Rheintaler OL-Weekend: Zwischen tiefen Gräben und Altstadtgassen
Das Rheintaler OL-Weekend in Altstätten bot ein Kontrastprogramm der Extraklasse. Der Samstag startete mit einer physisch und technisch extrem fordernden Langdistanz. In den dichten Wäldern zwischen 500 und 900 m ü. M. machten unzählige Rinnen und viel Fallholz das Vorankommen zur Qual. Am Sonntag folgte als Gegenstück ein rasanter Sprint durch die malerische Altstätter Altstadt.
Meine Bilanz:
Langdistanz (Samstag): Ein Tag zum Vergessen. Nach einem soliden Start verlor ich zu Posten 4 komplett die Orientierung. Der Kampf durch dichtes Unterholz endete in einer mühsamen Korrektur inklusive 80 ungeplanter Höhenmeter. Völlig erschöpft glich der Rest des Laufs eher einer Suchaktion als einem gezielten Wettkampf.
Sprint (Sonntag): Der Start verlief etwas holprig, da ich im dichten Postennetz bei Posten 2 zunächst zwei falsche Standorte anlief und eine schlechte Route zu P3 wählte. Danach fand ich jedoch meinen Rhythmus und konnte das Rennen mit einem versöhnlichen Gefühl abschließen.






