ginster verlor ich ca. 1 Minute im Postenraum. Ein gröberer Fehler machte ich bei Posten 8. Ich lief zu weit die Senke hinunter. Als ich die Wasserrinne sah wusste ich dass ich viel zu tief war. Hier etwa 4 Minuten eingebüsst. Ein weiterer Schnitzer bei Posten 10.  Ich glaubte mich in Postennähe, dabei übersah ich dass es zwei Steinmauern hatte und der Posten ja vor der zweiten stehen musste. Der Grund des Missgeschicks war, immer wenn ich stehen blieb um die Karte zu lesen liefen die Brillengläser an. Hier habe ich etwa 4 Minuten vertrödelt. Gesamtfehler etwa 9 Minuten plus die 8 Minuten vom Spätstart. :-(((
Etappe 2 im gleichen Gebiet wie am Vortag aber bei deutlich schlechterem Wetter. Zwar kein Regen aber Nebel beeinträchtigte leicht die Sicht im ersten Teil. Ich hatte einen recht guten Beginn. Beim Posten 4 etwas zu früh im Steinfeld gesucht. 1 Minute verloren. Ohne Probleme bis Posten 8. Beim 9er etwas links vorbei ins Grüne gelaufen. 1 Minute verloren. Dann ein grosser Fehler bei Posten 10 einem Felsenlabyrint. Posten immer zu weit links gesucht. Gute 5 Minuten im Postenraum gesucht. Schlussteil wieder ok.  Ohne den fünf Minuter beim 10 er wäre es ein ganz guter Lauf gewesen.
Etappe 3 in der Nähe von Monsanto. Sehr steiniges, stutziges und mit vielen Felspartien bestücktes Gebiet. Wetter klar und kalt. Zudem blies ein eisiger Wind. Zu Posten 1 war gleich eine Kletterpartie mit ca. 45 Höhenmetern zu bewältigen. Posten zuerst im Felsengebiet rechts gesucht. Etwa 3 Minuten verloren. Auch zum 2. Posten sehr vorsichtig hinab gestiegen. 1 Minute verloren. Bis zum 6. Posten wieder gut. Zu Posten 7 alles im Hang gelaufen. Laut GPS Track im Postenraum gelandet. Den Posten etwa 10 Minuten gesucht aber nicht gefunden. Immer wieder versucht genauen Standort ausfindig zu machen. Vom hier oben sehr starken und eisig kalten Wind hatte tränende Augen und konnte nicht mehr gut die Karte lesen. Nach ca. 10 Minuten suchen und durchfroren gab ich das Rennen auf.
Am späten Nachmittag folgte noch ein Sprint im pittoresken Monsanto. Der Himmel hatte sich inzwischen etwas verdunkelt ab und zu vielen ein paar Regentropfen und es war empfindlich kalt. Die Karte war für mich nicht gut lesbar. Zwei Fehler am P2 und P11 kosten mich etwa 2 Minuten.

Etappe 4 im gleichen Gebiet wie am Vortag aber im etwas flacheren Teil. Erster Teil sehr gut belaufbar. Wieder schönes und wärmeres Wetter. Eine schlechte Routenwahl zum 1. Posten kosten mich 1.5 Minuten. Statt am Hag nach rechts auf den Weg zu laufen lief ich nach links wo ein Durchgang in den Hag eingezeichnet ist. Dort angekommen musste ich etwa 1 Minute warten bis zwei Läuferinen sich über eine Bockleiter über den 2 m hohen Zaun bewegt haben. Es war auch wirklich gefährlich. Bis zu Posten vier ohne Probleme. Bei Posten 5 etwa 1 Minute am falschen Felsen umhergeirrt. Wieder sehr gut bis zu Posten 10. Vom 93er zum 10er ging es etwa 50 Höhenmeter hinauf. Auf dem Teilstück zu Posten 11 die Richtung im Felsengebiet verloren und zu weit nach links geraten. Hier leider etwa 4-5 Minuten eingebüsst. Ohne diesen Fehler wär's fast ein Superlauf gewesen.

Monsanto
Im Lafgebiet