Sonntag, 8. August 2010

Senioren WM im Jura



Die WM der Senioren begann mit den Städte Sprints in La Chaux-de-Fonds (Qualifikation Samstag) und Neuenburg (Final Sonntag) Meine Kategorie H60 stellte das grösste Teilnehmerfeld mit ca. 450 Läufern, die in 6 Feldern um die Qualifikation für den A- Final kämpften. Ich startete in der zweiten Serie. Der Lauf gelang mir zufriedenstellend. Zu P.3 eine etwas unglückliche Routenwahl getroffen. 30 s verloren. Beim P.4 zuerst ein Denkmal statt den Baum angelaufen. 10 s verloren. Und beim zweitletzten Posten lief ich in eine falsche Gasse. Etwa 50 s verloren.
Rang 41/68. Ohne die 90 Sekunden Fehler wäre Rang 25 dringelegen. Es reichte für den C-Final.
Der Final gelang mir dann nicht mehr so gut. Zu P1 lief ich erst in die falsche Richtung weg. Ich hielt die Karte falsch in der Hand. Gute 30 s liegen gelassen. Zu P3 über die Strasse obendurch gelaufen. Den Durchgang links vom P.2 habe ich nicht gesehen. Wieder 20 s verloren. Zu P.10 und P.11 bei der Routenwahl jeweils etwas gezögert. Total etwa 1.5 Minuten Fehler. Rang 51 von 82.

Am Dienstag, 3.8., bei Les Breuleux die erste Qualifikation für die Langdistanz. Nach dem regnerischen Ruhetag (wir absolvierten ein kleines Training bei La Sagne) war das Wetter wieder besser aber recht kühl. Sehr schönes halboffenes Juragelände. Sehr gut belaufbar. Es gelang mir ein relativ guter Lauf. Zu P.1 etwas zu weit nach links geraten. (30s) Zu P.2 bis zur Wegspur gelaufen, dann zurück. (30s) Zu P.13 etwas zu weit nach links geraten. (30s) P.15 zu spät gesucht,und zwei falsche Posten besucht. Die Suchaktion kostete etwa 5 Minuten!! Zu P.17 etwas zögerlich gelaufen und nochmals falschen Posten besucht. (30s) Total Fehler etwa 8 Minuten Rang 36 von 69
Zweiter Qualifikationslauf Langdistanz am Mittwoch, 4.8., bei Les Cernets. Wieder schönes und sehr warmes Wetter. Sehr schwieriges und steiniges Gelände. Nicht gut belaufbar.Heute gelang mir kein guter Lauf. Machte fünf grobe Fehler. Zu P.3: Zu früh den Hang hinunter gelaufen. Dann unten am Felsen vorbeigelaufen. 4 Minuten gesucht. Einigermassen ok bis Posten 6. Zu P7: Kurz vor dem Posten Kartenkontakt verloren. Dann zwei falsche Posten besucht. Suchaktion und auffangen kosteten etwa 5 Minuten. Zu P.9: Im Postenraum zu weit nach rechts und an einen falschen Posten geraten. Wieder 5 Minuten liegen gelassen. Zu P.10 gut unterwegs bis zum Getränkeposten am Weg. Dann durch das Grün zu weit nach rechts gelaufen und bei der hinteren Lichtung gelandet. Wieder etwa 4 Minuten Fehler. Zu P.11 kein Fehler gemacht, aber zu vorsichtig gelaufen. 3 Minuten verloren! Zu P.13 dann nochmals 5 Minuten verlocht. Lief alles dem Steinmauerchen bis an dessen Ende entlang, so glaubte ich. Vermutlich bin ich schon etwas früher, wo die 'Mauer' etwas diffus war nach rechts abgebogen. Total Fehler etwa 25 Minuten!! :-((
Das Gesamtresultat aus den bieden Qualifikationsläufen reichte nur für den D-Final. Es gab sechs Finalläufe (A,B,C,D,E,F)
Finallauf am Freitag, 6.8., bei Le Cernil, bei idealen Wetterbedingungen. Wieder ähnliches Gelände wie in Les Cernets. Schon zum ersten Posten machte ich einen grossen Fehler. Ich lief einen falschen Weg hinauf und verlor dann den Kartenkontakt. Bis ich mich auffangen konnte verlor ich etwa 5 Minuten. Weitere 5 minuten kostete mich dann noch die Suchaktion!! Dann las ich von P.1 zu P.3. Ich lief alles über den Weg bis zu einer kleinen Lichtung. Dort bemerkte ich den Lapsus. Via P.3 traf ich dann noch gut meinen zweiten Posten. Etwa 5 Minuten Fehler. OK bis Posten 9. Zu P.10 etwas nach links abgekommen. Nach dem Felsband und dem Weg lief ich unerklärlicherweise nach links in eine Schneise anstatt nach rechts die grosse Lichtung hinunter. Wieder 5 Minuten liegengelassen. Bis ins Ziel noch OK.


Ranglisten und Photos

Dienstag, 27. Juli 2010

5 Tage OL in Ungarn 21.- 25. Juli

Am Samstag, den 17. Juli flogen wir mit SWISS ab Zürich nach Budapest an den Hungaria Cup. Am Sonntag genossen wir noch die Stadt Budapest. Am Montag fuhren wir an den Balatonsee und weiter nach Veszprem, wo wir für eine Woche im Hotel Jade*** logierten. Alle fünf Läufe fanden im ca. 50 km entfernten und zwischen dem Städtchen Zirc und Györ liegenden Vinye statt.
Das Gebiet war technisch und physisch sehr anspruchsvoll.
Etappe 1, 21. Juli auf der Mitteldistanz bei sehr heissem Wetter. Für einmal gelang mir ein optimaler Start. Zum dritten Posten mit einem steilen Anstieg lief ich gar Bestzeit aller 28 H60 Läufer!! Die Korrektur folgte sogleich. Zu P4 trifftete ich nach dem zweiten Graben zu weit nach links ab und geriet knapp von der Karte. An einer Wegkreuzung konnte ich mich wieder auffangen. Im Postenraum auch noch einen Haken geschlagen. Fehler etwa 8 Minuten und von Zwischenrang 8 auf Rang 22 abgerutscht. Auch zu P6 ging es mir nicht besser. Knapp oberhalb dem Posten vorbeigelaufen und zu weit rechts gesucht. Nochmals 4 Minuten liegengelassen. Die letzten vier Posten Ok. Das Ziel befand sich direkt beim Wettkampfcenter.


Etappe 2, 22. Juli auf der klassischen Distanz. Wie am Vortag war auch heute wieder ein Anmarsch von ca. 2Km/180m Steigung zum Start zu bewältigen. Nach dem Zieleinlauf musste in etwa die gleiche Strecke zum WKZ zurückgelaufen werden. Auch heute wieder sehr heisse Temperaturen. Meine Startzeit 12:04!! Diesmal kein optimaler Start. Schon den Posten 1 überlaufen. Den zweiten Posten, ein kleiner Fels erst zu weit rechts gesucht. Dann nach links korrigiert aber zuerst zu hoch im Hang gesucht. Schon ca. 10 Minuten auf die besten verloren. Dann Ok bis Posten 9 aber physisch schon ziemlich angeschlagen. Hätte jetzt einen Becher Wasser gebrauchen können. Leider war kein Getränkeposten vorhanden. Den zweitletzten Posten dann noch komplett vermasselt. Fehler etwa 8 Minuten!!

Etappe 3, 23. Juli wieder auf der Mitteldistanz. Erneut schweisstreibende Temperaturen. Ähnliches Gelände wie am Vortag. Gut belaufbar. Erster Fehler zu P3. Habe vermutlich von P2 zu P4 gelesen. Ich bemerkte den Irrtum relativ spät. Bis Posten 6 wieder gut. Posten 7 ein Wurzelstock etwas zu weit unten im Hang überlaufen. Bis ins Ziel wieder Ok. Total Fehler etwa 8 Minuten.

Etappe 4, 24.Juli. Heute wieder auf der Langdistanz mit drei langen Teilstücken die gute Routenwahlen boten. Die angekündigte Störung machte sich langsam bemerkbar. Wesentlich angenehmere Temperaturen am Start. Bis zum Posten 6 kam ich ohne Probleme durch. Lag da noch auf dem 13 Zwischenrang. Zu Posten 7 passierte mir ein grober Fehler. Ich liess mich von einem anderen H60 Läufer irritieren und lief zu früh den Hang hinunter. Abschnittzeit 10 Minuten statt möglichen 5! Rest noch ok. Heute wäre Tagesrang 13 drin gelegen.



Etappe 5, 25. Juli. Verkürzte Langdistanz mit Jagdstart. Totaler Wetterumsturtz und heftiger Regen in der Nacht. Die Temperaturen etwa 20 Grad kühler als die letzten Tage. Gleich ein Missgeschick am Start. Hatte die Karte falsch in der Hand und lief anstatt auf dem Weg nach rechts die Schneise den Hang hinauf zu Posten 1. Ich bemerkte den Irrtum schnell und konnte den Zeitverlust in Grenzen halten. Zu P2 wählte ich die Route über den unteren Weg. Geriet im Postenraum etwas zu weit nach rechtss. Zu P4 wieder von einem anderen Läufer etwas irritieren lassen und zu früh zum Felsband hinuter gelaufen. Zu P5 hätte ich noch etwas länger auf dem Weg bleiben sollen. Zu P6 auf die gestrichelte Linie hinuntergelaufen. Ich glaubte es handelt sich um eine Schneise. Konnte aber nichts ähnliches ausmachen. Meisterte aber dennoch das relativ lange Teilstück gut. Resultat Rang 14 mit 12 Minuten Rückstand.

Rangliste

Dienstag, 6. Juli 2010

6 days of north and south Tyrol

Vom 26. Juni bis zum 4. Juli fand südlich und nördlich des Brennerpasses dieser 6 Tage OL bei schönstem Sommerwetter statt. Für die Etappen 1-3 logierten wir im Hotel Schwarzenbach*** in Deutschnofen im Eggental (I) und für die Etappen 5-6 wechselten wir ins Hotel Steuxner*** nach Neustift i. Stubaital. (A)
1. Etappe beim Karersee auf ca. 1500 müM. Alpines Terrain mit vielen Stein- und Felsformationen im ersten Teil. Ich ging das Rennen ziemlich verhalten an. Bis zum Posten 7 unterliefen mir keine grösseren Fehler. Unterwegs zu Posten 8 wurde ich von einem Läufer meiner Kategorie überholt. Im Postenraum liefen wir knapp rechts am Posten vorbei und viel zu weit in den Hang hinunter. Zeitverlust etwa 4 Minuten. Bis zu P10 blieben wir noch zusammen. Dann gings steil hinuter zu P11 und P12. Hier konnte, wollte ich meinem Kokurrenten nicht mehr folgen. Zum Posten 14 noch eine falsche Routenwahl getroffen. Unten über den Weg laufen und erst kurz vor dem Bach zu Posten hinauf wäre schneller gewesen. Fazit: Mässiges Rennen mit etwa 10 Minuten Fehler. Rang 49/78

2.Etappe gleiches Lauf- und Zielgelände wie am Vortag. Diesmal fand der ganze Lauf nur im schwierigen mit Felsblöcken übersähten Teil statt. Wieder startete ich einigermassen gut. Bis zum Posten 8 kam ich ohne gröbere Schnitzer durch. Grössere Zeitverluste handelte ich mir zu P10 -P13 ein. Zu P14 hinauf war noch eine veritable Kletterpartie zu absolvieren. Zum 15er geriet ich viel zu tief und auf einen falschen Posten. Hinauf zu meinem 15er liess ich nochmals etwa 2 Minuten liegen. Total Fehler etwa 20 Minuten.

Rang 60/80 :-((




3. Etappe in der Nähe von Deutschnofen. Sehr schönes offenes und gut belaufbares Gelände. Diesmal misslang mir der Start gründlich. Schon zum ersten Posten verlor ich gute 5 Minuten. Ich wollte den Posten direkt durch den Sumpf anlaufen. Geriet etwas zu weit nach rechts und suchte viel zu früh. Weiter bis zum Posten 11 ohne grössere Fehler. Doch dann war ich mir nicht mehr sicher ob ich P10 angelaufen hatte oder direkt von P9 auf P10 lief. Um nicht im Gesamtklassement disqulifiziert zu werden, entschloss ich mich wieder zurück zu P10 und dann nochmals P11 anzulaufen. Von P14 zu P15 noch falsche Routenwahl getroffen. Beim Auslesen am Ziel musste ich feststellen dass ich alle Posten in der richtigen Reihenfolge angelaufen hatte. Die Rückkehr zu P10 und wieder zurück zu P11 war daher unnötig. Ich absolvierte das Teilstück P10 -P11 also dreimal. Jedesmal auf einer anderen Route. Zeitverlust etwa 12 Minuten.
4. Etappe oberhalb Mieders. Mit der Seilbahn ging es hinauf auf 1600 müM ins Laufgebiet Serles. Auf dem Weg zum Start waren nochmals 200 Höhenmeter zu bewältigen. Dieser Lauf missriet mir total. Schon zu P1 einer Lichtung, etwa 5 Minuten verloren. Bis P5 einigermassen gut. Posten 6 lief direkt mit dem Kompass an. Dabei geriet ich ein fast undurchdringbares Fallholzgebiet (alte dürre Pinien) Wiederum verlor ich viel Zeit. Gleich nach P5 dem Hag entlang den Hang hinauf und über den Sumpf zum 6. Posten wäre besser gewesen. Zum Posten 7 zu tief geraten und viel zu weit überlaufen. Etwa 6 Minuten verloren. Auch den 9er etwas überlaufen. Zum Posten 12 die richtige Route über den unteren Weg genommen. Im Postenraum (knöcheltiefer Sumpf) noch 1 Minute gesucht. Rest noch ok. Kam total entkräftet ins Ziel. Rang 67/76 :-(((

5. Etappe im gleichen Gelände wie Etappe 4. Wieder ein schlechter Start wie am Vortag. P1, eigentlich ein einfacher Posten. Hätte nur auf dem unteren Weg bis ans Wegende laufen und dann über den Sump zum Hochsitz hinabsteigen sollen. Stattdessen lief ich nach Kompass und geriet unverständlicherweise zu meinem späteren Poaten 6!!! Nun musste ich wieder unnötige zusätzliche 30 Höhenmeter machen und das meistens im morastigen Boden. War sehr kräfetzährend. Noch ein kleiner Schlenker bei P10. Zu tief geraten und bei der unteren Mulde gelandet. Zum letzten Posten bergauf völlig eingebrochen. Fehlertotal etwa 15 Minuten.
6. Etappe in Obernberg am Brennerpass. Das Gelände wurde als schwierig angekündigt. Merkwürdigerweise gelang mir hier das beste Rennen. Obwohl sehr viel Läufer Probleme beim Posten 1 hatten konnte ich diesen Posten ohne grössere Probleme finden. Dann eine kleine Unsicherheit zu P2. Auch die Posten 3, 4, und 5 traf ich gut. Ein gröberer Schnitzer zu P6. Ich suchte den Posten viel zu früh. Im unübersichtlichen Gelände drehte ich mit andern Läufern meine Suchrunden bis ich etwa nach 5 Minuten suchen den Posten doch noch fand. Bis P11 als mehr oder weniger ok. Zum Posten 12 den sehr steilen Hang auf den Weg hinuter gekrochen. Alles auf dem abfallenden Weg bis auf Höhe Posten gelaufen und nach links den knietiefen Bach durchquert. Das eisige Wasser war direkt eine Wohltat für die geschundenen Füsse. Zum Schluss noch etwa 2 Minuten Posten 14 gesucht. Fehlertotal etwa 8-9 Minuten. Klassierung 42/84 das beste Resultat an diesem 6-Tage OL.

Fazit: 6 sehr schöne Läufe bei besten Wetterbedingungen.



Rangliste und Photos

Montag, 14. Juni 2010

3. Nationaler OL

Samstag, den 12.6. in Lamura (Französischer Jura) mit der Karte Le Sauget. Angenehme Temperaturen aber stark bewölkter Himmel, was das lesen der Karte im dichten Wald etwas erschwerte. Schönes Laufgelände zwischen 1150 und 1300 müM. Geschlossener Jurawald teils halboffene oder offene Gebiete mit sehr schwierigem Relief. Schon das kurze Stück zum ersten Posten gelang mir nicht optimal. Lief knapp links am Posten vorbei und nahm in dan von hinten. Zum zweiten Posten, das längste Teilstück, lief ich anfänglich rechts über den Pfad. Beim Pfadende verlor ich die gute Richtung und infolge auch den Kartenkontakt. Die Suchaktion im Postenraum dauerte etwa 5-6 Minuten. Zweiter grosser Fehler auf dem Weg zu Posten 5. Ich geriet etwas zu weit nach rechts und landete zufällig bei meinem späteren Posten 9. Langsam nach Kompass laufend traf ich nun den 'Fünfer' schnell. Zeitverlust etwa 6-7 Minuten. Die nächsten vier Posten gelangen mir gut. Totale Verwirrung dann zum 10. Posten. Ich lief nach links über das kleine Mäuerchen zum Pfad. Am Pfadende habe ich dann vermutlich den Kompass auf den 2. Posten gerichtet und bin somit ins Verderben gelaufen. Ich navigierte nach allen vier Himmelsrichtungen, suchte alle Mulden ab, traf aber einfach nicht auf meinen Posten. Nach Inanspruchnahme fremder Hilfe konnte ich meinen Standort eruieren. Ich war in etwa der Mitte zwischen P2 und P10. Zeitverlust zu P10 etwa 15-17 Minuten. :-((. Die letzten sechs Posten ok. Total Fehler etwa 30 Minuten. Fazit: es war der schwierigste Lauf des Jahres bisher.
Rangliste

Mittwoch, 26. Mai 2010

Murtener OL

Pfingstmontag,den 24.5 in Courtepin mit der Karte La Corbaz bei besten Wetterverhältnissen. Flacher Mittellandwald mit viel Bodenbewuchs und Dornenfelder. Erster grösserer Zeitverlust zu P2 und P3. Zu P2, einer Nase, geriet ich in ein Brombeerenfeld und auch etwas zu tief (+2min.) Zu P3 geriet ich etwas zu hoch und verlor weitere 2 min. Dann mehr oder weniger ok bis Posten 12. Bei P13 eine grössere Suchaktion im Postenraum. Ein Wurzelstock umgeben von viel Fallhoz suchte ich viel zu weit links. Etwa 4 Minuten Fehler.

Rangliste

Sonntag, 9. Mai 2010

Stadtlauf in Rheinfelden

Sonntag den 9.5. Der Fricktaler OL wurde als Stadt Sprint in Rheinfelden ausgetragen. Das Wetter nach der vergangenen Regenperiode recht schön. Der Lauf gelang mir recht gut. Der grösste Zeitverlust resultierte jeweils beim suchen der Postennummern auf der Karte, insbesondere zu Begin und zum Schluss des Laufes. Bahneindruck ist für rot/grün Farbenblinde nur schlecht lesbar. Mit dem Rücken gings wieder besser, aber das fehlende Lauftrainging machte sich doch bemerkbar .

Rangliste

Montag, 19. April 2010

Wiggertaler OL

Samstag, den 17.4 bei Strengelbach/Zofingen mit der Karte Chilchberg. Schönes Frühlingswetter. Sehr schlecht belaufbarer Wald mit vielen Brombeerfeldern. H60 und H55 auf der gleichen Bahn. Mit 6.3 km Länge und 250 m Steigung recht happig für H60 Läufer. Bis zu Posten 10 gelang mir ein ansprechender Lauf. Zeit verlor ich nur beim queren der Brombeerfelder. Hätte öfters die Umlaufroute wählen sollen. Auf dem Weg zu Posten 11 verhederte ich mich mit dem linken Fuss in einer Dornenschlaufe und verletzte mich wieder am Rücken. ( Hexenschuss). Der verspannte Rücken und die nachlassenden Kräfte behinderten mich doch recht stark auf dem letzten Drittel der Strecke. Zeitverlust auf den Sieger 25 Minuten. Wir wohl nichts mit joggen die nächsten Tage.

Montag, 5. April 2010

Rymenzburger OL

Ostermontag, den 5.4. in Nebikon LU, mit der Karte Santenberg. Ideals Laufwetter. Die Bahndaten mit 5.5 km und 200m Steigung deuteten auf ein anstrengendes Rennen. Glitschige Steilhänge Brombeerenfelder und viel Fallholz erschwerten das vorwärtskommen. Auf dem Weg zum Start zwickte es mich leicht im Rücken. Ich begann sehr vorsichtig und verlor schon zu P1 etwa 4 Minuten. Zu Posten 5 geriet ich etwas zu tief in den Hang und verlor ca. 7 Minuten im Postenraum. Bis zum Posten 10 gings dann einigermassen gut. Zu Posten 11 falsche Routenwahl getroffen. Ich lief auf den unteren Weg und via P12 zu meinem Posten 11 hinauf. Dabei machte ich etwa zusätzliche 50 Höhenmeter. Linksherum über den oberen Weg wäre viel schneller gewesen. Neben dem Rücken plagten mich jetzt noch muskuläre Probleme in beiden Oberschenkeln. Die letzten drei Posten bis ins Ziel konnte ich nur noch im Walking Schritt angehen. Mit fast 1 Stunde und 30 Minuten schleppte ich mich entkräftet ins Ziel.

Montag, 22. März 2010

31. Langenthaler OL

Sonntag, den 21.3. in Bützberg BE, mit der Karte Spichigwald. Flaches Terrain mit viel Bodenbewuchs (Brombeeren) Angenehme Temperaturen aber regnerisches Wetter. Schon zum zweiten Posten ein grober Fehler. Ich bog viel zu früh vom Weg ab und suchte den Posten zu weit links. (4 min. verloren) Der zweit Bock bei Posten Nr. 8. Ich lief rechts am Posten vorbei und suchte viel zu weit hinten. (5 min. verloren!) Das selbe passierte mir auch bei Posten 13. Zu wenig auf die Karte geschaut und wieder zu weit gelaufen. Nochmals etwa 3 Minuten verloren. Total etwa 15 Minuten Fehler!!

Montag, 15. März 2010

39. Suhrentaler OL


Sonntag, den 14. 3. bei Rupperswil mit der Karte Suhrhard. Flaches Terrain teilweise mit Schnee bedeckt. Kalte Temperaturen. Erster Lauf nach meiner Herzkatheter- Ablation (5. März). Ich hoffe die HR-Störung gehören nun der Vergangenheit an. Ansprechender Lauf mit zwei Suchaktionen im Postenraum bei P11 und P16 (4 min.) Rest ok. Das fehlende Lauftraining liess keine bessere Laufzeit zu.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Norte Alentejano "O" Meeting 19. - 21. 2. 2010


Von der Atlantikküste fuhren wir in den Alentejo nach Castelo de Vide, nahe der spanischen Grenze. Hier fand in der Nähe von Crato das zweite O Meeting statt. Zwei Klassische Rennen und ein Nachtsprint. Das Wetter teilweise sonnig aber immer noch sehr Kalt.


Etappe 1, Langdistanz, nahe Aldeia da Mata. Schönes, meistens offenes Gelände, viele grosse Steinblöcke und Felsformationen, aber auch viele Steinmauern und Drahtzäune die zu überwinden waren. Bis zum 6. Posten hatte ich keine Probleme. Zum Posten 7 unterlief mir ein grober Fehler. Ich bemerkte nicht dass ein Pflichtübergang via ein Verpflegungsposten zu absolvieren war. Ich navigierte direkt auf P 7 zu und verlor über diverse Mäuerchen und Zäune steigend den Kartenkontakt. Erst am Dorfrand konnte ich wieder auffangen. Gute 10 Minuten Zeitverlust hier. Zu P8 traf ich die falschen Routenwahl. Anstatt das grosse Steinfeld rechts herum zu umlaufen stieg ich gerade zum Bach hinab. Im steil abfallenden Gelände mit grossen Steinblöcken und lästigen Dornen kam ich nur schwer voran. Auch der nächste Posten traf ich nicht gut. Ich lief etwas zu weit oben im Hang am Posten vorbei. Auf dem Weg zum Posten 13 stand noch die Überquerung eines grösseren Baches bevor. Ich bemerkte den auf der Karte eingezeichneten Übergang nicht. In fast Tarzan Manier hangelte ich mich an Ästen haltend über Steine und Wasser hinüber. Andere Läufer durchquerten Hüfttief im Wasser stehend den Bach. Auch hier wieder etwa 4 Minuten verloren. Der Schluss gelang mir noch einigermassen gut. Total Fehler etwa 15 Minuten.


Nachtsprint in Crato. Wetter kühl aber kein Regen. Ich hatte nur eine schwache Stirnlampe mit dabei. Dementsprechend lief ich in den dunklen Partien sehr vorsichtig. Ein paar Routenwahlen waren nicht gerade optimal. Mit gutem Licht hätte ich noch etwa 3 - 4 Minuten schneller laufen können

Etappe 2, Mitteldistanz nahe Aldeia da Mata. Gelände ähnlich dem am Vortag. Nach starken Regengüssen während der ganzen Nacht und bis kurz vor meinem Start war das Terrain sehr sumpfig. Vorweg, heute gelang mir ein guter Lauf. Lediglich bei P 3 und P 6, die ich beide etwas überlief hatte ich kleinere Suchaktionen. Der Rest des Laufes geriet mir optimal. Total Fehler etwa 5 Minuten.

Trainingskarte
Podest Damen 55, mit Margrith Hofer!
Fazit Portugal: Acht kartentechnisch anspruchsvolle Läufe in sehr schönem Gelände. Das Wetter für diese Jahreszeit allerdings viel zu kalt.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Portugal "O" Meeting 12. - 16. 2. 2010


Zum 4. mal in folge bin ich an das POM gereist. Die diesjährige Veranstaltung fand in der Nähe von Figueira da Foz an der Atlantikküste statt. Innerhalb von vier Tagen wurden fünf Rennen ausgetragen. Zweimal Langdistanz, zweimal Mitteldistanz und ein Nachtsprint.


Etappe 1, Langdistanz. Wetter, blauer Himmel aber sehr kalt. Sehr schwieriges Gelände, meistens Kiefernwald mit hohen Gräsern und Gebüschen, feinen Geländekonturen und teilweise wenig Weitsicht. Ausser einem kleinen Schwenker im Postenraum gelang ich gut zu P1. Zum P2 verlor ich dann die Orientierung und navigierte minutenlang im Postenraum umher. Plötzlich stand ich vor meinem 3. Posten. Nochmals Kompass richten und langsam zurück Richtung P2 laufen. Nach langen 27 Minuten fand ich endlich den Posten. Obwohl ich schon bei P3 war fand ich nicht gut zurück und verlor wieder ein paar Minuten. Es ging im gleichen Trott weiter. P4 überlaufen. Dann endlich ein Erfolgserlebnis, P5 super getroffen. Dann wieder eine Suchaktion bei P6. P7 viel zu früh gesucht und eine Ehrenrunde gedreht. P8, 9 und 10 ok. Bei P 11 knapp am Posten vorbeigelaufen und viel zu weit im offenen Gelände gesucht. Zu Posten 14 war noch ein Bach und Dickicht zu durchqueren. Ich versuchte es an zwei Stellen kam aber nicht durch. Danach entschloss ich mich das Dickicht rechts herum zu umlaufen. Nach langen 2 Stunden war ich endlich im Ziel. Total Fehler etwa 40 Minuten. :-((( Hab heute einfach nichts gefunden..

Etappe 2, Mitteldistanz. Ähnliches Terrain wie Etappe 1 aber mit besserer Weitsicht. Guter Beginn und bis zu P 4 keine Probleme. P 5 etwas überlaufen. Dann ein Richtungsfehler zu P6 zu weit nach links abgetrifftet. Noch ein kurzer Schwenker am Posten 10.Rest ok. Total Fehler etwa 8 Minuten. :-)



Etappe 3, Langdistanz. Wieder schöner Kiefernwald mit halb offenen Partien. Wetter regnerisch und kalt. Kurz nach dem Start stolperte wieder einmal das Herz. Ich gab das Rennen bei Posten 3 auf und marschierte zum Start zurück.
Nach etwa 3 stunden war das Herz wieder im Rhythmus!!

Etappe 4, Mitteldistanz. Wieder trübes und sehr kaltes Wetter. Gut belaufbares Gelände. Guter Beginn und bis zu P 11 alles gut getroffen. Posten 12 etwas zu früh gesucht. 3 Minuten verloren. Dann 90° Fehler zum Posten 13. 2 Minuten Fehler. Rest ok. Total etwa 7 Minuten Fehler.
Auf den Nachtsprint am Abend habe ich verzichtet.

Karten mit GPS Routen!

Irgenwdwo im Wald









Trainingskarte

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Sylvester 5-Tage OL in Belgien

Am 25. Dezember fuhren wir, wie in den letzten Jahren üblich, zum 8. mal an den 5 Tage OL nach Belgien. Unsere Unterkunft im Kroonehoeve in Beringen lag im Zentrum der 5 Läufe.

1. Etappe am 26. 12. bei Beringen. Sonniges Wetter und Temperaturen im Plusbereich. Schnee und die teilweise vereisten Wege erschwerten das laufen. Die Karte im Masstab 1:7500 recht anspruchsvoll. Der Auftakt in diese 5 Tage Veranstaltung gelang mir nicht sonderlich gut. Schon zum ersten Posten verlor ich viel Zeit. Auch traf ich nicht immer die optimale Routenwahl. Es reichte zu einem Platz im Mittelfeld.
2. Etappe am 27.12 bei Luyksgestel NL. Heute bedeckter Himmel und Boden wieder schneebedeckt. Die Karte mit dem feinen Relief machte mir grosse Mühe. Trännende Augen und beschlagene Brillengläser erschwerten das ganze noch zusätzlich. Wieder gelang mir kein guter Lauf. Und wieder 'bockte' ich zu P1. Danach kämpfte ich mich mit dem Handicap des Brillenträgers über den Parcours.



3. Etappe am 28.12. in der Nähe von Herentals. Auch heute wieder kein Regen. Die Bahn technisch eher leicht. Trotzdem hatte ich wieder einen katastrophalen Start. Bin wahrscheinlich am Start einfach zu wenig konzentriert. Ich geriet im offenen zu P1 viel zu weit nach links und verlor den Kartenkontakt. Fehler etwa 4 Minuten. P3 überlief ich etwa um 50 Meter. Zu P4 zu weit rechts vorbeigelaufen. Der Posten befand sich auch etwas mehr links, fast am Waldrand. Im Postenraum zu P6 lag viel Fallholz. Ich liess mich von andern Läufern irritieren und geriet zu weit nach links. Dann mehr oder weniger ok bis zum zweit letzten Posten, einem v-Loch. hier nochmals eine Minute liegen gelassen (Bahn mit GPS aufgenommen)
4.Etappe am 29.12. bei Leopoldsburg.
Recht tiefe Temparaturen und ab und zu ein paar Regentropfen. Für einmal erwischte ich einen optimalen Start. Bis zu P7 keine grösseren Probleme. Zu P8 einer Kuppe im halboffenen Gelände suchte ich viel zu früh. Zeitverlust etwa 4 Minuten.Nchmals ein kleiner Haken bei P11. Beim weglaufen von P12 verspührte ich plötzlich einen stechenden Schmerz im rechten Oberschenkel. Vermutlich erlitt ich wieder einen Muskelfaserriss. Ich konnte mich noch humpelnd über die letzten zwei Posten ins Ziel retten. (Bahn mit GPS aufgenommen)


5. Etappe am 30.12. in Lommel
(nicht am Start)
Rangliste 1.Etappe
Rangliste 2.Etappe
Rangliste 3.Etappe
Rangliste 4.Etappe