Montag, 10. März 2014

Portugal O-Meeting 2014

vom 1. bis 4. März in Gouveia.
Es war bereits meine 8. Teilnahme an dieser 4-tägigen Veranstaltung. Am 27. 2 flogen wir am späten Nachmittag nach Porto. Nach der Übernahme des Mietwagens fuhren wir noch zu unserer Unterkunft 'Casas do Toural' in Gouveia, welche wir ca. 22:30 erreichten. Zuerst standen wir vor verschlossenen Türen. Dann tauchte die Besitzerin MARIA JOSE TINOCO DE MATOS BEJA OSORIO doch noch auf. Ich hatte Sie mit einem email auf die späte Ankunft hingewiesen, doch Sie hatte das mail nicht gelesen. Im Wohnzimmer flackerte noch leicht das Chemineefeuer trotzdem war es ziemlich frisch im Häuschen, ja wir hatten ein kleines Häuschen für uns ganz alleine. Da das Wetter während des ganzen Aufenthaltes total 'beschissen' war, es herrschten Temperaturen zwischen 4 und 10°C, viel Regen und Nebel, bekamen wir die Hütte mit dem Cheminee nie richtig warm. Wir verbrannten eine Unmenge Holz. Auch unsere Nachbaren aus Schweden waren dauernd am Holz holen. Da beim Cheminee sowieso die meiste Wärme durch den Kamin entweicht, kauften wir noch einen kleinen Heizlüfter, so kriegten wir einigermassen ein vernünftiges Klima hin. Die hilfsbereite Besitzerin wohnte neben an in einem riesigen alten Haus das etwas aus einer Mischen zwischen Museum und Schloss war.
 
Day1-Vila Nova de Tazem. Sehr schönes Terrain. Das Wetter bedeckt und sehr kühl. Anfänglich nur leichter Nieselregen. Zum Ende meines Laufes starker Regen. Mir gelang ein guter Lauf. Ich hatte etwas Mühe das Startdreieck auf der Karte zu finden. Den 1 Posten etwas überlaufen. Gut bis Posten 4.  Zu P.5 zuerst bie P.6 gelandet. Etwa 2 Minuten verloren. Wieder ok bis zu P.13 Zu P.14 etwas schlechte Route durch Dickicht erwischt, weitere 1-2 Minuten verloren. Rest ok. Gesamtfehler etwa 4-5 Minuten. Rang 35 von 85 M65.
Day1 Night-Sprint in Gouveia. Dar Start befand sich nur wenige Meter oberhalb unserer Ferienwohnung weshalb wir trotz des hundsmisserablen  Wetters starteten.  Zu der Startzeit um 20.10 herrschte starker Regen und Nebelschwaden trieben durch die engen Gassen im Städchen und das bei Temperaturen um 5°C¨!! Ich lief mit der Regenjacke. Immer wieder musste ich das Licht der Lampe hinuterdimmen ansonsten alles nur weiss wr vom Nebel. Auch die Plastik eingefasste Karte blendete sehr stark und die Posten waren fast nicht zu lesen. Ich verlor mehr Zeit mit suchen der Posten auf der Karte als mit der Postensuche in den Gassen. Nach dem Lauf gings dann schnell in ein warmes Café und zu Hause unter die heisse Dusche. Trotzdem erwachte ich am anderen Morgen mit Fieber, starkem Husten und Halsschmerzen.
Day2 Arcozelo. Sehr schönes offenes Gelände mit vielen grossen Felsenformationen. Wetter bedeckt, kühl und leichtes Nieseln. Mir gelang wieder ein guter Lauf. Lediglich zu P.2 verlor ich etwas die Orientierung und landete zuerst bei meinem Posten3, etwa 2 Minuten verloren. Zwischen P.11 und P.12 stand das Terrain auf einer Länge von etwa 50 Meter 30 cm tief unter Wasser. Der viele Regen in den letzten Tagen brachte das kleine Bächlein zum überlaufen. Für die letzten 4 Posten  zum Ziel hinauf waren noch etwa 70 Höhenmeter zu bewältigen. Langsam liessen meine Kräfte etwas nach. Die Erkältung machte sich immer mehr bemerkbar...
Rang 40 von 85 M65
Day3 Arcozelo. DNS wegen Fieber und starkem Husten
Day4 Arcozelo. Lang Distanz. Auch am 4. Tag zeigte sich die Sonne nicht. Heute sogar kältester Tag. Nur 6°c beim Start 12:10. Da ich am morgen kein Fieber mehr hatte entschloss ich mich für einen Start im etwas gemächlicheren Tempo. Das schöne offene Gelände mit den vielen Steinformationen verleitete nochmals zum mitmachen. Leider passierte mir zum P.3 ein grober Fehler. Kurz vor dem Posten den Kartenkontakt verloren. Wollte mich an einer Steinhütte auffangen, die war aber nicht kartiert. Dann einen Posten in etwa 80-100 Meter gesehen. Konnte zuerst nicht glauben dass es meiner sein könnte, wares aber! Hier etwa 10 Minuten verloren. Die weiteren Posten im offen Gebiet dann erstaunlich gut getroffen. In der Dorfpassage mit den drei Posten etwas Mühe mit der Karte bekundet. Hinauf zu P.14, 15 und ins Ziel nur noch im Walking Tempo. Ich hatte keine Kraft mehr in den Beinen... Am Abend wieder leichtes Fieber. Rang 59 von 79 M65.
Fazit: Tolle Laufgebiete, 2 gelungene Läufe, miserables Wetter
 
unsere kleine Casa

Alle Portugal O-Meeting seit 2007

POM 2007 Sao Pedro do Sul
POM 2008 Faro
POM 2009 Mora
POM 2010 Crato
POM 2011 Alter do Chao
POM 2012 Viseu
POM 2013 Idanha-A-Nova

Sonntag, 2. Februar 2014

Muba OL

Wie die Jahre zuvor im Allschwilerwald. Die Wetterbedingungen ganz gut. Die H65-Bahn war technisch eher einfach. Trotzdem patzte ich schon zum ersten Posten. Ich bin wohl knapp an der Flagge vorbeigelaufen und in falscher Richtung gesucht. Landete dann bei Posten 2!! Ich verlor hier gute 6 Minuten. Bis zu Posten 10 wieder ganz ok. Dann auf der etwas unübersichtlichen Karte (1:15000) statt zu P11 zu P12 gelesen. Etwa 1.5 Minuten verloren. Gesamtfehler etwa 8-9 Minuten.

Rangliste

Donnerstag, 2. Januar 2014

5 Tage OL in Belgien

Am 25. Dezember fuhren wir zum 11. Mal zum Sylvester-OL in die Gegend von Leopoldsburg. Wie immer ging die Fahrt problemlos mit wenig Verkehr über Strassburg, Luxemburg, Lüttich Hasselt nach Lommel-Kerkhoven.

Etappe1
Am 26.12 in der Nähe von Tournhout. Das Wetter schön und angenehme Temperaturen. Flaches Gelände. Der Wettkampf begann vielversprechend. Ich hatte eine gutes Rennen mit ein zwei kleinen Haken zu P13 und P14. Gesamtfehler etwa 2-3 Minuten
Rang 8 von 23 H65

Etappe2
Am 27.12 bei Maastricht. Teilweise leichter Sprühregen und bissig kalter Wind. Sehr anspruchsvolles Gelände. Ich kam leider nicht so gut über den Parcours wie am Vortag. Suboptimale Route zu P1. Rechts über den Weg wäre besser gewesen. Dito zu P2. Wiederum über die Wege rechts wäre der Posten sicherer anzulaufen. Bis Posten 2 schon etwa 3-4 Minuten verlocht. Noch zwei drei Schlenker zu P4,8,9 kosten weitere 2-3 Minuten.
Rang 11 von 21 H65

Etappe3
Am Samstag 28.12. bei Lommel. Wieder angenehmes Wetter. Sehr anspruchsvolles Terrain abwechselnd mit dichtem Pinienbewuchs und halboffenen Partien. Gut belaufbar. Ich hatte etwas Mühe auf die Karte zu finden. Bis zum Posten 10 gut über den Parcours gekommen. P11 etwas im Postenraum gesucht. Zu P12 eine leichte Zerrung im rechten Oberschenkel eingefangen. Schliesslich konnte ich die letzten 10 Posten bis ins Ziel noch im Walking/Jogging Tempo absolvieren. Trotz mässigem Tempo am zweitletzten Posten vorbeigelaufen und noch zwei Minuten verloren. Gesamtfehler etwa 3-4 Minuten, plus etwa 3 Minuten wegen der Verletzung eingebüsst.
Rang 12 von 24 H65

Etappe4
Bei Leopoldsburg. Das gute niederschlagsfreie Wetter hielt an. Ebenes sandiges und teilweise offenes Heidegelände. Mit gut getaptem Oberschenkel ging ich den Lauf sehr verhalten an. Schon zu P1 musste ich meine Ambitionen auf einen guten Lauf begraben. Durch das Gestrüpp die Karte verloren. Nach dem aufheben von allen guten Geistern verlassen und zum falschen Posten gelesen. Hier bereits gute 6 Minuten eingebüsst. Demotiviert und im gemächlichen Tempo lief ich weiter. Zu P5 etwas nach links abgewichen. Dann ohne gröbere Fehler bis ins Ziel, aber im gemütlichen Tempo.
Rang 20 von 23 H65

Etappe5
Wieder bei Leopoldsburg. Auch am letzten Wettkampftag wieder gutes Wetter. Sehr 'tricky' Militärgelände mit vielen Löchern und Schützengräben. Das Rennen musste ich leider nach Posten2 beenden. Ich verspürte wieder ein stechen und zwicken im Oberschenkel. Sehr Schade bei diesem schönen Gelände...

Ranglisten

Fazit: Na ja...

PS. Am Samstagabend fand im Restaurant La Plaza in Leoboldsburg das zur Tradition gewordene Essen einiger Schweizer Teilnehmer statt, bestens organisiert von HK Gesamtsieger H70!!!

Montag, 4. November 2013

Team O Meisterschaft

am 3. November im Längwald bei Oensingen. Ein trüber windiger und regnerischer Morgen. Bis kurz vor dem Start regnete es wie aus Kübeln. Ich musste für den erkrankten Walter Jäggi einspringen. Mit mir noch Edwin Leisibach, Jg.51 und Res Rey, Jg54. Wir liefen in der Kat. H 185 (alte Männer) Res machte den Startteil bis zu Posten 3. Edwin und ich joggten direkt zu P.3. Hier übernahmen Edwin und ich und machten die nächsten drei Posten. Am Posten 6 übergaben wir den den Sportident wieder an Res. Edwin und ich joggten zu P.9, dem Kontrollposten, während Res die Schlaufe über P.7 und 8 machte. Res trabte zu P.11, Edwin und ich machten die Schlaufe über P.10 zu P.11. Zu P.12 war wieder Res mit dem Sportident unterwegs, während Edwin zu P.13 und ich bis kurz vor P.14 dem letzten Posten lief um die beiden dort einzuweisen. Den Endspurt ins Ziel übernahm Res.

Rangliste

Freitag, 1. November 2013

BaselbieterTeam OL

Sonntag, den 27. Oktober in Sissach. Angenehmes Herbstwetter nach Dauerregen während der Nacht. Verpatztes Rennen nach gutem Beginn. Bei Posten 5 noch in Führung liegend gerieten wir zu Posten 6 auf den oberen anstatt den unteren Weg. Hier schon mal 1.5 Minuten verloren. Dann der absolute GAU zu Posten 8; ab Posten 7 wurde auf die Rückseite der Karte gewechselt, die letzten neun Posten waren im Städtchen Sissach anzulaufen. Posten 8 übersehen und viel zu weit die Strasse hinunter gelaufen. Hier gute 4 Minuten eingebüsst. Die restlichen Posten ohne grosse Motivation angelaufen.
Rangliste


Montag, 21. Oktober 2013

OL Galoppen

Sonntag, den 20.10. auf der Sichtern bei Liestal. Trotz schlechtem Wetter begaben sich 130 unentwegte Teilnehmer an den Start. Wieder einmal musste die Laufbahn abgezeichnet werden was mir, bei unterschiedlichen Farben der Vorlage zur Laufkarte, schon einige Mühe bereitete. Leichter Regen erschwerte die Sache noch zusätzlich. Kaum gestartet wurde der Regen immer stärker und meine Lesebrille war bald so verschmiert dass ich kaum noch die Karte lesen konnte. Reinigungsversuche verschlimmerten die Sache eher noch. Auch die mit Filzstift eingezeichnete Bahn wurde mehr und mehr unleserlich. Vollends zum Verhängnis wurde mir die ganze Sache zum zweitletzten Posten. Brille 'ZU' und Postenkreis auf der Karte verschmiert, hier etwa 4-5 Minuten verloren. Total Zeitverlust wegen Sichtproblemen ca. 8-10 Minuten, ansonsten keine Orientierungsprobleme.
Rangliste

Montag, 14. Oktober 2013

Biel.seeland OL

Sonntag, den 15.Oktober in Les-Prés d'Orvin oberhalb Biel. Garstiges Winterwetter. Kalt und neblig mit Sichtweite teilweise unter 100 Meter. Die Bahn war mit 6.4km und 245 Höhenmeter physisch recht anspruchsvoll. Schönes meist halboffenes typisches Juragelände Gelände. Leider vermieste das schlechte Wetter die gute Laune und die in den höheren Lagen bis zu 20cm Nassschnee und die eingeschränkte Sicht erschwerten das Laufen erheblich. Mühsamer Start, bis zu P.1 waren fast 100 Höhenmeter zu bewältigen, ein Krampf bei diesen Verhältnissen, aber Posten gut getroffen. Vorsichtiger Abstieg zu P.2. Auch die beiden nächsten Posten gut getroffen. Zu P.5 nach dem Aufstieg im dichten Nebel etwas die Richtung verloren. Im Postenraum etwa 3 Minuten gesucht. Bis Posten 9 wieder gut. Zu P.10 beim überqueren einer Steinmauer mit vorgelagertem elektr. Zaun (war scharf) etwa 1 Minute verloren. Posten etwas zu tief im Hang gesucht, nochmals eine gute Minute liegengelassen. Etwas Lange Route zu P.11 gewählt. Besser gewesen wäre quer über das halboffene auf den kleinen Pfad der durch das Grüne führt. Gesamtzeitverlust etwa 5-6 Minuten.
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Montag, 7. Oktober 2013

9. und 10. Nat OL

Samstag, 5. 9 im Eigi Wald bei Wettingen, bei sehr misslichen Wetterbedingungen. Sehr nasser, dunkler und grüner Wald. Die Anfangsphase gelang mir einigermassen gut. Posten 2 etwas zu weit links erwartet (1') und zu Posten 5 etwas zu spät ins Grüne hinab gelaufen (1') Suboptimale Route zu Posten 8. Rechts über den Weg wäre schneller. (1') Zum Posten 10 zu zögerlich gelaufen. (1') Zu Posten 12 auf den vielen Wegen etwas die Orientierung verloren. Posten von hinten angelaufen. Nochmals etwa 1-2 Minuten verloren. Gesamtfehler etwa 4-6 Minuten.
Rangliste
Am Sonntag dann der 10. und letzte Nationale OL bei Baden mit der Karte Baldegg-Horn. Wieder schlechtes Wetter mit Nieselregen. Wald mit vielen tiefen Gräben welche mir noch zum Verhängnis werden sollten. Sehr später Start, als dritt letzter meiner Kategorie. Bis vor Posten 7 ging es einigermassen gut. An der Gabelung den linken Weg ins Tobel hinunter genommen. Der Aufstieg zum Posten war dann sehr mühsam. Ich rutschte immer wieder den steilen und glitschigen Hang hinunter. Mit der Karte im Mund den Kompass in der Hosentasche versorgt gelang mir die Kletterpartie doch noch, der Puls natürlich längst im roten Bereich. Hier etwa 3 Minuten verloren und von Zwischenrang 20 auf 24 zurückgefallen. Total entkräftet gings dann zu Posten 8. Wegen beschlagener und verschmutzter Brille interpretierte ich den Standort des Postens falsch und geriet zu weit in den Hang hinab. Teils unbeabsichtigt, der Hang war so steil ich glitt aus und rutschte auf dem Hintern etwa 20 Meter den Hang hinunter. Erst einmal war reinigen des Kompass und der Brille angesagt. Nun bemerkte ich dass der Posten viel weiter oben stehen musste. Also war nochmals eine Kletterpartie angesagt. Mit letzten Kräften hangelte ich mich zum Posten hinauf. Zeitverlust etwa 6-7 Minuten und auf Zwischenrang 37 durchgereicht. Auch zu Posten 9 nochmals 4-5 Minuten verloren, Posten überlaufen. Dann von 9 auf Posten 11 gelesen. Nachdem ich den Fehler bemerkte gab ich das Rennen auf.... es wäre nochmals eine mühsame Tobeldurchquerung bevorstanden

Sonntag, 29. September 2013

Zürcher Team OL

Sonntag, den 27. September auf dem Pfannenstiel bei Egg (ZH). Kühles Herbstwetter. Leider konnten wir den Vorjahressieg in der Kategorie S+E 55 nicht wiederholen. Den Posten 6:eine Mulde im grünen etwas überlaufen (1.5 Min) Den Sieg vergaben wir schlussendlich zu Posten 7: Anstatt über den Weg links die direkte Route gewählt und in den Brombeeren steckengeblieben (2.5 Min) Total Fehler 4 Minuten. Platz 6 von 27 Teams mit 2:47 Rückstand auf die Sieger.
Rangliste

Montag, 23. September 2013

Schweizermeisterschaft in der Mitteldistanz

Sonntag, den 22.9. auf der Blaseflue bei Arni im Emmental bei schönem Herbstwetter. Der lange Aufstieg zum Start, mit 200 Höhenmeter, wurde mit der Panoramasicht auf die Berner Alpen entschädigt. Der Wald war ziemlich gut belaufbar. Zwei gröbere Fehler passierten mir zu Posten 8, ich geriet zu weit nach links den Hang hinauf und verlor für einen Moment den Kartenkontakt und zu Posten 9, den Posten überlaufen und zwei andere Posten besucht. Zeitverlust etwa 5 Minuten. In den vielen steilen Abhängen lief ich sehr vorsichtig und verlor dadurch zusätzlich etwa 3-4 Minuten.
Rangliste

Montag, 16. September 2013

Glattal OL

Regionaler Anlass am Samstag, den 14.9. im Rümlangerwald. Nochmals ein herrlicher Sommertag. Der Lauf gelang mir einigermassen gut. Posten 1 links überlaufen und zu weit hinten gesucht. (2') Zweiter Bock zum Posten 6, ein 90° Fehler. Karte zu klein gefaltet und Kompass an der Werbeschrift ausgerichtet. (die war entgegen den Gepflogenheiten nicht nordwärts sondern westwärts ausgerichtet) (2') Weitere 2-3 Minuten Zeitverlust in den vielen Brombeeren.  Störend wirkte etwas der Fluglärm vom nahe gelegen Flughafen Zürich-Kloten. Gefühlte einhundert Flugzeuge starteten während der 1:10:54 Laufzeit.
 
Rangliste

Montag, 9. September 2013

Schweizermeisterschaft in der Langdistanz

Sonntag, den 8. September in Le Cernil, NE. Die Wetterprognose stimmte. Die vorhergesagte Verschlechterung trat ein. Nach Dauerregen in der Nacht präsentierte sich das Laufgelände in einem aufgeweichten Zustand. Zu beginn meines Laufes viel immer noch leichter Regen. Leider gelang mir auch heute kein besonders guter Lauf. Schon Posten eins komplett vermasselt. Zuerst in der falschen Lichtung gesucht. (4') Zum Posten 2 über den kleinen Pfad gelaufen. Rechts über den breiten Weg wäre schneller. (2')  Zu Posten 3 schlechte Route vor Postenraum. Im Gestrüpp etwa 2  Minuten eingebüsst. Zu Posten 4 gute Richtung verloren und zu weit rechts auf Weg gelandet. Bei erstem Verpflegeposten wieder Kartenkontakt gefunden. Etwa 4 Minuten verloren. Posten 7 etwa 1-2 Minuten im Postenraum gesucht. Suboptimale Route zu Posten 9. Etwas mehr rechts herum wäre besser gewesen. Total Fehler gute 10 - 12 Minuten.
Rangliste LOM

8. Nat. OL , Stadt Sprint in Colombier

Samstag, den 7. September bei  nochmals herrlichem Herbstwetter und damit idealen Bedingungen.  Der Lauf war grösstenteils nicht allzu schwierig. Den zweiten Posten auf einem Kinderspielplatz habe ich der vielen Kinder wegen etwas spät gesehen.  Zum Posten 4 erwischte ich eine etwas zu lange Route. Links herum wäre schneller. Zum Posten 9 habe ich einen Minieingang in der Mauer übersehen. Ich lief in ein falsches Strässchen und machte dann noch einen 180° Fehler. Zeitverlust etwa 2 1/2 Minuten. Die letzten 4 Posten waren auf einem Militärgelände. Posten 14, eine kleine Senke, wurde mir zum Verhängnis. Posten etwas rechts überlaufen und viel zu weit hinten gesucht. Gute 3 Minuten eingebüsst. Diverse Läufer meinten die Senke sei auf der Karte nicht richtig eingezeichnet. Einige Läufer verloren hier bis zu 9 Minuten. Gesamtfehler etwa 7 Minuten.

Rangliste 8. Nat OL

Montag, 2. September 2013

Oristaler OL

Sonntag, den 1. September auf der Schafmatt bei Zeglingen. Angenehmes Spätsommerwetter. Den Läufern wurden von der OLG KAKOWA, wie üblich, harte Bahnen vorgelegt. Die H65 Bahn war mit 5.8 km Länge und 220 Höhenmeter recht happig. Der Kartenmassstab 1:15'000 war für die meisten Augen dieser Altersklasse nicht gerade von Vorteil. Ok bis P.3, aber nach den happigen Steigungen ( etwa 150m) zu P.1 und P.2 schon arg angeschlagen. Zu P.4 zu weit rechts durch die Brombeeren gelaufen. (2 min) P.5 total falsch angelaufen. Links dem Waldrand entlang und zum Posten hinunter wäre schneller. (3min) Keine optimale Routen zu P.7 zu hoch und P.8 zuerst linke Baumgruppe angelaufen. (2min) Dann noch zwei Suchaktionen bei P.11, etwas zu weit unten gesucht und zum P.8 zu früh den Weg verlassen und auf falschem Hügel gesucht. (5min) Gesamtfehler etwa 12 Minuten
Rangliste

Montag, 26. August 2013

7. Nationaler OL und Schweizermeisterschaft im Sprint

Am Sonntag folgte das Sprintrennen in Delémont. Nach einer Nacht im Zelt auf dem Zeltplatz von Rebeuvelier, begab ich mich mit leichten Rückenschmerzen an den Start. Das Wetter hat inzwischen freundlichere Züge angenommen,bei meinem Start schien gar die Sonne. Wie fast üblich hatte ich Mühe das Startdreieck auf der Karte zu finden und legte gleich mit etwa 15 Sekunden Zeitverlust zu P.1 los. Danach ging es ordentlich bis zu P.6 Zu P.7 passierte mir ein grober Fehler. Vermutlich lass ich zu einem anderen Posten, ob zu P.8 oder zu P.9 weiss ich nicht. Jedenfalls verlor ich für geraume Zeit die Orientierung. Natürlich war für mich nach diesem Fehler die Motivation dahin. Verlorene Zeit etwa 3 1/2 Minuten. Einige Routen waren nicht optimal. 8 bis 9 wäre rechts herum schneller. 11 bis 12 rechts um den Block ebenfalls schneller. Gesamtfehler etwa 4-5 Minuten.
Der 7. Nationale OL fand am Samstag, den 24. August im neu kartierten Wald von Les Lavoirs, bei Bassecourt, bei garstigem Wetter statt. Mit einer frühen Startzeit und bei starkem Regen pflügte ich mich meist mühsam durch Brombeeren und Brenneseln. Schon zu P.1 ein grosser Zeitverlust. Zuerst lief ich in die falsche Schneise, bemerkte den Fehler aber sogleich. Die zweite Schneise habe ich übersehen und lief dann bis zur Gabelung. Nach etwa 150 Meter ab in die Brombeeren. Etwa 10 Meter unterhalb Posten vorbeigelaufen. Wieder auf den Weg zurück und neu eingefädelt aber Posten wieder nicht auf Anhieb getroffen...Eine richtige Quälerei war es zu den Posten 2,3,4 und 5 es ging fast nur über Totholz und durch Brombeerenfelder. Der Pfad zu P.4 hinauf war total mit Brombeeren zugewachsen und das Wasser stand teilweise Knöcheltief. P.6 bis P.9 einigermassen ok. Zu P.10 etwas zu weit auf dem kleinen Pfad gelaufen und grossen Weg übersehen. Im Postenraum im Dickicht versauert. Etwa 3 Minuten verloren. Gesamtfehler ca. 13-15 Minuten.
Foto:Mario Ammann,OLG St. Gallen/App.

Montag, 12. August 2013

Aargauer 3 Tage OL

An dem alljährlich stattfindenden Anlass herrschte durchgehend prächtiges Sommerwetter. Die Laufgelände typische Mittellandwälder, mit reichlich Dornenfelder sonstiges Kraut und Fallholz. Das Wettkampfzentrum befand sich in Bremgarten. Der Anlass begann am Freitagabend mit einem Sprint OL. Der erste Teil war in einem militärisch genutzten Waldstück, nach der Flussüberquerung ging es noch in die Altstadt von Bremgarten. Da ich als zweitletzter startete (19:00) waren manchmal schon Spuren vorhanden, auch falsche, und im düsteren Wald war Kartenlesen schon sehr mühsam, zudem machte mir die beschlagene Brille Probleme. Mir gelang kein optimaler Lauf. Schon bei der Startflagge habe ich etwas die Orientierung verloren und ich bin 90° in die falsche Richtung gelaufen. Auch zu P.2 mit der Kartensignatur noch nicht im klaren. Bis zu P.7 etwa 2 Minuten Zeitverlust. Zu P.8 zu weit nach links geraten. (1') Zu P.10 nach dem Fluss die Route links die Treppe hinauf genommen. Rechts herum wäre schneller gewesen. (1')Dann noch eine Unsicherheit zu P.13, ich wollte zuerst rechts in die Hauptgasse laufen, sah dann die rote Markierung auf der Karte und entschloss mich für die Route links herum. Etwa 40 Sek. Zeitverlust. Gesamtfehler etwa 4 Minuten, reichlich viel für einen Sprint.

Am zweiten Tag ging es per Bustransport in den Wagenrainwald bei Wohlen. Die ersten Posten gelangen mir recht gut. Zu P.4 etwas in den Brombeeren versauert. Auch wo die Karte weiss ist hatte es meistens Dornenfelder. Dann ein 180° Fehler zu P.5, ich bemerkte es erst vor der Böschung zur Strasse! Anstatt über den Weg untendurch, lief ich wieder über P.4 und dem Hügel entlang zum Posten. Hier gute 3-4 Minuten verloren. OK bis zu P.8; P.9 im Postenraum etwa 1 Minute gesucht. Trotzdem lag ich hier noch auf Zwischenrang 6! mit etwa 10 Minuten Rückstand auf Platz 1. Dann ein grosses Problem bei P.10 Ich meinte den breiten Weg überquert zu haben, dem war aber nicht so. Es dauerte lange bis ich den Irrtum bemerkte, ich dachte kurz ans aufgeben. Hier etwa 7 Minuten verloren und auf Zwischenrang 15 abgestürzt. Auch am 11er, eine Kuppe in den Büschen, 1' Zeitverlust. Gesamtfehler etwa 14 Minuten!

Ein Novum am Aargauer. Zur dritten Etappe im Erdmannlisteinwald gings per Bahn bis zur gleichnamigen Station. Ich hatte wieder einen recht guten Beginn. Bei P.6 lag ich noch auf Zwischenrang 5, mit knapp 2.5 Minuten Rückstand. Dann erste Probleme am P.7 Eine Mulde in den Brombeeren nicht auf anhieb gesehen und umkreist. Etwa 2' Zeitverlust. Nächstes Problem war der Posten 9 ein kleiner Fels. Etwa 2' Zeitverlust. Dann schlechte Route zu P.11 Den Weg zu früh verlassen und im Fallholz Posten überlaufen. Gesamtfehler etwa 5-6 Minuten.
Rangliste 1. Etappe
Rangliste 2. Etappe
Rangliste 3. Etappe

Freitag, 2. August 2013

O-Ringen

Weiter ging es mit OL in Schweden. Der O-Ringen fand in Boden nur wenige Kilometer südlich des Polarkreises statt. Mit Total 12907 Teilnehmern eine Mammutveranstaltung. Trotz dieser vieler Teilnehmer lief alles mehr oder weniger reibungslos ab, dies auch dank dem hervorragenden Wetter.
Tag1 Das Laufgelände,im ersten Teil lichter Pinienwald mit vielen ruppigen Steigungen und Felsformation, im Schlussteil sandiger Pinienwald mit vielen Wegen, schnell zu belaufen. Ab der Alterskategorie 65 hatten alle eine Karte im Massstab 1:7'500 was sicher von Vorteil war. Trotzdem passierte mir zum ersten Posten ein blöder Fehler. Ich faltete die Karte zu klein und stellte den Kompass anstatt vom Startdreieck zu P1 von P1 zu P2. Dadurch stimmte die Richtung nicht. Erst als ich die sehr grossen Felsen sah bemerkte ich den Irrtum. Ca. 8 Minuten eingebüsst. P2 bis P4 sehr vorsichtig gelaufen und Posten relativ gut getroffen. Von P4 hätte ich mehr links den Hang hinablaufen sollen. Ich verlor zu viel Zeit durch das Steinfeld hinab. Dann noch Probleme bei der Bachüberquerung gehabt. Fand nicht auf anhieb eine passierbare Stelle. Böschung war sehr steil und der Bach an dieser Stelle etwa 1.5 m breit und ebenso tief. Aber Posten 5 im Dickicht gut getroffen. Der Schlussteil war mehr oder weniger gut. Von P8 zu P9 beim See noch Wadentief durch den Sumpf gewatet.
Gesamtfehler etwa 10-12 Minuten.
Tag2 Gleiches Laufgelände wie am Vortag. Nach den gestern über 4 km Anmarsch zum Start waren es heute nur noch 2.7 km. Der Start gelang mir fast perfekt. Zu P1 wollte ich zuerst über den Weg und die Pfade rechts gehen. Entschied mich dann aber für die Route dem Sumpf entlang den Posten direkt anzulaufen, was mir optimal gelang. Auch P2 und P3 gut getroffen. Zu P4 zu weit nach links getrifftet und auf falschem Weg gelandet. Etwa 2 Minuten verloren. Auch P5 ein grosser Felsen im Dickicht nicht auf anhieb gesehen. (1') P6 etwa 1 Minunte im Postenraum gesucht. Ich sucht zu nahe an der Strasse. Dann ein Stupider Fehler zu P7. Anstatt auf die Nase lief in die Senke hinunter. Mein Posten war auch keine Bachende wie auf der Karte eingekreisst sondern ein Schützengrabenende. Korrektur war am Start vermerkt. Mindestens 5-6' verloren. Gesamtfehler etwa 10 Minuten.

Etappe 3 und 4 waren etwa 35 km nördlich von Boden. Die Autoparkplätze lagen etwa 5 km vor der Wettkampfarena. Von hier erfolgte ein gratis Transport mit Autobusen. Je nach zugewiesenem Parkplatz waren es bis zu 1 km Fussmarsch bis zur Bushaltestelle, resp. bis zur Warteschlange. Und diese war an beiden Tagen etwa 300 m lang.(4er Kolonne) Wartezeit jeweils ca. 30 Minuten. Es wurden dutzende von Cars eingesetzt aber eine solche Menge von Leuten, alle mit Rucksäcken, Stühlen Sonnenschirmen etc. bewaffnet in nützlicher Frist zu befördern geht wirklich nicht ohne Probleme.
Tag3 Laufgelände mit voralpinem Karakter teilweise ruppige Steigungen und Abhänge. Schlussteil teilweise über Skihänge, sehr steinig und mit vielen abgesägten Sträuchern was schwer zu belaufen war. Ich hatte einen miserablen Start. Zu P1 zu weit nach rechts in den Hang gelaufen und den Posten viel zu früh gesucht. Den Kartenkontakt lange zeit verloren. Etwa 10 Minuten Fehler. P2 ok. Auf dem langen Teilstück zu P3 nach der Strasse zuerst auf falschen Posten getroffen. Etwa 2 Minuten gesucht. Zu P4 bis zur Schneise viel Zeit im sumpfigen Terrain verloren. Zu P5 zu weit hinunter an den See geraten. Dann etwa 30 Meter Steigung hinauf zum Posten. Zu P6 die Skipiste hinunter gekrochen, es war fast nicht belaufbar, unten angelangt wieder etwa 30 Meter Steigung hinauf zum Posten. Rechts herum über die obere Piste und dann zum Posten hinunter wäre sicher schneller gewesen. Dann noch die Schräghang Passage P6 zu P7 im Gänsemarsch. Hier hatte es unglaublich viele Leute unterwegs. Gesamtfehler etwa 20 Minuten.
Tag4 Ähnliches Gelände wie am Vortag. Wieder stahlblauer Himmel. Heute mit Spätstart, zweitletzter meiner Kategorie. Bis Posten P5 guter Lauf. Dann der obligate 1o Minutenfehler. Am Posten untendurch vorbeigelaufen. Viel zu lange auf falscher Höhe gesucht. Noch ein Fehler bei P11, etwas zu tief gesucht (1-2,) Gesamtfehler etwa 10-12 Minuten.
Tag5 Schlussetappe mit Jagdstart in der nähe von Boden. Die Läufer mit weniger als 90 Minuten Rückstand aus vier Läufen starten mit dem effektiven Rückstand, alle andern im 15 Sekunden Abstand, wie ich. Direkt nach dem Start ging es durch Dickicht und Sumpf zu P1. Diesen Posten überlaufen und 1.5 Minuten gesucht. Trotz 15 Sekunden Startintervall den Läufer vor und nach mir nicht mehr gesehen. P2 ok. Zu P4 wollte ich zuerst zwischen den beiden Speergebieten durchlaufen. Habe mich auf dem Weg anders entschieden. Dadurch weniger Steigung gemacht. Suboptimale Route zu P6 gewählt. Auf dem Pfad durch den Sumpf bis zu Hüfte im Schlamm versunken. Etwa 2 Minuten bis zur Weggabelung liegengelassen. Bei der Getränkestelle dann für die Route links um die Burg entschieden. 2-3 Minuten in der ersten Felsenpartie verloren. Der Schlussteil für einmal ganz passabel. Gesamtfehler etwa 5-6 Minuten. Mein bestes Resultat.
Fotos im Link Skandinavien 2013 links

Sonntag, 28. Juli 2013

Kainuu Orienteering Week (WOC 2013 spectator event)

In der Region von Vuokatti ca. 550 km nördlich Helsinki findet parallel zu den Weltmeisterschaften der Elite ein 4-Tage-OL für Zuschauer statt. So kann man die Erfolge der SchweizerInnen, resp. von Simone Niggli verfolgen und selber in den gleichen Wäldern auf Postensuche gehen. Vuokatti ist ein bekannter Wintersportort. Es hat Sprungschanzen in allen Grössen, Skipisten und vor allem ein riesiges Langlaufgebiet. Auch im Sommer ist Langlaufen möglich. In einem Tunnel von ca. 1250 Meter Länge herrschen bei -4°C beste Kunstschneeverhältnisse!!
Die beiden ersten Etappen fanden etwa 30 km Kilometer ausserhalb Vuokatti statt. Technisch waren die Bahnen sehr anspruchsvoll. Das Laufgelände meist steinig und mit Heidelbeeren überwachsen konnte nicht allzu gut belaufen werden. Das Wetter an beiden Tagen prächtig.

Etappe1 Das Rennen gelang mir nicht gut. Zu P2 lief ich bis etwa 50 Meter vor den Posten gut. Anstatt nach rechts etwas den Hang hinunter lief ich nach links den Hang hinauf. (Karte falsch in der Hand?) Etwa 8' verloren. Zu P5 der zweite grobe Fehler. Ich geriet ins Dickicht kam kaum voran und geriet zu weit nach rechts. (4-5') Weiter ging's mit der Fehlerorgie. Zu P7 lief ich zur unteren anstatt zur oberen  Waldecke. Für kurze Zeit verlor ich den Kartenkontakt. Zum Posten musste ich dann ein gutes Stück wieder hinauflaufen. (3') Auch P8 vermasselt. Laut GPS nur wenige Meter am Posten vorbeigelaufen und im Sumpf umhergeirrt. (4-5') Gesamtfehler mindestens 20 Minuten....Rang 19 von 22 H65B

Etappe2 mit Zieleinlauf in die gleiche Arena wie am Vortag. Das Rennen gelang mir etwas besser. Bis P4 keine grossen Fehler aber etwas zu zaghaft gelaufen. Hier noch auf Zwischenrang 10 gelegen. P5, nur ein Stück von etwa 100 m, überlaufen. Etwa 3' Fehler und auf Zwischenrang 14 abgerutscht. Zu P6 schlechte Route genommen, weitere 3' eingebüsst und auf Rang 18 durchgereicht. Noch einen Haken vor P8 eingebaut. (1') Gesamtfehler etwa 7-8 Minuten Schlussrang 16 von 23


Die 3. und 4. Etappe fanden in der Nähe von Vuokatti statt. Insbesondere die 3. Etappe behagte mir gar nicht. Das Terrain war sehr ruppig teilweise mit dichtem Bodenbewuchs und sehr viel Totholz. Etappe vier war wieder um einiges besser belaufbar.

Etappe3 Vom Start weg ging es gleich bergauf. P1 noch gut getroffen. Zu P2 eine veritable Kletterpartie. Ich geriet im Dickicht und mit viel Fallholz übersäten Teil viel zu weit nach rechts. Ich verlor für Minuten den Kartenkontakt. Mit fremder Hilfe konnte ich meinen Standort eruieren. Ich war etwa 150 Meter von der guten Linie abgekommen. Etwa 10-12 Minuten verloren. Auch die Posten 3 und 5, eine Kuppe und ein kleiner Fels gesucht. Der sehr grüne Schlussteil gelang mir auch nicht optimal. Gesamtfehler etwa 20 Minuten. Rang 20 von 24 H65B :-(((

4. und letzte Etappe. Endlich mit dem finnischen Terrain Frieden geschlossen. Das Rennen gelang mir recht gut, lediglich bei den Posten 6-8 beging ich kleinere Fehler was mich etwa 3-4 Minuten kostete. Schlussrang 6 von 21 noch klassierten Läufern.
Fazit: Kartentechnisch schwierige Läufe, Das Terrain meist steinig mit Heidelbeeren bewachsen. Gute Wetterbedingungen.
Zielarena Tag 1+2

Die Zeit bis zum 5 Tage OL in Boden Schweden nutzten wir mit einem Ausflug über den Polarkreis. Zuerst fuhren wir wieder nach Kuopio zurück. Von Kupio flogen wir via Helsinki nach Ivalo. Tags darauf ging es per Kleinbus mit 8 Amis weiter nach Kirkenes. Unterwegs sahen wir auch einen Elch. An einem Wasserfall konnte man den Lachsen beim Springen zusehen. Nach einer Nacht im feudalen Hotel Thon gingen wir an Bord der MS Kong Harald. Auf Deck 6 hatten wir eine sehr gute und bequeme Kabine. Glück hatten wir mit dem Wetter. Als wir das Nordkap passierten schien die Sonne 24 Stunden. Die Fahrt bis Harstadt dauerte 3 Tage. Bis Narvik gelangten wir per Flybuss. Von Narvik über Kiruna nach Boden mit der Bahn. Die Fahrt dauerte 6 1/2 Stunden.

Mehr Fotos im Link Skandinavien 2013 links

Montag, 17. Juni 2013

5. Nationaler OL

Sonntag, den 16. Juni in Dällikon/Altberg. Erstes Rennen nach einer sechs wöchigen Verletzungspause (Oberschenkelzerrung) Die physischen Anforderungen waren recht hoch, bedingt durch den sehr tiefen und matschigen Boden und die hohen Temperaturen die zu meiner Startzeit um 12:30 herrschten. Ich hatte einen eher mässigen Lauf. Durch den langen Trainings und  Wettkampfunterbruch, lief ich dauernd im roten Bereich.
P.1 und P.2 ok
P.3 und P.4 jeweils etwas überlaufen (4 min)
P.5 bis P.8 ok
P.9 Route rechts herum wäre schneller gewesen.
P.10 und P.11 ok, war aber konditionell am Ende und konnte sogar auf den Wegen teilweise nur Schritttempo gehen. (2 min)
P.12 etwas zu früh Posten erwartet (2 min)
Mit letzten Kräften noch über die restlichen drei Posten ins Ziel gekämpft.


Rangliste

Donnerstag, 16. Mai 2013

Tessiner Weekend

Der 3. und 4. nationale OL fanden in Cunardo/Italien, nahe bei Ponte Tresa, bei idealem Wetter statt. Nachdem es am Freitag noch sintflutartig geregnet hatte war das Terrain teilweise sehr matschig. An beiden Tagen physisch und technisch sehr anspruchsvolles Gelände und Bahnen. Leider behinderte mich immer noch die Oberschenkelzerrung, so dass ich beide Läufe nur im leichten traben/gehen absolvieren konnte. Trotzdem kam ich nicht fehlerlos über die Runden.
Am Samstag startete ich gut. Bis P.4 ok. Vor P.5 ein Haken nach rechts. P.6, 7, 8. 9, 10 ok. Zu P.11  einem H65 Läufer gefolgt und prompt die gute Richtung verloren. Etwa 3-4 Minuten gesucht. Rest wieder alleine und ok.

Am Sonntag machte sich die Zerrung wieder etwas fester bemerkbar sodass ich noch vorsichtiger laufen musste. Der Start misslang mir komplet. Auf dem total durchnässten Weg zu P.1 war nur gehen möglich. Zu allem Überfluss stieg ich dann noch den falschen Hang hinauf, ich hatte die Karte falsch in der Hand.  Zu P.4 Route obenherum gewählt und im Dickicht den Kartenkontakt verloren und wenige Meter am Posten vorbeigelaufen. Weit unten an der Weggabelung von einem Läufer den Standort erfahren. Von P.3 hinab auf den Weg wäre die einfachere und bessere Routenwahl gewesen. P.5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ok. Auf den langen Teilstrecken natürlich viel Zeit verloren und die zerrung behinderte je länger je mehr. Zu P.12 zu lange Route über den Startpunkt gewählt. Ich hätte den Weg vor dem Startpunkt rechts hinunter nehmen sollen. Die letzten vier Posten ok. Fazit, trotz Verletzung konnte ich beide Läufe absolvieren.

Rangliste Samstag
Rangliste Sonntag