1. Tag: 5. Nationaler OL – Arcegno (Mitteldistanz)
Gelände: Physisch fordernder Wald, steile Gräben, steiniger Untergrund.
Der Wald von Arcegno verlangte alles ab. Neben der physischen Belastung durch das anspruchsvolle Terrain war vor allem die technische Komponente im „riskanten Abwärts-Rennen“ entscheidend.
Mein Lauf war geprägt von Leseschwierigkeiten auf der unübersichtlichen Karte. Dies führte zu zwei markanten Fehlern in der Routenwahl und Postenanlauf:
Fehlplanung: Von Start direkt auf P2 gelesen (P1 übersehen).
Wiederholungsfehler: Von P6 direkt auf P8 gelesen.
Zeitverlust: Dieser Fauxpas zu P7 kostete knapp 7 Minuten.
Trotz dieser mentalen Rückschläge gelang es, den Fokus wiederzufinden und das Rennen solide und heil zu Ende zu bringen.
Ergebnis: * Rang: 7 von 18 H80
2. Tag: 6. Nationaler OL – Ascona (Urban Sprint)
Gelände: Enge Gässchen, urbane Struktur, Zielarena auf der Piazza.
Am Sonntag wechselte die Szenerie vom wilden Wald in die malerische Kulisse von Ascona. Der Sprint war geprägt von hohem Tempo und der Notwendigkeit für extrem schnelle Entscheidungen in den verwinkelten Gassen.
Der Lauf durch die Altstadt war ein Genuss für die Sinne, forderte aber volle Konzentration. Ein paar kleine Unsicherheiten bei den Richtungsentscheidungen in den engen Durchgängen verhinderten eine noch bessere Platzierung. Das Highlight war zweifellos der spektakuläre Zieleinlauf auf der sonnengefluteten Piazza direkt am Lago Maggiore.
Rang: 8. von 18 H80
Fazit: Solide Leistung in einem dichten Feld.
Gesamtfazit
Ein sportlich intensives Wochenende im Tessin. Mit zwei Top-10-Platzierungen in der Kategorie H80. Während in Arcegno die Karte die größte Hürde darstellte, war es in Ascona die Agilität in den Gassen.
Bilanz: Physisch okay, technisch mit Potenzial für das nächste Mal – aber ein Erlebnis, das durch Wetter und Kulisse unschlagbar war.
Rangliste Mitteldistanz
Rangliste Sprint

























































