Montag, 22. März 2010

31. Langenthaler OL

Sonntag, den 21.3. in Bützberg BE, mit der Karte Spichigwald. Flaches Terrain mit viel Bodenbewuchs (Brombeeren) Angenehme Temperaturen aber regnerisches Wetter. Schon zum zweiten Posten ein grober Fehler. Ich bog viel zu früh vom Weg ab und suchte den Posten zu weit links. (4 min. verloren) Der zweit Bock bei Posten Nr. 8. Ich lief rechts am Posten vorbei und suchte viel zu weit hinten. (5 min. verloren!) Das selbe passierte mir auch bei Posten 13. Zu wenig auf die Karte geschaut und wieder zu weit gelaufen. Nochmals etwa 3 Minuten verloren. Total etwa 15 Minuten Fehler!!

Montag, 15. März 2010

39. Suhrentaler OL


Sonntag, den 14. 3. bei Rupperswil mit der Karte Suhrhard. Flaches Terrain teilweise mit Schnee bedeckt. Kalte Temperaturen. Erster Lauf nach meiner Herzkatheter- Ablation (5. März). Ich hoffe die HR-Störung gehören nun der Vergangenheit an. Ansprechender Lauf mit zwei Suchaktionen im Postenraum bei P11 und P16 (4 min.) Rest ok. Das fehlende Lauftraining liess keine bessere Laufzeit zu.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Norte Alentejano "O" Meeting 19. - 21. 2. 2010


Von der Atlantikküste fuhren wir in den Alentejo nach Castelo de Vide, nahe der spanischen Grenze. Hier fand in der Nähe von Crato das zweite O Meeting statt. Zwei Klassische Rennen und ein Nachtsprint. Das Wetter teilweise sonnig aber immer noch sehr Kalt.


Etappe 1, Langdistanz, nahe Aldeia da Mata. Schönes, meistens offenes Gelände, viele grosse Steinblöcke und Felsformationen, aber auch viele Steinmauern und Drahtzäune die zu überwinden waren. Bis zum 6. Posten hatte ich keine Probleme. Zum Posten 7 unterlief mir ein grober Fehler. Ich bemerkte nicht dass ein Pflichtübergang via ein Verpflegungsposten zu absolvieren war. Ich navigierte direkt auf P 7 zu und verlor über diverse Mäuerchen und Zäune steigend den Kartenkontakt. Erst am Dorfrand konnte ich wieder auffangen. Gute 10 Minuten Zeitverlust hier. Zu P8 traf ich die falschen Routenwahl. Anstatt das grosse Steinfeld rechts herum zu umlaufen stieg ich gerade zum Bach hinab. Im steil abfallenden Gelände mit grossen Steinblöcken und lästigen Dornen kam ich nur schwer voran. Auch der nächste Posten traf ich nicht gut. Ich lief etwas zu weit oben im Hang am Posten vorbei. Auf dem Weg zum Posten 13 stand noch die Überquerung eines grösseren Baches bevor. Ich bemerkte den auf der Karte eingezeichneten Übergang nicht. In fast Tarzan Manier hangelte ich mich an Ästen haltend über Steine und Wasser hinüber. Andere Läufer durchquerten Hüfttief im Wasser stehend den Bach. Auch hier wieder etwa 4 Minuten verloren. Der Schluss gelang mir noch einigermassen gut. Total Fehler etwa 15 Minuten.


Nachtsprint in Crato. Wetter kühl aber kein Regen. Ich hatte nur eine schwache Stirnlampe mit dabei. Dementsprechend lief ich in den dunklen Partien sehr vorsichtig. Ein paar Routenwahlen waren nicht gerade optimal. Mit gutem Licht hätte ich noch etwa 3 - 4 Minuten schneller laufen können

Etappe 2, Mitteldistanz nahe Aldeia da Mata. Gelände ähnlich dem am Vortag. Nach starken Regengüssen während der ganzen Nacht und bis kurz vor meinem Start war das Terrain sehr sumpfig. Vorweg, heute gelang mir ein guter Lauf. Lediglich bei P 3 und P 6, die ich beide etwas überlief hatte ich kleinere Suchaktionen. Der Rest des Laufes geriet mir optimal. Total Fehler etwa 5 Minuten.

Trainingskarte
Podest Damen 55, mit Margrith Hofer!
Fazit Portugal: Acht kartentechnisch anspruchsvolle Läufe in sehr schönem Gelände. Das Wetter für diese Jahreszeit allerdings viel zu kalt.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Portugal "O" Meeting 12. - 16. 2. 2010


Zum 4. mal in folge bin ich an das POM gereist. Die diesjährige Veranstaltung fand in der Nähe von Figueira da Foz an der Atlantikküste statt. Innerhalb von vier Tagen wurden fünf Rennen ausgetragen. Zweimal Langdistanz, zweimal Mitteldistanz und ein Nachtsprint.


Etappe 1, Langdistanz. Wetter, blauer Himmel aber sehr kalt. Sehr schwieriges Gelände, meistens Kiefernwald mit hohen Gräsern und Gebüschen, feinen Geländekonturen und teilweise wenig Weitsicht. Ausser einem kleinen Schwenker im Postenraum gelang ich gut zu P1. Zum P2 verlor ich dann die Orientierung und navigierte minutenlang im Postenraum umher. Plötzlich stand ich vor meinem 3. Posten. Nochmals Kompass richten und langsam zurück Richtung P2 laufen. Nach langen 27 Minuten fand ich endlich den Posten. Obwohl ich schon bei P3 war fand ich nicht gut zurück und verlor wieder ein paar Minuten. Es ging im gleichen Trott weiter. P4 überlaufen. Dann endlich ein Erfolgserlebnis, P5 super getroffen. Dann wieder eine Suchaktion bei P6. P7 viel zu früh gesucht und eine Ehrenrunde gedreht. P8, 9 und 10 ok. Bei P 11 knapp am Posten vorbeigelaufen und viel zu weit im offenen Gelände gesucht. Zu Posten 14 war noch ein Bach und Dickicht zu durchqueren. Ich versuchte es an zwei Stellen kam aber nicht durch. Danach entschloss ich mich das Dickicht rechts herum zu umlaufen. Nach langen 2 Stunden war ich endlich im Ziel. Total Fehler etwa 40 Minuten. :-((( Hab heute einfach nichts gefunden..

Etappe 2, Mitteldistanz. Ähnliches Terrain wie Etappe 1 aber mit besserer Weitsicht. Guter Beginn und bis zu P 4 keine Probleme. P 5 etwas überlaufen. Dann ein Richtungsfehler zu P6 zu weit nach links abgetrifftet. Noch ein kurzer Schwenker am Posten 10.Rest ok. Total Fehler etwa 8 Minuten. :-)



Etappe 3, Langdistanz. Wieder schöner Kiefernwald mit halb offenen Partien. Wetter regnerisch und kalt. Kurz nach dem Start stolperte wieder einmal das Herz. Ich gab das Rennen bei Posten 3 auf und marschierte zum Start zurück.
Nach etwa 3 stunden war das Herz wieder im Rhythmus!!

Etappe 4, Mitteldistanz. Wieder trübes und sehr kaltes Wetter. Gut belaufbares Gelände. Guter Beginn und bis zu P 11 alles gut getroffen. Posten 12 etwas zu früh gesucht. 3 Minuten verloren. Dann 90° Fehler zum Posten 13. 2 Minuten Fehler. Rest ok. Total etwa 7 Minuten Fehler.
Auf den Nachtsprint am Abend habe ich verzichtet.

Karten mit GPS Routen!

Irgenwdwo im Wald









Trainingskarte

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Sylvester 5-Tage OL in Belgien

Am 25. Dezember fuhren wir, wie in den letzten Jahren üblich, zum 8. mal an den 5 Tage OL nach Belgien. Unsere Unterkunft im Kroonehoeve in Beringen lag im Zentrum der 5 Läufe.

1. Etappe am 26. 12. bei Beringen. Sonniges Wetter und Temperaturen im Plusbereich. Schnee und die teilweise vereisten Wege erschwerten das laufen. Die Karte im Masstab 1:7500 recht anspruchsvoll. Der Auftakt in diese 5 Tage Veranstaltung gelang mir nicht sonderlich gut. Schon zum ersten Posten verlor ich viel Zeit. Auch traf ich nicht immer die optimale Routenwahl. Es reichte zu einem Platz im Mittelfeld.
2. Etappe am 27.12 bei Luyksgestel NL. Heute bedeckter Himmel und Boden wieder schneebedeckt. Die Karte mit dem feinen Relief machte mir grosse Mühe. Trännende Augen und beschlagene Brillengläser erschwerten das ganze noch zusätzlich. Wieder gelang mir kein guter Lauf. Und wieder 'bockte' ich zu P1. Danach kämpfte ich mich mit dem Handicap des Brillenträgers über den Parcours.



3. Etappe am 28.12. in der Nähe von Herentals. Auch heute wieder kein Regen. Die Bahn technisch eher leicht. Trotzdem hatte ich wieder einen katastrophalen Start. Bin wahrscheinlich am Start einfach zu wenig konzentriert. Ich geriet im offenen zu P1 viel zu weit nach links und verlor den Kartenkontakt. Fehler etwa 4 Minuten. P3 überlief ich etwa um 50 Meter. Zu P4 zu weit rechts vorbeigelaufen. Der Posten befand sich auch etwas mehr links, fast am Waldrand. Im Postenraum zu P6 lag viel Fallholz. Ich liess mich von andern Läufern irritieren und geriet zu weit nach links. Dann mehr oder weniger ok bis zum zweit letzten Posten, einem v-Loch. hier nochmals eine Minute liegen gelassen (Bahn mit GPS aufgenommen)
4.Etappe am 29.12. bei Leopoldsburg.
Recht tiefe Temparaturen und ab und zu ein paar Regentropfen. Für einmal erwischte ich einen optimalen Start. Bis zu P7 keine grösseren Probleme. Zu P8 einer Kuppe im halboffenen Gelände suchte ich viel zu früh. Zeitverlust etwa 4 Minuten.Nchmals ein kleiner Haken bei P11. Beim weglaufen von P12 verspührte ich plötzlich einen stechenden Schmerz im rechten Oberschenkel. Vermutlich erlitt ich wieder einen Muskelfaserriss. Ich konnte mich noch humpelnd über die letzten zwei Posten ins Ziel retten. (Bahn mit GPS aufgenommen)


5. Etappe am 30.12. in Lommel
(nicht am Start)
Rangliste 1.Etappe
Rangliste 2.Etappe
Rangliste 3.Etappe
Rangliste 4.Etappe

Freitag, 16. Oktober 2009

5-Days Puglia Italy

5 Tage OL von Apulien vom 5. - 9. Oktober in Peschici, ca. 300km nördlich Bari am 'Sporen' des Stiefels mit einzigartig schöner Steilküste. Das Wetter war prächtig, etwa 25-28° Luft- und 22° Wassertemperatur. Das Programm bot 2x Stadtsprints (1 Nacht). 1x Mittel- und 1x Langdistanz in schönem Eichenwald mit feinem Hügel/Mulden Relief und 1 Mitteldistanz in Dünenwald mit teilweise fast undurchdringbarem Dickicht und vielen Dornensträucher. Unser Hotel mit Pool lag am Fusse des Städtchens Peschici. Anfahrt zu den Etappen max. 30 Minuten. Handicapiert durch die Oberschenkelzerrung konnte ich alle Läufe nur in mässigem Tempo bestreiten. Am 3. Tag musste ich den Lauf nach Posten 4 abbrechen.
Etappe 1 wurde als Nachtsprint ausgetragen. Leider war der Kartendruck sehr schlecht. Nur mit einer kleinen Kopflampe ausgerüstet konnte ich manchmal die Postennummern nur erahnen. Die 2.1 km mit den 18 Posten in der historischen Altstadt von Vico del Gargano waren technisch sehr schwierig. Das schummrige Licht, die vielen schmalen Gässchen und verwinckelten Treppen machten die Sache recht knifflig. Das ganze wurde als Volksfest mit viel und lauter Musik aufgezogen.

Etappe2 in Foresta Umbra. Sehr gut belaufbarer Wald. Da meine Startzeit erst nach 16 Uhr war, war es durch die tief stehende Sonne im dichten Eichenwald teilweise recht düster. Erfreulicherweise machte mir heute die Zerrung etwas weniger Beschwerden. Bis zum drittletzten Posten konnte ich einigermassen im Joggingtempo laufen. Nach P3 lief ich zuerst in die falsche Richtung, bemerkte den Irrtum etwa nach 100m. Beim zweitletzten Posten einem V-Loch nochmals etwa 5 Minuten Suchaktion im Postenraum.


Etappe3, am selben Ort mit gleichem Ziel aber komplett andere Topografie, mit vielen Mulden/Hügel- Reliefs. Die technisch anspruchvollste Etappe. Leider patzte ich schon zum ersten Posten. Ich geriet zu weit nach rechts und überlief den Posten um etwa 100m. Nach einer 10-minütigen Suchaktion fand ich den Posten dann doch noch. Zu P3 und P4 hatte ich dann keine Probleme ausser dass sich langsam wieder die Zerrung im Oberschenkel bemerkbar machte. Auf dem Weg zu P5 geriet ich dann vollends ins Abseits und verlor den Kartenkontakt. Auf einem Weg traf ich einen anderen Läufer der gleichen Kat. Auch er konnte den Standort nicht bestimmen. Zusammen irrten wir etwas planlos umher. Als wir uns endlich an einer Wegkreuzung auffangen konnten, musste ich den Lauf wegen immer heftieger Schmerzen abbrechen. Auf Wegen und Strassen schleppte ich mich in einem einstündigen Marsch bis ins Ziel.


Etappe4 ein Dünenstreifen direkt an der Adria. Die eine Hälfte mit dichtem Gestrüpp/Dornen und die andere sehr gut belaufbare Hälfte mit Pinienwald. Gleich nach dem Start wieder ein zwicken im Oberschenkel. So beschloss ich den Lauf im Walking-Tempo zu absolvieren. Da ich zum Kartenlesen viel Zeit hatte gelang mir ein praktisch fehlerloser Lauf. Ich lief alle Posten ohne die geringste Suchaktion an.


Etappe5, Zum Abschluss nochmals ein Städchen OL in Peschici. Wieder nur in leicht joggendem und humplenden Tempo. Als zweitletzter der H60 Kategorie startend nahm ich die Steigung zu P1+P2 gemütlich in Angrif. zu P2 wurde ich vom nach mir gestarteten Walter Jäggi eingeholt. Da er am Start die Karte der Bahn H70 nahm überliess ich ihm meine Karte. Wir liefen das Rennen gemeinsam zu ende. Ich mehr oder weniger hinterher humpelnd.

Start zur 3. Etappe









Strand beim Hotel
















Dienstag, 13. Oktober 2009

Nationales OL Weekend in Thun


7. Nationaler OL, Samstag 3.10 im sehr schönen und gut belaufbaren Guntelsay-Wald. Die Bahn war technisch sehr einfach. Leider machten sich nach etwa 15 Minuten wieder die Schmerzen im rechten Oberschenkel bemerkbar, so dass ich dass Tempo merklich reduzieren musste. Zu Posten 10 wählte ich eine etwas zu lange Umlaufroute und zu P14 verliess ich den Weg etwas zu früh und suchte den Posten etwas zu weit links.



8. Nationaler OL, Sonntag 4.10 oberhalb Sigriswil mit der Karte Stampf. Prächtigstes Herbstwetter. Im Hintergrund grüssten die frisch eingeschneiten Eiger Mönch und Jungrau. Das Laufgebiet mit voralpinen Karakter, teilweise aber sehr schlecht belaufbar. Sehr lange und auch technisch schwere Bahn mit etwa 400m Steigung. Wegen der Oberschenkelverletzung ging ich mit gemischten Gefühlen an den Start. Bis zu Posten 5 gings nur obsi und ich kam einigermassen ohne Problem durch. Posten 7, ein Stein versteckt unter einer Tanne im offenen Gebiet suchte ich zu weit rechts. Etwa 6 Minuten Fehler. Jetzt machte sich wieder die Zerrung im Oberschenkel bemerkbar. Die langen Passagen zu P9 und P10 bewältigte ich nur noch leicht joggend. Zu allem Pech glitt ich zu P11 hinunter auf einem glitschigen Ast und verletzte mich noch leicht am Rücken. Jetzt war ich nur noch als humbelnder Wander unterwegs.Tu P12 war noch ein tiefer Graben zu durchqueren. Dann gings mehrheitlich bergab bis ins Ziel. Die Bahn forderte technisch und auch physisch sehr viel.

Montag, 28. September 2009

6. Nat. OL


Am Samstag, 26.9. in Buch am Irchel mit der Karte Irchel. Zuschauerlauf zum Weltcupfinal der Internationalen Elite. Schönstes Herbstwetter.
Eine technisch einfache Bahn aber mit viel Steigung zu Beginn. Schon zu Posten 1 machte sich wieder die Zerrung im Oberschenkel bemerkbar. Zudem übersah ich nach dem langen Anstieg den kleinen Pfad der zum Posten hinuter führte. (rote Linie) Ich blieb weiter auf dem grossen Weg, machte zusätzlich 15 Meter Steigung um dann links den steilen Abhang hinuter zu laufen. Zeitverlust etwa 3 Minuten. Zum Posten 2 lief ich zu lange im Hang und blieb im Gestrüp hängen. Auf dem weg unten durch wäre besser gewesen. Zeitverlust auch etwa 3 Minuten. Zu den Posten 4, 5 und 6 gings wieder richtig bergauf. Zu P 10 wählte ich eine schlechte Route rechts über den Steilhang und blieb etwas im sumpfigen grün stecken. Besser wäre links herum gewesen. Etwas länger auf dem Weg bleiben und zwischen den grossen Felsen hinunter. Auch zu P 12 blieb ich zu lange im Hang und kam nur schwer voran. Zu P 13 Umlaufroute über den Weg gewählt. Direkt wäre wohl etwas schneller gewesen. Dann nochmals ein steiler Anstieg zu P13. Die letzten drei Posten waren identisch wie sie auch die Elite hatte.

Montag, 14. September 2009

Schweizermeisterschaft Langdistanz


Sonntag, den 13. 9. in Altbüron b. Langenthal mit der Karte Schmidwald-Horben und bei sehr schönem Spätsommerwetter. Sehr schöner Mittellandwald mit wenigen Brombeerenfeldern und gut belaufbar. Leider ist mir der Start komplett misslungen. Zu Posten 1, ein kurzes Stück, irrte ich 12 Minuten umher. Vermutlich habe ich den Posten nach etwa 3 Minuten knapp links passiert aber die Flage in der Mulde übersehen. War hier 74 von 74 Läufern H60. Zu P2 dem zweitlängsten Teilstück wählte ich die Umlaufroute rechts über die Wege. Leider begann es mich dann im rechten Oberschenkel zu zwicken so dass ich das 'Tempo' etwas reduzieren musste Trotzdem hier 18. Zeit von 74. Vor P4 übersah ich eine kleine Pfadkreuzung und lief viel zu weit. Beim P9 im Postenraum etwa 2 Minuten gesucht. Das längste Teilstück zum P13 alles über die oberen Wege rechts gelaufen. Hier haben mich langsam die Kräfte im Stich gelassen. Dann noch eine schlechte Route zu Posten 14. Die kleine Schneise links hinuter verpasst und bis auf die Kurve beim grossen Weg gelaufen. Total Fehler etwa 20 Minuten davon allein etwa 10 Minuten bie Posten 1 !!! Bin erstmals mit einer GPS Uhr gelaufen. Eingetragene Bahn auf der Karte ist mein GPS-Track (Genauigkeit +/- 6 Meter)

Sonntag, 6. September 2009

46. Basler OL


Samstag, den 5. 9. bei Ederswiler mit der Karte Löwenburg. Schönes aber kühles Wetter. Die Bahn war technisch ziemlich einfach. Trotzdem gelang mir kein guter Lauf. Wieder einmal hatte ich den Kopf nicht bei der Sache. Zu P7 lief ich erst richtig, dann ziemlich kopflos rechts die Weide hinuter. Dabei hätte ich nur etwa 100 Meter dem Waldrand entlang weiterlaufen müssen und wäre am richtigen Ort gewesen. (+5 Min.) Zum Posten 11 lief ich viel zu weit links herum. (+4 Min.) Posten 13 überlief ich und verlor weitere 4 Minuten.

Dienstag, 1. September 2009

5. Nationaler OL (Das Herz spielte verrückt)

Sonntag, den 30. August in Unterägeri/ZG mit der Karte Hürital. Wunderprächtiges Spätsommerwetter und angenehme Temperaturen. Nach gutem Start holte ich bereits am Posten #3 den 3 Minuten vor mir gestarteten Läufer ein. (ex CH-Meister K. Becker H60) Dann der Tiefschlag. HERZRHYTHMUSSTÖRUNG. Nach langem machte sich wieder einmal das Leiden an einem Lauf bemerkbar. Da es zum nächsten Posten nur hinunterging hoffte ich auf Besserung. Aber dem war leider nicht so und ich musste das Rennen aufgeben. Da es nur noch abwärts ging konnte ich leicht joggend, auf einem lagen Weg, in etwa 30 Minuten das Ziel erreichen. Die Störung dauerte mehr oder weniger den ganzen Tag an. Am Montag war dann alles wieder bestens und ich konnte wieder normal joggen gehen.

Sonntag, 23. August 2009

Wisliger OL


Samstag, den 22. August in Weislingen mit der Karte Gsang Furtbüel bei idealem Laufwetter. Karte mit eingedruckten Bahnen allerdings bei sehr schlechter Druckqualität. Ich machte kein gutes Rennen, teilweise auch der Karte wegen. Zwei grössere Fehler an Posten 8 (zu weit links gesucht) und zu Posten 9 (zuerst P5 und dann P10 angepeilt)

Donnerstag, 13. August 2009

24. Fricktaler Abend OL


Mittwochabend den, 12. August mit der Karte Chaistenberg. Nach den Mehrtageläufen im Ausland war wieder heimische Kost angesagt. Ich nutzte den kurzen Anfahrtsweg für ein OL-Training. Der Wald behagte mir allerdings gar nicht, Brombeeren, Fallholz und ein schlüpfriger Boden behinderten das vorankommen.

Mittwoch, 12. August 2009

5-Tage-OL Novy Bor Tschechien


Obwohl in der Schweiz gleichzeitig die Swiss O Week im Muotathal abgehalten wurde entschieden wir uns zum 2. mal nach 2003 zur Teilnahme am 5-Tage OL in Novy Bor in Nordböhmen. Unser Entscheid erwies sich als goldrichtig. Während im Muotathal das Wetter als Spielverderber wirkte, konnten wir unsere Läufe bei prächtigem Sommerwetter und in schönem und anforderungsreichem Gelände absolvieren. Am Sonntag 2. August ging es ab Basel mit SWISS nach Prag. Am Montag genossen wir noch einen Tag die Stadt. Die Stadt war buchstäblich überfüllt mit Touristen, vorwiegend aus dem asiatischen Raum. ¦-) Am Dienstag reisten wir dann weiter nach Novy Bor.




1. Etappe Mittwoch, den 5. August. Nur etwa 100 Meter waren es bis zu meinem ersten Posten, einem kleineren Felsen im dichten Grün. Im grünen verlor ich die Richtung und geriet ganz an den Kartenrand. Für einen Moment verlor ich auch den Kartenkontakt. Nach längerem suchen fand ich den Posten dann von oben her. Etwa 6 Minuten liegen gelassen. Zu P2 ging's steil nach oben. Etwa 60 Höhenmeter waren zu bewältigen. Noch konnte ich mich in diesem Gelände nicht so richtig orten. Wieder verlor ich viel Zeit im Postenraum. Etwa 10 Minuten waren es sicher. Allmählich fand ich mich mit dem Gelände etwas besser zu Recht. Die restlichen 9 Posten lief ich ohne gröbere Fehler an. Total Fehler ~ 22 Minuten. Rang 41 von 54 Läufern H60


2. Etappe Donnerstag, den 6. August. Am selben Ort und mit gleichem Ziel aber im östlichen Teil des Waldes. Hatte endlich einmal einen prima Start. Bis P3 kam ich ohne Probleme durch. Beim Posten 4 lief ich etwa 30 Meter zu weit und suchte etwas zu tief im Hang. Etwa 2 Minuten verloren. Auf dem langen Teilstück zu P6 wählte ich die Umlaufroute über den unteren Weg. Am Schluss ging's dann etwa 60 Meter hinauf zum Posten. Quer hätte ich weniger Steigung gemacht. Vielleicht wäre diese Route etwas schneller gewesen. Bei den Posten 8, 9 und 10 hatte ich jeweils kleinere Zeitverluste im Postenraum. Gesamt etwa 8 Minuten Fehler. Rang 30 von 54 Läufern H60

3. Etappe Freitag, den 7. August, wieder am selben Ort, aber im südlichen Teil des Waldes. Diesmal Karte mit Massstab 1:7500. Ich starte als dritt letzter meiner Kategorie. Im Wald waren nicht mehr sehr viele Leute unterwegs was mich aber eher beruhigte.Ich hatte etwas Mühe mit dem Kartenbild. Konnte die Postennummern teilweise nur schwer erkennen. Rot Grün Farbblindheit lässt grüssen. Trotzdem machte ich ein passables Rennen. Verlor aber bei den Posten 6, 14, 15 und 16 etwas zuviel Zeit. Schlussrang wie am Vortag Rang 30 v0n 52 H60
4. Etappe Samstag, den 8. August an einem neuen Ort. Dieser Lauf ging total in die Hosen. Posten 1 war noch ok. Zu P2 geriet ich in den dichten Jungföhren zu weit nach rechts. Nach etwa 4 Minuten suchen fand ich endlich meinen Posten, nachdem ich bereits an zwei Falschen war. Zum Posten 3 wählte ich die falsche Route unten durch. Im ersten Teil geriet ich in knietiefen Sumpf. Ich kam kaum voran. Hier verlor ich etwa 6 Minuten. Den Posten lief ich dann sauber an. Bis P8 alles ok. Zu P9 ein kleiner Stein zwischen zwei Felsbänder verlor ich kurz vor dem Posten den Kartenkontakt. Ich navigierte wieder einmal kopflos in allen Gräben umher. Erst als ich viel zu weit unten im Hang das kleine Sumpfgebiet sah konnte ich mich wieder auffangen. Wieder musste ich steil nach oben steigen um zum Posten zu gelangen. Ein gerade zum Posten laufender Läufer verriet ihn mir dann vollends. Hier habe ich etwa 10 Minuten verloren. Ein richtiger Schämer. Tagesrang 36 von 53 Läufern


5. Etappe Sonntag, den 9. August am gleichen Ort wie am Vortag. Heute mit Jagdstart. Ich ging als 39. ins Rennen. Handicap auf den Läufer vor und nach mir je etwa 3 Minuten. Kurz vor dem zweiten Posten überholte ich den vor mir gestarteten Läufer. Auf dem Weg zu P4 bog ich zuerst in einen falschen Weg ab. Ich bemerkte den Irrtum nach etwa 50 Meter. P5 eine Höhle in einem Felsen lief ich zu zögerlich an. Etwa 2 Minuten verloren. P9 ein 'Kinderposten' am Wegrand hätte ich beinahe übersehen. Zwei Kinder standen davor und verdeckten den Posten komplett. Total Fehler etwa 6 Minuten. Mein bestes Rennen. Ich konnte im Gesamtklassement noch 6 Plätze gut machen. Tagesrang 19 von 52 Läufern H60. Gesamtklassement Rang 33.

Freitag, 31. Juli 2009

OO.cup 09 in Logatec Slovenien

Nach dem Kurzurlaub am Wörther See ging es wieder zurück nach Slovenien. wir hatten unser Hotel für den 5-Tage-OL im 1200 Seelendorf Crni Vrh, auf deutsch Schwarzenberg. Die ersten drei Etappen fanden vor Ort statt d.h. wir hatten jeweils nur wenige Minuten Autofahrt bis ins Wettkampfgelände.

Etappe 1 am 22. Juli bei hochsommerlichen Temperaturen. Ich hatte einen völlig missratenen Auftakt. Schon zu P1 war ich in diesem Gelände komplett überfordert. Ich verlor den Kartenkontakt und sucht den Posten ca. 8 Minuten. Der weitere Rennverlauf geriet mir etwas besser. Ich verlor aber bei jedem Posten etwa 1-2 Minuten Zeit was sich bis zum Schluss auf etwa 20 Minuten summierte.


Etappe 2 am 23. Juli bei ähnlichen Temperaturen un in gleichem Gelände.. Diesmal gelang mir der Start etwas besser. Dafür bockte ich zu P3. Ich überlief den Posten. Erst nach einigem hin und her rennen traf ich auf den Posten. Fehler etwa 7 Minuten. Bis zu P6 dann alles in der Reihe. Zu P7 machte ich einen Richtungsfehler. An einer kleinen Weggabelung konnte ich mich auffangen und den Posten ansteuern. Fehler etwa 8 Minuten. Zu P12 noch eine schlechte Routenwahl. Total etwa 20 Minuter Fehler. Wieder kein befriedigendes Rennen. Zu meiner Entschuldigung muss ich allerdings beifügen dass die Karte für mich sehr schlecht lesbar war. Viel grün und sehr fein coupiertes Gelände. Zudem behinderte mich immer noch der starke Husten.

Etappe 3 am 24. Juli nochmals am gleichen Ort aber auf der anderen Seite der Strasse. Die Geländeart total anders, ohne Dolinen und eher an einen schweizerischen Mittellandwald erinnert. Der Start ging wieder in die Hosen. Ich machte einen 90° Richtungsfehler. Als ich es bemerkte verlor ich einen Momentlang den Kartenkontakt. Zeitverlust etwa 5 Minuten. Dann wieder ein grober Schnitzer zu P9. Ich lief zu weit nach links weg und landete prompt bei P10. Von hier gings dann gut zu P9. Fehler etwa 3 Minuten. Bis zu P14 mehr oder weniger ok. Zu P15 falsche Route gewählt. Zuerst viel Steigung gemacht und dann steil zum Posten hinunter. Bis ins Ziel ok. Total Fehler etwa 15 Minuten
Etappe 4 am 25. Juli. fand in Logatec etwa 20 km von unserem Hotel entfernt statt. Wieder typisches Karst Terrain mit vielen Dolienen und schlecht belaufbar. Ich begann vorsichtig und kam bis P3 ohne nenneswerte Probleme durch. Dann zu P4 ein etwas längeres Teilstück ein einziges Disaster. Anstatt die Umlaufroute über die Pfade rechts zu gehen lief ich quer. Dabei verlor ich den Kartenkontakt und konnte mich lange sehr lange Zeit nicht auffangen. Ich naviegierte über diverse Pfade und alle Richtungen bis ich nach 30 Minuten!! endlich auf meinen Posten traf. Ich konnte die karte an diesem Ort einfach nicht interpretieren. Noch gab ich den Mut nicht auf und steuerte P5 an. Obwohl nur ein kurzes Teilstück lief ich auch hier ins Verderben. Da mich immer noch mein kräftieger Husten plagte brach ich etwa nach einer Stunde das Rennen ab. Den Posten 5 hatte ich immer noch nicht gefunden.....

Etappe 5 am Sonntag 26. Juli am selben Ort wie am Vortag. Der Lauf gelang mir heute wesentlich besser. Ich machte einen Sicherheitslauf. Zu P1 lief ich alles über die Wege rechts herum. Auch zu P4 blieb ich möglichst lange auf den Wegen. Sie waren teilweise aber fast nicht zu erkennen. Ich überlief den Posten etwas und verlor etwa 5 Minuten mit suchen. Auch zu P8 lief ich alles rechts herum über die Wege dabei verpasste ich noch eine Wegabzweigung. Im Postenraum dann noch etwa 2 Minuten Suchaktion. War halt wieder mal in den falschen Löchern. Bis ins Ziel dann noch ok.
Fazit dieser 3 1/2 Wochen OL- Ferien: Total 13 Rennen in teilweise sehr schwierigem Gelände. Hier reichen meine kartentechnische Fähigkeiten noch nicht um mit den Besten mithalten zu können. Spass hat es aber allemal gemacht. Gleich nach dem Lauf machten wir uns auf den Heimweg. Erste Etappe bis Seefeld b. Innsbruck. Total haben wir in diesen 3 1/2 Wochen 2855 km gefahren. Unter anderen folgende Pässe gemacht: Flüla-, Ofen-, Wurzen-,Loibelpass, Arlberg, Pso di Rolle (3x) Pso Cereda (2x) Pso Valles, Pso Monte Croce. Div. Pässe in Slovenien, meistens Naturstrassen. Hier hat sich mein neuer Qashqai 4x4 bestens bewährt.