Freitag, 31. Juli 2009

OO.cup 09 in Logatec Slovenien

Nach dem Kurzurlaub am Wörther See ging es wieder zurück nach Slovenien. wir hatten unser Hotel für den 5-Tage-OL im 1200 Seelendorf Crni Vrh, auf deutsch Schwarzenberg. Die ersten drei Etappen fanden vor Ort statt d.h. wir hatten jeweils nur wenige Minuten Autofahrt bis ins Wettkampfgelände.

Etappe 1 am 22. Juli bei hochsommerlichen Temperaturen. Ich hatte einen völlig missratenen Auftakt. Schon zu P1 war ich in diesem Gelände komplett überfordert. Ich verlor den Kartenkontakt und sucht den Posten ca. 8 Minuten. Der weitere Rennverlauf geriet mir etwas besser. Ich verlor aber bei jedem Posten etwa 1-2 Minuten Zeit was sich bis zum Schluss auf etwa 20 Minuten summierte.


Etappe 2 am 23. Juli bei ähnlichen Temperaturen un in gleichem Gelände.. Diesmal gelang mir der Start etwas besser. Dafür bockte ich zu P3. Ich überlief den Posten. Erst nach einigem hin und her rennen traf ich auf den Posten. Fehler etwa 7 Minuten. Bis zu P6 dann alles in der Reihe. Zu P7 machte ich einen Richtungsfehler. An einer kleinen Weggabelung konnte ich mich auffangen und den Posten ansteuern. Fehler etwa 8 Minuten. Zu P12 noch eine schlechte Routenwahl. Total etwa 20 Minuter Fehler. Wieder kein befriedigendes Rennen. Zu meiner Entschuldigung muss ich allerdings beifügen dass die Karte für mich sehr schlecht lesbar war. Viel grün und sehr fein coupiertes Gelände. Zudem behinderte mich immer noch der starke Husten.

Etappe 3 am 24. Juli nochmals am gleichen Ort aber auf der anderen Seite der Strasse. Die Geländeart total anders, ohne Dolinen und eher an einen schweizerischen Mittellandwald erinnert. Der Start ging wieder in die Hosen. Ich machte einen 90° Richtungsfehler. Als ich es bemerkte verlor ich einen Momentlang den Kartenkontakt. Zeitverlust etwa 5 Minuten. Dann wieder ein grober Schnitzer zu P9. Ich lief zu weit nach links weg und landete prompt bei P10. Von hier gings dann gut zu P9. Fehler etwa 3 Minuten. Bis zu P14 mehr oder weniger ok. Zu P15 falsche Route gewählt. Zuerst viel Steigung gemacht und dann steil zum Posten hinunter. Bis ins Ziel ok. Total Fehler etwa 15 Minuten
Etappe 4 am 25. Juli. fand in Logatec etwa 20 km von unserem Hotel entfernt statt. Wieder typisches Karst Terrain mit vielen Dolienen und schlecht belaufbar. Ich begann vorsichtig und kam bis P3 ohne nenneswerte Probleme durch. Dann zu P4 ein etwas längeres Teilstück ein einziges Disaster. Anstatt die Umlaufroute über die Pfade rechts zu gehen lief ich quer. Dabei verlor ich den Kartenkontakt und konnte mich lange sehr lange Zeit nicht auffangen. Ich naviegierte über diverse Pfade und alle Richtungen bis ich nach 30 Minuten!! endlich auf meinen Posten traf. Ich konnte die karte an diesem Ort einfach nicht interpretieren. Noch gab ich den Mut nicht auf und steuerte P5 an. Obwohl nur ein kurzes Teilstück lief ich auch hier ins Verderben. Da mich immer noch mein kräftieger Husten plagte brach ich etwa nach einer Stunde das Rennen ab. Den Posten 5 hatte ich immer noch nicht gefunden.....

Etappe 5 am Sonntag 26. Juli am selben Ort wie am Vortag. Der Lauf gelang mir heute wesentlich besser. Ich machte einen Sicherheitslauf. Zu P1 lief ich alles über die Wege rechts herum. Auch zu P4 blieb ich möglichst lange auf den Wegen. Sie waren teilweise aber fast nicht zu erkennen. Ich überlief den Posten etwas und verlor etwa 5 Minuten mit suchen. Auch zu P8 lief ich alles rechts herum über die Wege dabei verpasste ich noch eine Wegabzweigung. Im Postenraum dann noch etwa 2 Minuten Suchaktion. War halt wieder mal in den falschen Löchern. Bis ins Ziel dann noch ok.
Fazit dieser 3 1/2 Wochen OL- Ferien: Total 13 Rennen in teilweise sehr schwierigem Gelände. Hier reichen meine kartentechnische Fähigkeiten noch nicht um mit den Besten mithalten zu können. Spass hat es aber allemal gemacht. Gleich nach dem Lauf machten wir uns auf den Heimweg. Erste Etappe bis Seefeld b. Innsbruck. Total haben wir in diesen 3 1/2 Wochen 2855 km gefahren. Unter anderen folgende Pässe gemacht: Flüla-, Ofen-, Wurzen-,Loibelpass, Arlberg, Pso di Rolle (3x) Pso Cereda (2x) Pso Valles, Pso Monte Croce. Div. Pässe in Slovenien, meistens Naturstrassen. Hier hat sich mein neuer Qashqai 4x4 bestens bewährt.

Xtremor in Mala Lazna Slowenien

Nach dem 5 Tage-Ol in den Dolomiten fuhren wir gleich weiter nach Slovenien. Mit im Gepäck die schwere Erkältung die ich mir in den Dolomiten zugezogen hatte. Hier fand vom 14. bis 16. Juli ein 3-Tage-Ol in Mala Lazna, im kleinen Rahmen statt. Im gleichen Gelände fanden im letzten Jahr drei Etappen des OO.cups statt. Das Wetter hochsommerlich warm. Das erste Rennen gelang mir ausgezeichnet. Mit etwas Glück kam ich bis P4 problemlos durch. Hier traf ich auf früher gestartete Läufer. Im dreier Pack gings dann weiter bis P11. Auf den letzten Posten konnte ich meine 'Begleiter' noch abschütteln. Klassement Rang 2 von 15 Läufern M55!!

Die zweite Etappe war sehr viel schwieriger. Die Karte sehr schwer lesbar. Bereits zu P1, einem happigen Anstieg, machte ich einen groben Fehler. Ich suchte den Posten viel zu früh. P2 und P3 waren ok. P4 wieder eine grössere Suchaktion. Zu P5 geriet ich dann vollends ins Schilf. Ich verlor den Kontakt mit der Karte und navigierte durch alle Dolinen. Bei P5 traf ich auf Noldi Schneider auch er suchte schon 'Stunden' diesen Posten, wie er sagte. Ab hier liefen wir dann zusammen weiter.Zu Posten 6 brauchten wir mehr als 23 Minuten. Wir waren in etwa im Posteraum fanden den Pposten aber langezeit nicht. Bis hier war ich jetzt schon 1 Std und 23 Minuten unterwegs. Der starken Erkältung wegen fehlte mir langsam die Kraft um die steilen Anstiege noch zu belwältigen. Wären wir nicht zu zweit unterwegs gewesen ich hätte hier das Rennen aufgegeben. So aber lief ich das rRnnen zu ende. Laufzeit 1:59:25 Ich war fix und fertig!

Die 3 Etappe liess ich dann aus.

Bis zum OO.cup 09 in Logatec blieben uns noch ein paar Tage zur Erholung. Wir fuhren in die Gegend von Velden am Wörther See in ein sehr schöhn gelegenes Hotel.

Donnerstag, 30. Juli 2009

5 Tage OL in den Dolomiten



Parallel zu den Weltmeisterschaften der Junioren fand im Valle di Primiero vom 6. bis 11 Juli der 5-Tage-OL für Zuschauer statt.
Etappe 1 am 6. Juli bei Caltena. Zum Start war ein 45 minutiger Anmarsch und 350 m Steigung zu bewältigen. Mit dem Wetter hatte ich kein Glück. Dauerregen beim Aufstieg zum Start und auch während dem ganzen Rennen. Das Laufgelände ruppig und steil und sehr anspruchsvoll. Ich begann sehr verhalten. Lief die Posten 1 bis 6 gut an. Zu Posten 7 dann ein grober Schnitzer. Ich suchte den posten viel zu früh. Navigierte nach allen Richtungen. Geriet dann an einen falschen Posten. Hilfe erhielt ich hier von einem Läufer. Fand dann nach 16 langen Minuten doch noch meinen Posten. Die kurzen Teilstücke bis zu P11 waren ok. Zu den Posten 12 und 13 hatte ich eine unglückliche Routenwahl. Zu P12 lief ich zu früh auf den Weg hinuter und musste wieder viel Steigung machen. Zu P13 lief ich zu direkt und durch viel Grün und verlor viel Zeit. Total Fehler etwa 16 Minuten. Rang 83 von 115 M60

Etappe 2 am 7. Juli auf dem Passo di Rolle auf 2000 Meter Höhe. Das Gelände etwas einfacher als am Vortag. Der Start- und Schlussteil verliefen durch offenes Gelände. Kurz vor meiner Startzeit zogen Nebelschwaden auf. Die Temperatur war bereits empfindlich kühl. Die ersten Posten im offenen Gelände lief ich gut an. Zu P6 lief ich zu weit den Hang hinuter und verlor den Kartenkontakt. Fehler etwa 7 Minuten. Der Schlussteil im offenen Gelände gelang mir wieder gut. Leider hatte ich auch heute wieder kein Wetterglück. Die letzten vier Posten lief ich in starkem Gewitterregen. Der Lauf im morastigen Gelände und auf dieser Höhe forderte viel Kraft. Rang 62 von 115 M60


Etappe 3 am 9. Juli San Martino di Castrozza. Das Wetter heute bedeckt aber trocken. Das Gelände wieder voralpin und die Bahn wesentlich anspruchsvoller als am Vortag. Wieder waren etwa 200 Höhenmeter zum Start zu bewältigen. Leider patzte ich schon zum ersten Posten. Fehler etwa 4 Minuen. Zu P6 trieb es mich zu weit nach links. Hier etwa 2 Minuten verloren. Mit Rang 92 von 115 Läufern das schlechteste Resultat an diesem 5 Tägeler. Ohne diese beiden Fehler wäre eine Rang unter den ersten 60 möglich gewesen.



Etappe 4 am 10. Juli wieder in San Martino di Castrozza.
Kurz vor meinem Start hörte es auf zu regnen und sogar die Sonne meldete sich zurück. Wieder ähnliches Gelände wie am Vortag. Diesmal gelang mir der Start gut. Bis zu P4 keine Probleme. Zu P5 machte ich einen 90° Fehler. Bis ich wieder auf die Karte kam verlor ich etwa 6 Minuten. Auch bei P7 eine Lichtung zu weit rechts gesucht. 2 Minuten Fehler. P11 ein Stein lief ich quer durch den Schräghang an. Über den Weg untendurch wäre schneller gewesen. Total Fehler etwa 10-12 Minuten. Rang 89 von 115.


Etappe 5 am 11. Juli im Val Canali. Endlich schönes und sehr warmes Wetter. Wieder waren etwa 200 Höhenmeter zu bewältigen um zum Start zu gelangen. Diesmal lief ich ein gutes Rennen. Schon am P1 habe ich den vor mir gestarteten Läufer eingeholt. Zu P3 folgte ein happiger Anstieg. Den Posten fand ich ohne Probleme. Bis zu P6 ging es dann abwärts. Diese Passage lief ich sehr vorsichtig. Beim P8 holte ich weitere vor mir gestartete Läufer ein. ( Roth / Steiner) Vom P10 bis ins Ziel war das Gelände flach und offen und sehr gut belaufbar. Leider machte sich das schlechte Wetter der vergangenen Tage in Form einer starken Erkältung bemerkbar. Halsschmerzen Husten und Schnuppen hinderten mich an einem noch besserem Resultat. Laufzeit 34:12 Rang 32 von ca. 115 M60



Trainingskarte

Donnerstag, 25. Juni 2009

Baselbieter Abend OL














Mittwoch, den 24.6. oberhalb Wintersingen mit der Karte Sissacher Flue Nord Massstab 1:5000!!
Kein schöner Wald. Viel Bodenbewuchs, Altholz teilweise steinig und glitschig. Wieder kein Erfolgserlebnis. Bis P5 noch alles in der Reihe. Dann zu P6 etwa 80 Meter zu weit gelaufen. Fand lange nicht auf die Karte zurück. Erst hier festgestellt dass Kartenmassstab 1:5000 ist. Posten 'kommen' also sehr schnell. Zu P8 nochmals gleiches Missgeschick, wieder zu weit gelaufen und an total falschen Ort Posten gesucht. Zu P13 noch eine leichte Zerrung im rechten Oberschenkel geholt. Die letzten 5 Posten im Walking Tempo. Ausser Spesen wieder nix gewesen.

Sonntag, 21. Juni 2009

Basler Abend OL














Mittwoch, den 17.6. in Muttenz mit der Karte Schauenburg. Sehr schönes Wetter und gut belaufbarer Wald. Bahnlänge 5.2 km, 250 m Steigung, 11 Posten. Leider habe ich beim abzeichnen der Bahn den ersten und den letzten Posten etwas ungenau eingetragen. Promt verlor ich bei beiden Posten viel Zeit im Postenraum. (10 Minuten) Zu den Posten 8 und 9 wählte ich eine etwas unglückliche Route. Mit Jahrgang 46 war ich mit Abstand der älteste Läufer auf dieser Bahn!
Rangliste

Freitag, 5. Juni 2009

36. Murtener OL

Pfingstmontag, den 1. Juni in Gurmels mit der Karte Gurmelsholz-Rösliwald. Es gibt viele Ursachen für Fehler. Fast immer ist eine Konzentrationsstörung das Problem. So auch bei diesem Lauf. Schon am Start habe ich die Karte 90 Grad falsch in der Hand gehabt. Ich lief zwar auf dem richtigen Weg zu meinem ersten Posten, glaubte aber auf einem anderen Weg zu sein und kam total aus dem Konzept. Unter Zeitdruck tigerte ich kopflos umher und verlor mehr als 3 Minuten auf diesem kurzen Teilstück. Dieser Fehler nervte mich sehr. Die Posten 2 bis 5 lief ich in diesem unübersichtlichen Gelände noch einigermassen gut an. Zu Posten lief ich wieder ins Schilf. Und wie schon bei P1 gurkte ich wieder im Postenraum umher. Erst als ich auf einen grösseren Weg traf konnte ich meinen Standort orten. Entäuscht ob meinem Orientierungsinn gab ich das Rennen auf. Auf dem Weg zum Ziel packte mich doch noch einamal das OL-Fieber und ich lief noch die Posten 9 bis 19 an. Der Wald war hier etwas übersichtlicher.

Donnerstag, 28. Mai 2009

3 Jours du Haut-Jura














Freitag, den 20.5. bis Sonntag, den 22.5 (Auffahrtweekend) in Prémanon (F) in der Nähe von La Cure bei herrlichem Wetter und sommerlichen Temperaturen. Das Terrain zwischen 1100 und 1300 M.ü.M
Typisches Jura-Gelände, technisch anspruchsvoll mit vielen feincoupierten Zonen wenig grossen Wegen und teilweise recht schwierig belaufbar.
Etappe 1, 20.5 auf dem Col de la Faucille. Der Massstab etwas ungewohnt 1:7500
Der Start gelang mir optimal. Bis zu P 5 keine Probleme. Zu P 6 geriet ich nach dem Seilbahntrasse etwas zu tief und traf auf den P 7. P 6 stand etwa 50 Meter höher im Hang. Zeitverlust etwa 2 min. Zu P9 und P10 traf ich keine optimale Routenwahl. Fehler etwa 2 Minuten. Dann das Disaster zu P11, ein realtiv kurzes Stück in feincoupiertem Gelände mit vielen unklaren Pfaden und sehr dichtem Wald. Ich verlor komplett den Kartenkontakt. Zeitverlust etwa 10 Minuten und ca. 10 Ränge im Tagesklassement abgestürzt. Zu P 12 dann das pure Gegenteil. Optimale Route und 3. schnellste Zeit von 34 Läufern! Hätte ich am verfluchten Posten 11 nicht so viel Zeit verloren, so hätte ich ausnahmsweise mal an den Zeiten der Besten gekratzt, mit wenig mehr Glück.

Etappe 2, 23.5. in Prémanon Nord. Das Gelände heute technisch noch mit grösseren Schwierigkeiten. Hatte etwas Mühe das Startdreieck auf der Karte zu finden. Bis P2 ok. Zu P3 nach der Lichtung etwas zu weit nach rechts geraten. Zu P4 falsche Route gewählt. Rechts über Wiese und Weg wäre schneller gewesen. P5 ok. Unterwegs zu P6 durch viel Fallholz gelaufen. Bis P11 ok. Zu P12 lief ich auf dem Pfad. Nach der Gabelung glaubte ich auf dem linken Pfad zu sein. Den Posten suchte ich somit viel zu weit rechts. Konnte mich an dem steilen Graben wieder auffangen. P13 bis P20 wieder ok. Total Fehler etwa 10 Minuten. Die Laufzeit von 1:20:51 forderte auch physisch alles ab.















Etappe 3
, 24.5. in Prémanon Süd. Die technisch anspruchvollste Etappe. Leider missriet mir der Start total. Ich suchte P1 zu früh und zuweit links. Dieser Fehler kostete 5 Minuten. Die Damen 55 hatten die gleiche Bahn und Magi die 5 Minuten nach mir startete war dann auch schon bei P1. Im Tandem gings dann im lokerem jogging Tempo weiter. Bei P8 standen wir nahe bei der Flagge sahen aber den Posten nicht und drehten noch ein paar Suchschlaufen durchs Gebüsch. Zeitverlust etwa 10 Minuten. Den Rest noch ohne grobe Fehler, aber im etwas gemächlichem Tempo gelaufen.

Sonntag, 17. Mai 2009

2. Baselbieter Dorf-OL














Sonntag, den 17.5. in Gelterkinden.
Bahn 2.3 km 10 Posten, also Sprintdistanz.
Herrliches warmes Sommerwetter. Es ist eine
hecktische Sache so ein Sprintrennen oder besser Hauseckenrennen. Leider hatte ich einen Fehler. Zu Posten 5 verpasste ich eine Abzweigung und lief auf einem falschen Weg weiter. Zeitverlust fast 3 Minuten. Ansonsten ok.
Rangliste

Montag, 27. April 2009

53. Bucheggberger OL















Sonntag, den 26.4. bei Lüterkofen mit der Karte Lerchenberg bei guten Wetterbedingungen.
Die Bahn H60 6.1 km lang mit 110 Meter Steigung technisch eher leicht. Leider unterlief mir beim Abzeichnen der Bahn ein kleiner Fehler. Posten 2, eine Dickichtecke, habe ich falsch eingetragen. Eben diesen Posten suchte ich dann am falschen Grün, ca 30 Meter zu früh. Erst der 3 min. nach mir gestartete Läufer verriet mir den Posten. Von P4 zu P5 nochmals ein kleiner Lapsus, ich lief diesem Läufer nach und merkte erst spät dass wir in die falsch Richtung liefen. Zeitverlust dadurch etwa 2 Minuten. Am Posten 5 holte mich Walter Jäggi ein. Die letzten 9 Posten liefen wir zusammen an. Ja heute wäre mehr dringelegen als nur Rang 25 von 43 Teilnehmer

Rangliste

Sonntag, 19. April 2009

35. Hindelbanker OL (ein Blindflug)

Sonntag, den 19.4 in Krauchtal BE mit der Karte Wannental. Schönes Wetter und angenehme Temperatur. Ein total misslungener Lauf. Ich versuchte es wieder einmal mit Kontaktlinsen da ich mit meiner Gleitsichtbrille oder der Lesebrille meistens Probleme wegen beschlagenen oder beschmutzten Gläser habe. Liess mir beim Optiker ein paar extra anfertigen. War keine billige Sache. Leider erwiesen sich die Linsen bei wettkampfmäsigem laufen in stark bewaldeten Partien als untauglich. Bei nur mässigem Lichteinfall konnte ich die Karte fast nicht mehr lesen. Werde nochmals beim Optiker vorbeischauen ob doch noch eine Lösung gefunden werden kann. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

Dienstag, 14. April 2009

3e Paques en Alsace

11,12,13 April in Kaysersberg. Nach 2005 und 2007 nahmen wir zum 3. mal an dieser 3-Tage Veranstaltung teil. Teilnehmer total 1474
1. Etappe Samstag, den 11.4 bei frühsommerlichen Temperaturen. Abwechslungsreicher und steiler Wald. Im Mittelteil Weinberge. Zum teil viele Äste am Boden. Start bis P3 ok. ZU P4 blieb ich zu lange auf dem Weg. Ich überlief den Posten und suchte zu weit oben im Hang. Zu P6 gute Route via Weinberg, etwa 60 Meter Steigung, hier war marschieren angesagt. War oben im roten Bereich. Zu P7 zuerst zum Pfad im Graben hinunter gelaufen, dann wieder steil hinauf zum Posten. War keine optimale Route. Besser gewesen wäre links im Hang entlag. Bis ins Ziel nur noch kleinere Fehler. Total Fehler etwa 5-6 Minuten. Rang 31 von 79 Läufern

2. Etappe Sonntag, den 12.4 in Ammerschir Trois Epis bei wesentlich kühlerem Wetter. Typischer Vogesenwald, steil, viele Felsen und Reliefs. Begann den Lauf gut. Bis zu P5 nur kleinere Fehler. Zu P6 dann falsche Routenwahl. Ich lief über den oberen Weg und machte viel unnötige Höhenmeter. Über den unteren Weg und dann zum Posten hinauf wäre schneller gewesen. Auch zu P7 wäre die schnellere Route über den oberen Weg gewesen. dann noch ein Schnitzer beim zweitletzten Posten. Ich liess mich von einem anderen Läufer beeinflussen und lief zu weit den Hang hinunter. Total Fehler etwa 8 Minuten. Rang 43 von 78 Läufern



3. Etappe Montag, den 14. 4 in Kaysersberg-Toggenbach. Wetter wolkenlos und warm. Wald abwechslungsreich, steil, Viele Mäuerchen und Felsen. Grosse Brombeerenfelder und viele umgestürzte Bäume. An schluss noch Weinberge. Jagdstart! Grosses Gedränge am Start da pro Minute etwa 10 Läufer/Innen ins Rennen geschickt wurden. Mein Start war ein einziges Desaster. P1 ein kleiner Felsen in halboffenem mit Büschen und Brombeeren überwachsenem Gelände und kaum 200 Meter vom Start ennfernt. Ich brauchte ganze 12 Minuten und 5 Sekunden bis ich endlich den Posten fand. Im Umkreis von etwa 50m standen etwa 5-6 Posten. Es wimmelte nur so von Läufern und Läuferinnen in dieser Gegend. Etwas demotiviert setzte ich das Rennen fort. Zu P4 lief ich fast als im Hang, was nicht optimal war. P5,6,7 einigermassen ok. Zu P8 verlor ich die Richtung und geriet in grosse Brombeerenfelder. Teilweise war fast keine durchkommen und ich musste wiederholt zurück. Zeitverlust etwa 5 Minuten. Von P10 zu P11 hätte ich den oberen Weg nehmen sollen , wäre deutlich schneller gewesen. Total Zeitverlust etwa 17 Minuten. Trotzdem reichte es wie am Vortag zu Rang 43 von 78 Läufern. Die Konkurenz machte auch Fehler

Rangliste 1.Etappe
Rangliste 2.Etappe
Rangliste 3.Etappe

Montag, 6. April 2009

55. Badener OL
















Samstag, den 4.4. in Wohlenschwil bei Aarau mit der Karte Meiengrün bei idealen Wetterbedingungen. Der Lauf gelang mir eigentlich recht gut. Lediglich zu Posten zwei machte ich einen grössern Fehler. Ich verliess den Weg zu spät und lief zu weit rechts den Hang hinab. Dann im Zickzack nach oben bis ich endlich den Posten traf. Zeitverlust etwa 3 Minuten. Die Fortsetzung war dann ok. In den langen Steigungen zu P4,P6 und P10 fehlte mir etwas die Kraft.
Rangliste

Montag, 30. März 2009

2. Nationaler OL


Sonntag, den 29.03 nahe Schinznach-Dorf, mit der Karte Linnerberg-Grund. Wetter bedeckt und angenehme Temperaturen. Einigermassen gut belaufbarer Wald. Teilweise sehr nasser und klebriger Boden. Mit 5.9 km und 300 m Steigung eine happige Bahn. Ich hatte einen recht guten Lauf. Eine erste Unsicherheit hatte ich zu P7. Suchte anfäglich etwas zu hoch im Hang. Ebenfalls bei P9 etwas zu hoch in den Hang gelaufen. Beide Fehler etwa 2 Minuten. Kurz vor P10 war noch eine Getränkestation. Ich drank ein Schluck Wasser reinigte die Brille und lief dann in Richtung P11 davon. Dabei vergass ich P10 zu stempeln was natürlich keine Rangierung zur folge hatte. Schade für dieses Missgeschick, gelang mir doch im Ganzen ein guter Lauf.
Meine Schlusszeit von 1:15:10 hätte zu Rang 42 gereicht.
Rangliste

Samstag, 28. März 2009

Zürcher Nacht-OL















Freitagabend, den 27.03. beim Zürcher Zoo mit der Karte Zürichberg. Gutes Wetter und angenehme Temperaturen. Ich lief wieder einmal mit meiner normalen Gleitsichtbrille was sich aber als grosser Nachteil erweisen sollte. Dauernd liefen mir die Gläser an. Auch der Schweiss tropfte auf die Glässer. So kam es wie es kommen musste. Schon zum zweiten Posten verlor ich den Kartenkontakt weil ich dauernd mit meiner Brille beschäftigt war. Blieb ich stehen um die Karte genau zu lesen, liefen sofort die Gläser an. Ich verlor hier etwa 13 Minuten auf die Bestzeit!! Die Fortsetzung gelang mir dann besser. Ich musste aber immer wieder die Brille mit Papiernastücher reinigen. So macht natürlich OL keinen Spass. Werde mir jetzt ein paar Kontaktlinsen beim Optiker anpassen lassen.
Rangliste

Montag, 23. März 2009

1. Nationaler OL

Sonntag, den 22. März in Solothurn mit der Karte Martinsflue, bei schönem Wetter.
Steiniger Mittellandwald durchsetzt mit Blöcken und Felsbändern grösseren Brombeerfeldern und teils dichtem Unterholz. Bis zum Posten 9 war die OL-Welt noch in Ordnung. Zu P10 verlor ich dann den Kartenkontakt. Erst nach langem suchen fand ich auf die Karte zurück. P11 und P12 ok. Zu P13 geriet ich etwas zu weit nach rechts. Posten 14 habe ich dann komplett verhauen und verlor auch wieder den Kartenkontakt, konnte mich aber an einer Gabelung am unteren Weg auffangen und kämpfte mich einen Graben hoch und durch dichtes Unterholz zum Posten. die Motivation war natürlich schon ab Posten 10 im Eimer!!
Die letzten zwei Posten noch ok. Auch physisch war ich nach 3/4 Stunden am Ende!! Die drei Tage Skifahren vorgängig in Thyon 2000 spürte ich in den Beinen. Vor allem beim hinuterlaufen schmerzten mich die Oberschenkel. Fazit: Ein Rennen zum vergessen.

Rangliste

Sonntag, 15. März 2009

1. Regio Olten OL















Sonntag, den 15. März in Balsthal, mit der Karte Roggen. Gute Wetterverhältnisse. Boden teilweise noch mit bis zu 20 cm Schneebedeckt. Der Lauf technisch eher leicht. Trotzdem machte ich gleich zu Posten #1 ein gröberer Fehler. Suchte im Postenraum viel zu hoch. Etwa 3 Minuten verloren. Zu Posten #4 etwas zu weit links umlaufen. Rest bis ins Ziel dann ok.
Rangliste

Montag, 9. März 2009

10. Oberaargauer Nacht-OL

Am Samstag, den 7.3., bei Inkwil mit der Karte Oenzberg. Das Wetter leicht bewölkt und ziemlich kühl. Meine Startzeit 19:33 bei Mondschein.
Diesen Wald werde ich nicht in guter Erinnerung behalten. Viel Fallhoz, sumpfige Stellen, Brombeerenfelder und eine grosse Fläche mit umgeworfenen Bäumen vom letzten Sturm.
Nacht-OL sind nun definitif nicht meine Sache. Habe einfach zu grosse Sehprobleme. Absolvierte den Lauf eher in gemächlichem Tempo. Zu P2 zu früh den Weg verlassen.1 min Fehler. Zu P4 rechts herum über die Teerstrasse gelaufen. Von der Strasse über den Weg links und dann zum Posten hinuter wäre viel schneller gewesen. ~ 2 Fehler. P10 etwas zu früh gesucht. ~ 1 Fehler P15 etwa 1 Minute im Postenraum gesucht. Zu P18 falsche Route genommen. Ich lief via ersten Weg durch die vom Sturm umgeworfenen Bäume. Einmal stieg ich über die Stämme ein anderes mal schlich ich untendurch. Wenn gar nichts mehr ging versuchte ich hinter den riesigen ausgehobenen Wurzelstöcken herum zu laufen. Dabei stand ich einmal im Knietiefen Wasser... Später verlor ich auch den Kartenkontakt. Konnte mich dann an einer Kreuzung mit Grenzstein wieder auffangen. Hier fragten mich noch zwei andere Läufer nach dem Standort. Zeitverlust zu P18 etwa 10 Minuten!! Auch zu P20 und 21 verlor ich jeweils etwa 1.5 Minuten. ( Gab nochmals einem Läufer Hilfe). Total Fehler etwa 17 Minuten!!

Mittwoch, 4. März 2009

Meeting Orientaçao do Centro in Pataias

Nach dem Portugal O Meeting fuhren wir am Dienstag den 24. Februar Richtung Nordwesten in das Städtchen Alcobaça ins Hotel Santa Maria. Ein grosser alter Kasten. Die Zimmer sehr gross und neu renoviert. Der Preis für das DZ inkl. Frühstück und Einstelhalle für das Auto unglaubliche € 25.- Die letzten drei Nächte verbrachten wir im Küstenstädtchen Nazare im Hotel Mirramar****. Das Hotel liegt hoch über dem Städtchen mit schöner Weitsicht. Am Samstag und Sonntag fand dann der zweitägige Anlass in der Nähe von Pataias statt.


Blick aus dem Hotelzimmer auf die Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert










Blick auf Nazare




















Training Freitag 27. Februar bei schönem und sehr warmem Wetter




1. Etappe Samstag den 28. Februar bei Pataias. Das Wetter kühl und ab und zu leichter Regen. Distanz 3.8 Km mit 15 Posten. Sehr fein coupiertes Gelände und im ersten Teil erschwerte Sicht durch hohen Ginster und Mimosenbäumchen. Der Start misslang mir total. Suchte P.1 zu früh und zu weit rechts dabei wurde ich von dem nach mir gestartetem Läufer, Fritz Siegenthaler, eingeholt. Natürlich liess ich mich bis ins Ziel nicht mehr abschütteln. Bei 2 bis 3 Posten konnte auch Fritz etwas profitieren. Rang 9 von 22 Läufern




2. Etappe Sonntag den 1. März am selben Ort mit gleichem Start und Ziel wie am Vortag. Wetter trist und kühl aber kein Regen während dem Lauf. Der Lauf heute wesentlich länger. 5.8 Km aber weniger Posten d.h. lange Teilstücke mit Routenwahl. Ich startete sehr verhalten. Bis zu P.6 hatte ich keine Probleme. Die Rote zu P.7 war nicht optimal. Ein neu gerodetes Gebiet war nicht kartiert. Dadurch wurde ich unsicher. Ich nahm einen falschen Pfad und geriet zu weit nach links. Zeitverlust etwa 3 Minuten. Dann wieder optimal bis P.9 Zu P.10 lief ich zu weit nach links und traf auf meinen P.11 Zu P.10 ein kurzes Teilstück zurück ging es auch nicht ohne Fehler. Bis ins Ziel noch OK. Total etwa 8 Minuten Fehler. Mit besserer Konzentration wäre heute mehr drin gelegen.
Rang 11 von 22
Rangliste: http://www.coc.pt/eventos/28fev2009/results/results_total.htm
Küste bei S. Pedro de Moel
Im Laufgebiet

Portugal "O" Meeting 2009

Nach 2007 und 2008 nahmen wir heuer zum 3. mal am Portugal "O" Meeting teil. Die viertägige Veranstaltung begann am Freitag den 20. 2. mit einem offizielen Training in der Nähe von Pavia (Alentejo). Unsere Anreise nach Lissabon erfolgte am 18.2. Am nächsten Tag fuhren wir nach Evora. (Hotel Ibis) Das Wetter in Portugal frühlingshaft und warm.









Trainingskarte vom Freitag 20.2.


1. Etappe am Samstag 21. Februar in der Nähe von Cabaçeo. Pinienwald mit teilweise starkem Ginster Bewuchs. Gleich beim starten machte ich einen groben 90° Fehler. Anstatt in die sandige Brandschneise nach rechts einzubiegen lief ich auf dem Weg geradeaus. Zum P1 verlor ich dadurch viel Zeit. Ein zweiter grosser Fehler passierte mir zu P5. Ich verlor den Kartenkontakt und lief zweimal P4 an. Wieder viel Zeit verloren und die Motivation war etwas weg. Rest wieder ohne Probleme. Es reichte nur noch für Rang 35 von 40


2. Etappe am Sonntag 22. Februar südlich von Mora. Die Bahndaten heute für H60, 6.0 km Hd 190 P20. Das Terrain besonders am Anfang recht unübersichtlich und kartentechnisch sehr schwierig. Und wie schon am ersten Tag verliere ich auch heute wieder zum ersten Posten viel Zeit. Anstatt rechtsherum über den Pfad versuchte ich nach Kompass zu laufen. Dabei geriet ich viel zu weit nach links und verlor den Kartenkontakt. Zeitverlust etwa 5 Minuten. Bei P4, ein Posten im Dickicht suchte ich etwas zu früh. Hier etwa 2 Minuten liegen gelassen. Der zweite Teil gelang mir dann ohne Probleme. Heute reichte es zu Rang 22 von 40


3. Etappe am Montag 23. Februar in der Nähe von Pavia, wiederum bei schönem und sehr warmem Wetter. Offenes, leicht hügeliges und gut belaufbares Terrain mit Korkeichen und grösseren Steinformationen. Lief etwas verhalten, aber ohne Probleme zu P1. Dann ohne Probleme bis zum Ziel. Rang 23 von 40. Rückstand auf den Tagessieger genau 10 Minuten. (Die Spitzenläufer sind ja alle Profi

4. Etappe Dienstag 24. Februar am gleichen Ort wie am Vortag. Auch heute wieder frühlingshaft schön. Das Gelände ähnlich dem am Vortag. Die Bahn heute 5.7 Km mit 220 Höhenmeter und 20 Posten und teils langen Teilstücken. Diesmal war ein Posten dreimal anzulaufen. P5/8/11. Für mich etwas schwer lesbar die Zahlen. Heute gelang mir ein guter Lauf. Das lange Teilstück zu P1 gelang mir optimal. Erste kleinere Unsicherheit hatte ich bei P3, ich suchte etwas zu früh. Auch den Teil mit dem Schmetterling gelang mir gut. Hatte ab und zu das Glück dass ein anderer Läufer einen Posten stempelte. Eine kleinere Suchaktion hatte ich noch bei P13 einer Mulde in einer Felsformation. Ich suchte zeuerst etwas zu weit links. Zeitverlust etwa 1 Minute. Bis ins Ziel dann ohne Probleme. Tagesrang 18 von 40.
Gesamtrang 25 von 40
Ranglisten: http://www.cpoc.pt/ev/pom2009/pom2009_res_global.htm








Laufgelände




Sonntag, 15. Februar 2009

47. muba-ol















am 14.02 im allschwilerwald bei schönem kaltem wetter.
ich hatte keinen guten lauf. schon zu posten 1 geriet ich in viel fallhoz. zu posten 2 sah ich den hag auf der karte nicht (der m 1:15000 ist für seniorenaugen absolut nicht geeignet)und lief links herum viel zu weit. Beim verlassen von p3 musste ich umkehren da mir der abstieg zum bach zu gefährlich schien. von p7 lief ich zuerst in die falsche richtung weg. p10 suchte ich zuerst auf der falschen bachseite. die letzten vier posten waren dann noch ok. physisch war ich aber am ende und der rücken schmerzte mich auch je länger je mehr. (leichter hexenschuss) total fehler etwa 10 min.
nun freue ich mich auf die kommenden läufe in portugal bei hoffentlich frühlingshaftem wetter