Dienstag, 6. Juli 2010

6 days of north and south Tyrol

Vom 26. Juni bis zum 4. Juli fand südlich und nördlich des Brennerpasses dieser 6 Tage OL bei schönstem Sommerwetter statt. Für die Etappen 1-3 logierten wir im Hotel Schwarzenbach*** in Deutschnofen im Eggental (I) und für die Etappen 5-6 wechselten wir ins Hotel Steuxner*** nach Neustift i. Stubaital. (A)
1. Etappe beim Karersee auf ca. 1500 müM. Alpines Terrain mit vielen Stein- und Felsformationen im ersten Teil. Ich ging das Rennen ziemlich verhalten an. Bis zum Posten 7 unterliefen mir keine grösseren Fehler. Unterwegs zu Posten 8 wurde ich von einem Läufer meiner Kategorie überholt. Im Postenraum liefen wir knapp rechts am Posten vorbei und viel zu weit in den Hang hinunter. Zeitverlust etwa 4 Minuten. Bis zu P10 blieben wir noch zusammen. Dann gings steil hinuter zu P11 und P12. Hier konnte, wollte ich meinem Kokurrenten nicht mehr folgen. Zum Posten 14 noch eine falsche Routenwahl getroffen. Unten über den Weg laufen und erst kurz vor dem Bach zu Posten hinauf wäre schneller gewesen. Fazit: Mässiges Rennen mit etwa 10 Minuten Fehler. Rang 49/78

2.Etappe gleiches Lauf- und Zielgelände wie am Vortag. Diesmal fand der ganze Lauf nur im schwierigen mit Felsblöcken übersähten Teil statt. Wieder startete ich einigermassen gut. Bis zum Posten 8 kam ich ohne gröbere Schnitzer durch. Grössere Zeitverluste handelte ich mir zu P10 -P13 ein. Zu P14 hinauf war noch eine veritable Kletterpartie zu absolvieren. Zum 15er geriet ich viel zu tief und auf einen falschen Posten. Hinauf zu meinem 15er liess ich nochmals etwa 2 Minuten liegen. Total Fehler etwa 20 Minuten.

Rang 60/80 :-((




3. Etappe in der Nähe von Deutschnofen. Sehr schönes offenes und gut belaufbares Gelände. Diesmal misslang mir der Start gründlich. Schon zum ersten Posten verlor ich gute 5 Minuten. Ich wollte den Posten direkt durch den Sumpf anlaufen. Geriet etwas zu weit nach rechts und suchte viel zu früh. Weiter bis zum Posten 11 ohne grössere Fehler. Doch dann war ich mir nicht mehr sicher ob ich P10 angelaufen hatte oder direkt von P9 auf P10 lief. Um nicht im Gesamtklassement disqulifiziert zu werden, entschloss ich mich wieder zurück zu P10 und dann nochmals P11 anzulaufen. Von P14 zu P15 noch falsche Routenwahl getroffen. Beim Auslesen am Ziel musste ich feststellen dass ich alle Posten in der richtigen Reihenfolge angelaufen hatte. Die Rückkehr zu P10 und wieder zurück zu P11 war daher unnötig. Ich absolvierte das Teilstück P10 -P11 also dreimal. Jedesmal auf einer anderen Route. Zeitverlust etwa 12 Minuten.
4. Etappe oberhalb Mieders. Mit der Seilbahn ging es hinauf auf 1600 müM ins Laufgebiet Serles. Auf dem Weg zum Start waren nochmals 200 Höhenmeter zu bewältigen. Dieser Lauf missriet mir total. Schon zu P1 einer Lichtung, etwa 5 Minuten verloren. Bis P5 einigermassen gut. Posten 6 lief direkt mit dem Kompass an. Dabei geriet ich ein fast undurchdringbares Fallholzgebiet (alte dürre Pinien) Wiederum verlor ich viel Zeit. Gleich nach P5 dem Hag entlang den Hang hinauf und über den Sumpf zum 6. Posten wäre besser gewesen. Zum Posten 7 zu tief geraten und viel zu weit überlaufen. Etwa 6 Minuten verloren. Auch den 9er etwas überlaufen. Zum Posten 12 die richtige Route über den unteren Weg genommen. Im Postenraum (knöcheltiefer Sumpf) noch 1 Minute gesucht. Rest noch ok. Kam total entkräftet ins Ziel. Rang 67/76 :-(((

5. Etappe im gleichen Gelände wie Etappe 4. Wieder ein schlechter Start wie am Vortag. P1, eigentlich ein einfacher Posten. Hätte nur auf dem unteren Weg bis ans Wegende laufen und dann über den Sump zum Hochsitz hinabsteigen sollen. Stattdessen lief ich nach Kompass und geriet unverständlicherweise zu meinem späteren Poaten 6!!! Nun musste ich wieder unnötige zusätzliche 30 Höhenmeter machen und das meistens im morastigen Boden. War sehr kräfetzährend. Noch ein kleiner Schlenker bei P10. Zu tief geraten und bei der unteren Mulde gelandet. Zum letzten Posten bergauf völlig eingebrochen. Fehlertotal etwa 15 Minuten.
6. Etappe in Obernberg am Brennerpass. Das Gelände wurde als schwierig angekündigt. Merkwürdigerweise gelang mir hier das beste Rennen. Obwohl sehr viel Läufer Probleme beim Posten 1 hatten konnte ich diesen Posten ohne grössere Probleme finden. Dann eine kleine Unsicherheit zu P2. Auch die Posten 3, 4, und 5 traf ich gut. Ein gröberer Schnitzer zu P6. Ich suchte den Posten viel zu früh. Im unübersichtlichen Gelände drehte ich mit andern Läufern meine Suchrunden bis ich etwa nach 5 Minuten suchen den Posten doch noch fand. Bis P11 als mehr oder weniger ok. Zum Posten 12 den sehr steilen Hang auf den Weg hinuter gekrochen. Alles auf dem abfallenden Weg bis auf Höhe Posten gelaufen und nach links den knietiefen Bach durchquert. Das eisige Wasser war direkt eine Wohltat für die geschundenen Füsse. Zum Schluss noch etwa 2 Minuten Posten 14 gesucht. Fehlertotal etwa 8-9 Minuten. Klassierung 42/84 das beste Resultat an diesem 6-Tage OL.

Fazit: 6 sehr schöne Läufe bei besten Wetterbedingungen.



Rangliste und Photos

Montag, 14. Juni 2010

3. Nationaler OL

Samstag, den 12.6. in Lamura (Französischer Jura) mit der Karte Le Sauget. Angenehme Temperaturen aber stark bewölkter Himmel, was das lesen der Karte im dichten Wald etwas erschwerte. Schönes Laufgelände zwischen 1150 und 1300 müM. Geschlossener Jurawald teils halboffene oder offene Gebiete mit sehr schwierigem Relief. Schon das kurze Stück zum ersten Posten gelang mir nicht optimal. Lief knapp links am Posten vorbei und nahm in dan von hinten. Zum zweiten Posten, das längste Teilstück, lief ich anfänglich rechts über den Pfad. Beim Pfadende verlor ich die gute Richtung und infolge auch den Kartenkontakt. Die Suchaktion im Postenraum dauerte etwa 5-6 Minuten. Zweiter grosser Fehler auf dem Weg zu Posten 5. Ich geriet etwas zu weit nach rechts und landete zufällig bei meinem späteren Posten 9. Langsam nach Kompass laufend traf ich nun den 'Fünfer' schnell. Zeitverlust etwa 6-7 Minuten. Die nächsten vier Posten gelangen mir gut. Totale Verwirrung dann zum 10. Posten. Ich lief nach links über das kleine Mäuerchen zum Pfad. Am Pfadende habe ich dann vermutlich den Kompass auf den 2. Posten gerichtet und bin somit ins Verderben gelaufen. Ich navigierte nach allen vier Himmelsrichtungen, suchte alle Mulden ab, traf aber einfach nicht auf meinen Posten. Nach Inanspruchnahme fremder Hilfe konnte ich meinen Standort eruieren. Ich war in etwa der Mitte zwischen P2 und P10. Zeitverlust zu P10 etwa 15-17 Minuten. :-((. Die letzten sechs Posten ok. Total Fehler etwa 30 Minuten. Fazit: es war der schwierigste Lauf des Jahres bisher.
Rangliste

Mittwoch, 26. Mai 2010

Murtener OL

Pfingstmontag,den 24.5 in Courtepin mit der Karte La Corbaz bei besten Wetterverhältnissen. Flacher Mittellandwald mit viel Bodenbewuchs und Dornenfelder. Erster grösserer Zeitverlust zu P2 und P3. Zu P2, einer Nase, geriet ich in ein Brombeerenfeld und auch etwas zu tief (+2min.) Zu P3 geriet ich etwas zu hoch und verlor weitere 2 min. Dann mehr oder weniger ok bis Posten 12. Bei P13 eine grössere Suchaktion im Postenraum. Ein Wurzelstock umgeben von viel Fallhoz suchte ich viel zu weit links. Etwa 4 Minuten Fehler.

Rangliste

Sonntag, 9. Mai 2010

Stadtlauf in Rheinfelden

Sonntag den 9.5. Der Fricktaler OL wurde als Stadt Sprint in Rheinfelden ausgetragen. Das Wetter nach der vergangenen Regenperiode recht schön. Der Lauf gelang mir recht gut. Der grösste Zeitverlust resultierte jeweils beim suchen der Postennummern auf der Karte, insbesondere zu Begin und zum Schluss des Laufes. Bahneindruck ist für rot/grün Farbenblinde nur schlecht lesbar. Mit dem Rücken gings wieder besser, aber das fehlende Lauftrainging machte sich doch bemerkbar .

Rangliste

Montag, 19. April 2010

Wiggertaler OL

Samstag, den 17.4 bei Strengelbach/Zofingen mit der Karte Chilchberg. Schönes Frühlingswetter. Sehr schlecht belaufbarer Wald mit vielen Brombeerfeldern. H60 und H55 auf der gleichen Bahn. Mit 6.3 km Länge und 250 m Steigung recht happig für H60 Läufer. Bis zu Posten 10 gelang mir ein ansprechender Lauf. Zeit verlor ich nur beim queren der Brombeerfelder. Hätte öfters die Umlaufroute wählen sollen. Auf dem Weg zu Posten 11 verhederte ich mich mit dem linken Fuss in einer Dornenschlaufe und verletzte mich wieder am Rücken. ( Hexenschuss). Der verspannte Rücken und die nachlassenden Kräfte behinderten mich doch recht stark auf dem letzten Drittel der Strecke. Zeitverlust auf den Sieger 25 Minuten. Wir wohl nichts mit joggen die nächsten Tage.

Montag, 5. April 2010

Rymenzburger OL

Ostermontag, den 5.4. in Nebikon LU, mit der Karte Santenberg. Ideals Laufwetter. Die Bahndaten mit 5.5 km und 200m Steigung deuteten auf ein anstrengendes Rennen. Glitschige Steilhänge Brombeerenfelder und viel Fallholz erschwerten das vorwärtskommen. Auf dem Weg zum Start zwickte es mich leicht im Rücken. Ich begann sehr vorsichtig und verlor schon zu P1 etwa 4 Minuten. Zu Posten 5 geriet ich etwas zu tief in den Hang und verlor ca. 7 Minuten im Postenraum. Bis zum Posten 10 gings dann einigermassen gut. Zu Posten 11 falsche Routenwahl getroffen. Ich lief auf den unteren Weg und via P12 zu meinem Posten 11 hinauf. Dabei machte ich etwa zusätzliche 50 Höhenmeter. Linksherum über den oberen Weg wäre viel schneller gewesen. Neben dem Rücken plagten mich jetzt noch muskuläre Probleme in beiden Oberschenkeln. Die letzten drei Posten bis ins Ziel konnte ich nur noch im Walking Schritt angehen. Mit fast 1 Stunde und 30 Minuten schleppte ich mich entkräftet ins Ziel.

Montag, 22. März 2010

31. Langenthaler OL

Sonntag, den 21.3. in Bützberg BE, mit der Karte Spichigwald. Flaches Terrain mit viel Bodenbewuchs (Brombeeren) Angenehme Temperaturen aber regnerisches Wetter. Schon zum zweiten Posten ein grober Fehler. Ich bog viel zu früh vom Weg ab und suchte den Posten zu weit links. (4 min. verloren) Der zweit Bock bei Posten Nr. 8. Ich lief rechts am Posten vorbei und suchte viel zu weit hinten. (5 min. verloren!) Das selbe passierte mir auch bei Posten 13. Zu wenig auf die Karte geschaut und wieder zu weit gelaufen. Nochmals etwa 3 Minuten verloren. Total etwa 15 Minuten Fehler!!

Montag, 15. März 2010

39. Suhrentaler OL


Sonntag, den 14. 3. bei Rupperswil mit der Karte Suhrhard. Flaches Terrain teilweise mit Schnee bedeckt. Kalte Temperaturen. Erster Lauf nach meiner Herzkatheter- Ablation (5. März). Ich hoffe die HR-Störung gehören nun der Vergangenheit an. Ansprechender Lauf mit zwei Suchaktionen im Postenraum bei P11 und P16 (4 min.) Rest ok. Das fehlende Lauftraining liess keine bessere Laufzeit zu.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Norte Alentejano "O" Meeting 19. - 21. 2. 2010


Von der Atlantikküste fuhren wir in den Alentejo nach Castelo de Vide, nahe der spanischen Grenze. Hier fand in der Nähe von Crato das zweite O Meeting statt. Zwei Klassische Rennen und ein Nachtsprint. Das Wetter teilweise sonnig aber immer noch sehr Kalt.


Etappe 1, Langdistanz, nahe Aldeia da Mata. Schönes, meistens offenes Gelände, viele grosse Steinblöcke und Felsformationen, aber auch viele Steinmauern und Drahtzäune die zu überwinden waren. Bis zum 6. Posten hatte ich keine Probleme. Zum Posten 7 unterlief mir ein grober Fehler. Ich bemerkte nicht dass ein Pflichtübergang via ein Verpflegungsposten zu absolvieren war. Ich navigierte direkt auf P 7 zu und verlor über diverse Mäuerchen und Zäune steigend den Kartenkontakt. Erst am Dorfrand konnte ich wieder auffangen. Gute 10 Minuten Zeitverlust hier. Zu P8 traf ich die falschen Routenwahl. Anstatt das grosse Steinfeld rechts herum zu umlaufen stieg ich gerade zum Bach hinab. Im steil abfallenden Gelände mit grossen Steinblöcken und lästigen Dornen kam ich nur schwer voran. Auch der nächste Posten traf ich nicht gut. Ich lief etwas zu weit oben im Hang am Posten vorbei. Auf dem Weg zum Posten 13 stand noch die Überquerung eines grösseren Baches bevor. Ich bemerkte den auf der Karte eingezeichneten Übergang nicht. In fast Tarzan Manier hangelte ich mich an Ästen haltend über Steine und Wasser hinüber. Andere Läufer durchquerten Hüfttief im Wasser stehend den Bach. Auch hier wieder etwa 4 Minuten verloren. Der Schluss gelang mir noch einigermassen gut. Total Fehler etwa 15 Minuten.


Nachtsprint in Crato. Wetter kühl aber kein Regen. Ich hatte nur eine schwache Stirnlampe mit dabei. Dementsprechend lief ich in den dunklen Partien sehr vorsichtig. Ein paar Routenwahlen waren nicht gerade optimal. Mit gutem Licht hätte ich noch etwa 3 - 4 Minuten schneller laufen können

Etappe 2, Mitteldistanz nahe Aldeia da Mata. Gelände ähnlich dem am Vortag. Nach starken Regengüssen während der ganzen Nacht und bis kurz vor meinem Start war das Terrain sehr sumpfig. Vorweg, heute gelang mir ein guter Lauf. Lediglich bei P 3 und P 6, die ich beide etwas überlief hatte ich kleinere Suchaktionen. Der Rest des Laufes geriet mir optimal. Total Fehler etwa 5 Minuten.

Trainingskarte
Podest Damen 55, mit Margrith Hofer!
Fazit Portugal: Acht kartentechnisch anspruchsvolle Läufe in sehr schönem Gelände. Das Wetter für diese Jahreszeit allerdings viel zu kalt.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Portugal "O" Meeting 12. - 16. 2. 2010


Zum 4. mal in folge bin ich an das POM gereist. Die diesjährige Veranstaltung fand in der Nähe von Figueira da Foz an der Atlantikküste statt. Innerhalb von vier Tagen wurden fünf Rennen ausgetragen. Zweimal Langdistanz, zweimal Mitteldistanz und ein Nachtsprint.


Etappe 1, Langdistanz. Wetter, blauer Himmel aber sehr kalt. Sehr schwieriges Gelände, meistens Kiefernwald mit hohen Gräsern und Gebüschen, feinen Geländekonturen und teilweise wenig Weitsicht. Ausser einem kleinen Schwenker im Postenraum gelang ich gut zu P1. Zum P2 verlor ich dann die Orientierung und navigierte minutenlang im Postenraum umher. Plötzlich stand ich vor meinem 3. Posten. Nochmals Kompass richten und langsam zurück Richtung P2 laufen. Nach langen 27 Minuten fand ich endlich den Posten. Obwohl ich schon bei P3 war fand ich nicht gut zurück und verlor wieder ein paar Minuten. Es ging im gleichen Trott weiter. P4 überlaufen. Dann endlich ein Erfolgserlebnis, P5 super getroffen. Dann wieder eine Suchaktion bei P6. P7 viel zu früh gesucht und eine Ehrenrunde gedreht. P8, 9 und 10 ok. Bei P 11 knapp am Posten vorbeigelaufen und viel zu weit im offenen Gelände gesucht. Zu Posten 14 war noch ein Bach und Dickicht zu durchqueren. Ich versuchte es an zwei Stellen kam aber nicht durch. Danach entschloss ich mich das Dickicht rechts herum zu umlaufen. Nach langen 2 Stunden war ich endlich im Ziel. Total Fehler etwa 40 Minuten. :-((( Hab heute einfach nichts gefunden..

Etappe 2, Mitteldistanz. Ähnliches Terrain wie Etappe 1 aber mit besserer Weitsicht. Guter Beginn und bis zu P 4 keine Probleme. P 5 etwas überlaufen. Dann ein Richtungsfehler zu P6 zu weit nach links abgetrifftet. Noch ein kurzer Schwenker am Posten 10.Rest ok. Total Fehler etwa 8 Minuten. :-)



Etappe 3, Langdistanz. Wieder schöner Kiefernwald mit halb offenen Partien. Wetter regnerisch und kalt. Kurz nach dem Start stolperte wieder einmal das Herz. Ich gab das Rennen bei Posten 3 auf und marschierte zum Start zurück.
Nach etwa 3 stunden war das Herz wieder im Rhythmus!!

Etappe 4, Mitteldistanz. Wieder trübes und sehr kaltes Wetter. Gut belaufbares Gelände. Guter Beginn und bis zu P 11 alles gut getroffen. Posten 12 etwas zu früh gesucht. 3 Minuten verloren. Dann 90° Fehler zum Posten 13. 2 Minuten Fehler. Rest ok. Total etwa 7 Minuten Fehler.
Auf den Nachtsprint am Abend habe ich verzichtet.

Karten mit GPS Routen!

Irgenwdwo im Wald









Trainingskarte

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Sylvester 5-Tage OL in Belgien

Am 25. Dezember fuhren wir, wie in den letzten Jahren üblich, zum 8. mal an den 5 Tage OL nach Belgien. Unsere Unterkunft im Kroonehoeve in Beringen lag im Zentrum der 5 Läufe.

1. Etappe am 26. 12. bei Beringen. Sonniges Wetter und Temperaturen im Plusbereich. Schnee und die teilweise vereisten Wege erschwerten das laufen. Die Karte im Masstab 1:7500 recht anspruchsvoll. Der Auftakt in diese 5 Tage Veranstaltung gelang mir nicht sonderlich gut. Schon zum ersten Posten verlor ich viel Zeit. Auch traf ich nicht immer die optimale Routenwahl. Es reichte zu einem Platz im Mittelfeld.
2. Etappe am 27.12 bei Luyksgestel NL. Heute bedeckter Himmel und Boden wieder schneebedeckt. Die Karte mit dem feinen Relief machte mir grosse Mühe. Trännende Augen und beschlagene Brillengläser erschwerten das ganze noch zusätzlich. Wieder gelang mir kein guter Lauf. Und wieder 'bockte' ich zu P1. Danach kämpfte ich mich mit dem Handicap des Brillenträgers über den Parcours.



3. Etappe am 28.12. in der Nähe von Herentals. Auch heute wieder kein Regen. Die Bahn technisch eher leicht. Trotzdem hatte ich wieder einen katastrophalen Start. Bin wahrscheinlich am Start einfach zu wenig konzentriert. Ich geriet im offenen zu P1 viel zu weit nach links und verlor den Kartenkontakt. Fehler etwa 4 Minuten. P3 überlief ich etwa um 50 Meter. Zu P4 zu weit rechts vorbeigelaufen. Der Posten befand sich auch etwas mehr links, fast am Waldrand. Im Postenraum zu P6 lag viel Fallholz. Ich liess mich von andern Läufern irritieren und geriet zu weit nach links. Dann mehr oder weniger ok bis zum zweit letzten Posten, einem v-Loch. hier nochmals eine Minute liegen gelassen (Bahn mit GPS aufgenommen)
4.Etappe am 29.12. bei Leopoldsburg.
Recht tiefe Temparaturen und ab und zu ein paar Regentropfen. Für einmal erwischte ich einen optimalen Start. Bis zu P7 keine grösseren Probleme. Zu P8 einer Kuppe im halboffenen Gelände suchte ich viel zu früh. Zeitverlust etwa 4 Minuten.Nchmals ein kleiner Haken bei P11. Beim weglaufen von P12 verspührte ich plötzlich einen stechenden Schmerz im rechten Oberschenkel. Vermutlich erlitt ich wieder einen Muskelfaserriss. Ich konnte mich noch humpelnd über die letzten zwei Posten ins Ziel retten. (Bahn mit GPS aufgenommen)


5. Etappe am 30.12. in Lommel
(nicht am Start)
Rangliste 1.Etappe
Rangliste 2.Etappe
Rangliste 3.Etappe
Rangliste 4.Etappe

Freitag, 16. Oktober 2009

5-Days Puglia Italy

5 Tage OL von Apulien vom 5. - 9. Oktober in Peschici, ca. 300km nördlich Bari am 'Sporen' des Stiefels mit einzigartig schöner Steilküste. Das Wetter war prächtig, etwa 25-28° Luft- und 22° Wassertemperatur. Das Programm bot 2x Stadtsprints (1 Nacht). 1x Mittel- und 1x Langdistanz in schönem Eichenwald mit feinem Hügel/Mulden Relief und 1 Mitteldistanz in Dünenwald mit teilweise fast undurchdringbarem Dickicht und vielen Dornensträucher. Unser Hotel mit Pool lag am Fusse des Städtchens Peschici. Anfahrt zu den Etappen max. 30 Minuten. Handicapiert durch die Oberschenkelzerrung konnte ich alle Läufe nur in mässigem Tempo bestreiten. Am 3. Tag musste ich den Lauf nach Posten 4 abbrechen.
Etappe 1 wurde als Nachtsprint ausgetragen. Leider war der Kartendruck sehr schlecht. Nur mit einer kleinen Kopflampe ausgerüstet konnte ich manchmal die Postennummern nur erahnen. Die 2.1 km mit den 18 Posten in der historischen Altstadt von Vico del Gargano waren technisch sehr schwierig. Das schummrige Licht, die vielen schmalen Gässchen und verwinckelten Treppen machten die Sache recht knifflig. Das ganze wurde als Volksfest mit viel und lauter Musik aufgezogen.

Etappe2 in Foresta Umbra. Sehr gut belaufbarer Wald. Da meine Startzeit erst nach 16 Uhr war, war es durch die tief stehende Sonne im dichten Eichenwald teilweise recht düster. Erfreulicherweise machte mir heute die Zerrung etwas weniger Beschwerden. Bis zum drittletzten Posten konnte ich einigermassen im Joggingtempo laufen. Nach P3 lief ich zuerst in die falsche Richtung, bemerkte den Irrtum etwa nach 100m. Beim zweitletzten Posten einem V-Loch nochmals etwa 5 Minuten Suchaktion im Postenraum.


Etappe3, am selben Ort mit gleichem Ziel aber komplett andere Topografie, mit vielen Mulden/Hügel- Reliefs. Die technisch anspruchvollste Etappe. Leider patzte ich schon zum ersten Posten. Ich geriet zu weit nach rechts und überlief den Posten um etwa 100m. Nach einer 10-minütigen Suchaktion fand ich den Posten dann doch noch. Zu P3 und P4 hatte ich dann keine Probleme ausser dass sich langsam wieder die Zerrung im Oberschenkel bemerkbar machte. Auf dem Weg zu P5 geriet ich dann vollends ins Abseits und verlor den Kartenkontakt. Auf einem Weg traf ich einen anderen Läufer der gleichen Kat. Auch er konnte den Standort nicht bestimmen. Zusammen irrten wir etwas planlos umher. Als wir uns endlich an einer Wegkreuzung auffangen konnten, musste ich den Lauf wegen immer heftieger Schmerzen abbrechen. Auf Wegen und Strassen schleppte ich mich in einem einstündigen Marsch bis ins Ziel.


Etappe4 ein Dünenstreifen direkt an der Adria. Die eine Hälfte mit dichtem Gestrüpp/Dornen und die andere sehr gut belaufbare Hälfte mit Pinienwald. Gleich nach dem Start wieder ein zwicken im Oberschenkel. So beschloss ich den Lauf im Walking-Tempo zu absolvieren. Da ich zum Kartenlesen viel Zeit hatte gelang mir ein praktisch fehlerloser Lauf. Ich lief alle Posten ohne die geringste Suchaktion an.


Etappe5, Zum Abschluss nochmals ein Städchen OL in Peschici. Wieder nur in leicht joggendem und humplenden Tempo. Als zweitletzter der H60 Kategorie startend nahm ich die Steigung zu P1+P2 gemütlich in Angrif. zu P2 wurde ich vom nach mir gestarteten Walter Jäggi eingeholt. Da er am Start die Karte der Bahn H70 nahm überliess ich ihm meine Karte. Wir liefen das Rennen gemeinsam zu ende. Ich mehr oder weniger hinterher humpelnd.

Start zur 3. Etappe









Strand beim Hotel
















Dienstag, 13. Oktober 2009

Nationales OL Weekend in Thun


7. Nationaler OL, Samstag 3.10 im sehr schönen und gut belaufbaren Guntelsay-Wald. Die Bahn war technisch sehr einfach. Leider machten sich nach etwa 15 Minuten wieder die Schmerzen im rechten Oberschenkel bemerkbar, so dass ich dass Tempo merklich reduzieren musste. Zu Posten 10 wählte ich eine etwas zu lange Umlaufroute und zu P14 verliess ich den Weg etwas zu früh und suchte den Posten etwas zu weit links.



8. Nationaler OL, Sonntag 4.10 oberhalb Sigriswil mit der Karte Stampf. Prächtigstes Herbstwetter. Im Hintergrund grüssten die frisch eingeschneiten Eiger Mönch und Jungrau. Das Laufgebiet mit voralpinen Karakter, teilweise aber sehr schlecht belaufbar. Sehr lange und auch technisch schwere Bahn mit etwa 400m Steigung. Wegen der Oberschenkelverletzung ging ich mit gemischten Gefühlen an den Start. Bis zu Posten 5 gings nur obsi und ich kam einigermassen ohne Problem durch. Posten 7, ein Stein versteckt unter einer Tanne im offenen Gebiet suchte ich zu weit rechts. Etwa 6 Minuten Fehler. Jetzt machte sich wieder die Zerrung im Oberschenkel bemerkbar. Die langen Passagen zu P9 und P10 bewältigte ich nur noch leicht joggend. Zu allem Pech glitt ich zu P11 hinunter auf einem glitschigen Ast und verletzte mich noch leicht am Rücken. Jetzt war ich nur noch als humbelnder Wander unterwegs.Tu P12 war noch ein tiefer Graben zu durchqueren. Dann gings mehrheitlich bergab bis ins Ziel. Die Bahn forderte technisch und auch physisch sehr viel.

Montag, 28. September 2009

6. Nat. OL


Am Samstag, 26.9. in Buch am Irchel mit der Karte Irchel. Zuschauerlauf zum Weltcupfinal der Internationalen Elite. Schönstes Herbstwetter.
Eine technisch einfache Bahn aber mit viel Steigung zu Beginn. Schon zu Posten 1 machte sich wieder die Zerrung im Oberschenkel bemerkbar. Zudem übersah ich nach dem langen Anstieg den kleinen Pfad der zum Posten hinuter führte. (rote Linie) Ich blieb weiter auf dem grossen Weg, machte zusätzlich 15 Meter Steigung um dann links den steilen Abhang hinuter zu laufen. Zeitverlust etwa 3 Minuten. Zum Posten 2 lief ich zu lange im Hang und blieb im Gestrüp hängen. Auf dem weg unten durch wäre besser gewesen. Zeitverlust auch etwa 3 Minuten. Zu den Posten 4, 5 und 6 gings wieder richtig bergauf. Zu P 10 wählte ich eine schlechte Route rechts über den Steilhang und blieb etwas im sumpfigen grün stecken. Besser wäre links herum gewesen. Etwas länger auf dem Weg bleiben und zwischen den grossen Felsen hinunter. Auch zu P 12 blieb ich zu lange im Hang und kam nur schwer voran. Zu P 13 Umlaufroute über den Weg gewählt. Direkt wäre wohl etwas schneller gewesen. Dann nochmals ein steiler Anstieg zu P13. Die letzten drei Posten waren identisch wie sie auch die Elite hatte.

Montag, 14. September 2009

Schweizermeisterschaft Langdistanz


Sonntag, den 13. 9. in Altbüron b. Langenthal mit der Karte Schmidwald-Horben und bei sehr schönem Spätsommerwetter. Sehr schöner Mittellandwald mit wenigen Brombeerenfeldern und gut belaufbar. Leider ist mir der Start komplett misslungen. Zu Posten 1, ein kurzes Stück, irrte ich 12 Minuten umher. Vermutlich habe ich den Posten nach etwa 3 Minuten knapp links passiert aber die Flage in der Mulde übersehen. War hier 74 von 74 Läufern H60. Zu P2 dem zweitlängsten Teilstück wählte ich die Umlaufroute rechts über die Wege. Leider begann es mich dann im rechten Oberschenkel zu zwicken so dass ich das 'Tempo' etwas reduzieren musste Trotzdem hier 18. Zeit von 74. Vor P4 übersah ich eine kleine Pfadkreuzung und lief viel zu weit. Beim P9 im Postenraum etwa 2 Minuten gesucht. Das längste Teilstück zum P13 alles über die oberen Wege rechts gelaufen. Hier haben mich langsam die Kräfte im Stich gelassen. Dann noch eine schlechte Route zu Posten 14. Die kleine Schneise links hinuter verpasst und bis auf die Kurve beim grossen Weg gelaufen. Total Fehler etwa 20 Minuten davon allein etwa 10 Minuten bie Posten 1 !!! Bin erstmals mit einer GPS Uhr gelaufen. Eingetragene Bahn auf der Karte ist mein GPS-Track (Genauigkeit +/- 6 Meter)

Sonntag, 6. September 2009

46. Basler OL


Samstag, den 5. 9. bei Ederswiler mit der Karte Löwenburg. Schönes aber kühles Wetter. Die Bahn war technisch ziemlich einfach. Trotzdem gelang mir kein guter Lauf. Wieder einmal hatte ich den Kopf nicht bei der Sache. Zu P7 lief ich erst richtig, dann ziemlich kopflos rechts die Weide hinuter. Dabei hätte ich nur etwa 100 Meter dem Waldrand entlang weiterlaufen müssen und wäre am richtigen Ort gewesen. (+5 Min.) Zum Posten 11 lief ich viel zu weit links herum. (+4 Min.) Posten 13 überlief ich und verlor weitere 4 Minuten.

Dienstag, 1. September 2009

5. Nationaler OL (Das Herz spielte verrückt)

Sonntag, den 30. August in Unterägeri/ZG mit der Karte Hürital. Wunderprächtiges Spätsommerwetter und angenehme Temperaturen. Nach gutem Start holte ich bereits am Posten #3 den 3 Minuten vor mir gestarteten Läufer ein. (ex CH-Meister K. Becker H60) Dann der Tiefschlag. HERZRHYTHMUSSTÖRUNG. Nach langem machte sich wieder einmal das Leiden an einem Lauf bemerkbar. Da es zum nächsten Posten nur hinunterging hoffte ich auf Besserung. Aber dem war leider nicht so und ich musste das Rennen aufgeben. Da es nur noch abwärts ging konnte ich leicht joggend, auf einem lagen Weg, in etwa 30 Minuten das Ziel erreichen. Die Störung dauerte mehr oder weniger den ganzen Tag an. Am Montag war dann alles wieder bestens und ich konnte wieder normal joggen gehen.